OMN Glossar
Dieses Kapitel beschreibt Begriffe, die im OMN Kontext verwendet werden.
A
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Accelerator |
Der OMN Accelerator ist eine apollon eigene Anwendung, die das automatisierte Deployment eines OMN-Systems mit branchenspezifischen Konfigurationen, z.B. in einer Cloud-Umgebung wie AWS, ermöglicht. |
ACL |
Abkürzung für Access Control List (Zugriffsdefinition für OMN Funktionalität, die im Backend Konfiguriert wird) |
AD |
Active Directory (AD) ist ein Verzeichnisdienst, der von Microsoft entwickelt wurde. Es dient zur zentralen Verwaltung von Benutzerkonten, Computern, Gruppen und anderen Ressourcen in einem Windows-Netzwerk und umfasst folgende Bereiche: Benutzerverwaltung, Authentifizierung und Autorisierung, Organisationsstruktur, Single Sign-On (SSO) und Gruppenrichtlinien. |
Adobe Express |
Adobe Express ist eine Web-Plattform, die es ermöglicht, Video-, Marketing- und Social Media-Inhalte zu erstellen, Fotos und PDFs zu bearbeiten und eindrucksvolle Ergebnisse zu erzielen. Die App vereint die innovativen und intuitiven Tools von Adobe Firefly mit einfachen Aufgaben, die mit einem Klick erledigt werden können, wie das Entfernen von Hintergründen. Durch die Schnittstelle mit OMN kann Content mit Adobe Express ausgetauscht werden. |
Advanced Search |
Zu Deutsch, Erweiterte Suche, ist ein Backend Page Plugin, das in Kombination mit Elastic Search die Definition der zu indizierenden Attribute und Facetten und die anzuzeigenden Suchergebnisseiten angibt. |
Affiliate |
Affiliates, engl. Partner, bewerben auf ihren Websites Produkte oder Dienstleistungen fremder Unternehmen. Bei erfolgreichem Verkauf erhalten die Affiliates eine Provision durch das jeweilige Unternehmen. |
AGPL |
Die AGPL (Affero General Public License) Lizenz erfordert, dass Änderungen am Quellcode der Software ebenfalls unter der AGPL veröffentlicht werden. Sie ist besonders für Webanwendungen relevant. |
AI |
AI, auch künstliche Intelligenz (KI bzw. K. I.) ist die Abkürzung für artifizielle Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden. |
Algorithmus |
Eine eindeutige Spezifikation, wie ein bestimmtes Problem zu lösen ist. |
Amazon Cloud-Front |
Amazon Cloud-Front ist ein Content Delivery Network (CDN), das von Amazon Web Services (AWS) angeboten wird. |
AMF |
AMF (Action Message Format) ist ein binäres Format, das verwendet wird, um Objektgraphen wie ActionScript-Objekte und XML zu serialisieren oder Nachrichten zwischen einem Adobe Flash-Client und einem Remote-Service (normalerweise ein Flash Media Server oder alternative Dienste) zu senden. |
Analytics |
Bei Analytics handelt es sich um Analysen. Mithilfe von Analysen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dies kann sowohl rückwirkend sein, um Sachverhalte herauszuarbeiten oder auch zukunftsorientiert erfolgen, um mithilfe von KI Vorhersagen zu treffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Data Analytics und Business Analytics. Obwohl es sich bei beiden um die Veredelung und Auswertung von Daten handelt, beschäftigt sich Business Analytics ausschließlich mit der Nutzung von Unternehmensdaten. Data Analytics hingegen ist nicht auf geschäftliche Anwendungen beschränkt und wird in verschiedenen Bereichen (z.B. Wissenschaft) verwendet. Die Methoden der Analyse lassen sich in vier Kategorien einteilen: Descriptive, Diagnostic, Predictive und Prescriptive Analytics. |
Angular |
Angular ist ein leistungsstarkes Frontend-Webapplikationsframework für moderne Webanwendungen, das auf TypeScript basiert. Es wird von einer Community aus Einzelpersonen und Unternehmen, angeführt durch Google, entwickelt und als Open-Source-Software publiziert. Es bietet sehr viele Vorteile, wie z.B. die Hierarchische Architektur, einfache Syntax, plattformübergreifende Anwendbarkeit, dynamisches Laden von Inhalten, Nutzung von Type Script sowie effiziente Programmierung. Es nutzt RxJS für reaktive Programmierung. |
API |
Eine API (Application Programming Interface) ist ein Satz von Befehlen, Funktionen, Protokollen und Objekten, den Programmierer verwenden können, um Software zu erstellen oder mit einem externen System zu interagieren. OMN besitzt eine leistungsstarke rest-basierte API zur Integration von OMN in eine bestehende Systemlandschaft. |
API2CONVERT |
API2CONVERT ist eine Plattform für hoch skalierbare Cloud-APIs, die es ermöglicht, Bilder und Video-Dateien automatisch zu konvertieren. |
API-Gateway |
Ein API-Gateway ist eine Methode, die eine Lambda-Funktion auslöst, um die Anfrage zu bedienen. |
App |
App ist die englische Abkürzung für Appplication. Es handelt sich um eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte oder mobile Betriebssysteme. |
ARM Macs |
Neuere Macs verwenden Apples eigene ARM-basierte Chips (wie den M1, M2 usw.), die schneller und energieeffizienter sind und speziell für Apple-Geräte entwickelt wurden. |
Artikel |
In einer zweistufigen OMN-Hierarchie: eindeutige Ausprägung eines Produktes – auch Variante. Einheit, welche durch den Kunden erworben werden kann. Mehrere Artikel bilden die Menge unterhalb eines Produktes. Z.B. T-Shirt „Modell A“ in Größe M. |
Asset |
Element eines Datenbestandes, z.B. einzelne Bilddatei (Media As-set) |
Asynchron |
Asynchrone Ausführung bedeutet, dass Aufgaben unabhängig voneinander bearbeitet werden, ohne auf die Beendigung einer anderen Aufgabe zu warten. In OMN werden z.B. AI Prozesse asynchron im Hintergrund ausgeführt. |
Attribut |
Produkteigenschaft, welche in einem separaten (Datenbank-)feld gepflegt wird (z.B. Länge, Gewicht, Preis). Auch ein Textfeld, welches Marketing-Informationen enthält ist in OMN ein Attribut eines Artikels oder eines Produktes. |
Augmented Reality (AR) |
Augmented Reality (kurz AR), zu Deutsch erweiterte Realität, ist ein Konzept, um die reale Welt mittels technischer Geräte um virtuelle Aspekte zu erweitern. Bei den virtuellen Aspekten kann es sich um Texte, Grafiken, Bilder oder Videos handeln. |
Authenticator App |
Authenticator Apps sind Anwendungen, wie Google Authenticator, Microsoft Authenticator oder Authy, welche dynamische OTP-Codes basierend auf einem gemeinsamen Geheimnisschlüssel und der aktuellen Zeit generieren können. Der generierte Code kann für die Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden werden. |
Authentifizierung |
Authentifizierung ist der Nachweis einer behaupteten Eigenschaft einer Entität. |
autoRetouch |
autoRetouch ist eine KI-gestützte Plattform, die den Prozess der Bildbearbeitung vereinfacht. Durch die Integration mit OMN können auf Knopfdruck Bilder optimiert oder freigestellt werden. |
Autorisierung |
Autorisierung ist der Prozess des Überprüfens der Berechtigungen oder Zugriffsrechte einer Entität. |
Availability Zone |
Eine Availability Zone eines Cloudproviders wie AWS ist eine Gruppe von Rechenzentren innerhalb einer Region, die keine kritischen Dienstkomponenten miteinander teilen (z.B. Stromversorgung, Kühlung und Zugang). Diese Zonen sind in der Regel geografisch voneinander getrennt, um sicherzustellen, dass lokale Störungen nicht mehr als eine Availability Zone betreffen. |
AWS |
"Amazon Web Services" (AWS) ist eine sichere Plattform für Cloud Computing, die Rechenleistung, Datenbankspeicherung und Bereitstellung von Inhalten bietet. Millionen von Kunden weltweit vertrauen auf AWS, um agiler zu werden, Kosten zu senken und Innovationen schneller zu realisieren. |
Azure |
Azure ist eine Cloud-Computing-Plattform von Microsoft, die Entwicklern Zugriff, Verwaltung und Entwicklung von Anwendungen und Diensten über globale Rechenzentren ermöglicht. |
B
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Backend |
Als Backend wird der Hintergrund einer Software bezeichnet. Im Gegensatz zum Frontend werden hier die Daten einer Anwendung verarbeitet und gespeichert. |
Backup |
Backup ist der Vorgang bei dem definierten Daten auf einem geeigneten Speichermedium (z. B. einer externen Festplatte) gesichert werden. Die damit erstellte Sicherheitskopie enthält die Daten in redundanter Form und erlaubt die ganze oder teilweise Wiederherstellung, z.B. bei Datenverlust. |
BI |
BI steht für Business Intelligence. Hierbei handelt es sich um einen technologiegetriebenen Prozess, um Daten zu analysieren. Die daraus gewonnenen Informationen dienenden Anwendern fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. |
Big Data |
Unter Big Data, im deutschsprachigen Raum auch als „Massendaten“ gebräuchlich, bezeichnet man große, unstrukturierte Daten, die Konsumenten und Unternehmen täglich über Systeme, Mobilgeräte und elektronische Sensoren generieren. Da der Datenumfang zu groß und zu komplex ist, um diese händisch zu verarbeiten, werden die Daten mithilfe geeigneter Softwarelösungen gespeichert, verwaltet und analysiert. |
BIM |
BIM ist eine Abkürzung und steht für Building Information Modeling. Gemeint ist eine Methode, um Bauwerke digital darzustellen. Die digitale Darstellung umfasst dabei den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudemodells samt aller relevanten Informationen (physische und funktionale Merkmale). Ziel von BIM ist es, alle Projektbeteiligten zentral zusammenzuführen, um durch integrale Planungsprozesse Bauprojekte wie Gebäude, Brücken oder Tunnel effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten. Da Daten in einer BIM-Software über dem gesamten Planungsprozess kontinuierlich aufgebaut werden, ist die Kompatibilität mit anderen Systemen wie bspw. PIM-Systemen für Produktdaten, nicht außer Acht zu lassen, um eine gemeinschaftlich effiziente Umsetzung zu ermöglichen. |
Blacklist |
Eine Blacklist, auch schwarze Liste oder Negativliste genannt, ist das Gegenteil einer Whitelist. Es handelt sich hierbei um eine Liste, die anhand bestimmter Kriterien IP-Adressen oder Domains als Spam einstuft. E-Mails von Absendern aus einer Blacklist werden als Spam erkannt und automatisiert blockiert. |
BMEcat |
BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat speziell für das Katalogmanagement. Hiermit lassen sich Katalog- und Produktdaten zwischen Unternehmen austauschen. BMEcat wurde auf Initiative des “Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)” entwickelt, daher das Kürzel “BME”, und basiert auf dem Format XML. |
BOM |
Ein Bill of Materials (BOM) ist eine zentrale Informationsquelle, die zur Herstellung eines Produkts verwendet wird. Es handelt sich um eine Liste der benötigten Artikel, um ein Produkt zu erstellen, sowie um Anweisungen zur Montage dieses Produkts. Hersteller, die Produkte herstellen, beginnen den Montageprozess, indem sie ein BOM erstellen. BOMs werden im ERP oder auch im PIM-System verwaltet. |
BPM |
Business Process Management (BPM), ist ein wichtiger Hebel zur Steuerung und Optimierung von Unternehmen. Es befasst sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und kontinuierlichen Optimierung von Geschäftsprozessen aus der Perspektive der betrieblichen Abläufe. In OMN wird BPM durch das Workflow Modul unterstützt. |
BPMN |
Die Business Process Model and Notation (BPMN) ist eine grafische Spezifikationssprache in der Wirtschaftsinformatik und im Prozessmanagement. Sie ermöglicht Fach-, Methoden- und Informatikspezialisten, Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe zu erfassen, zu modellieren, zu dokumentieren und zu steuern, um die Unternehmensziele abzustimmen. |
Brand Management |
Brand Management ist der englische Begriff für Marken Management. Hierunter versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke mit dem Ziel, die eigene Leistung von den Leistungen der Mitbewerber abzuheben. |
Briefing Modul |
Das Wort „Briefing“ ist ein Anglizismus und bedeutet Einweisung. Hierbei handelt es sich um eine schriftliche oder mündliche Unterrichtung zu einem Projekt, um alle benötigten Informationen zur Ausführung einer Aufgabenstellung festzuhalten. Das Briefing stellt die Grundlage für eine Projektdefinition zwischen den Beteiligten dar. Werden Briefings digitalisiert ausgeführt, so nennt man die entsprechende Software „Briefing Modul“. Mithilfe der Software lassen sich Werbemittel und Flächen wie Kataloge oder Banner frei oder auf Basis von Vorlagen (Templates) planen. |
Browser |
Ein Browser oder auch Webbrowser genannt ist eine Software, die für die grafische Darstellung des Internets bzw. von Webseiten zuständig ist. Der Web-Browser stellt als Web-Client die HTTP-Anfragen an einen Webserver, der diese mit einem HTML-Dokument beantwortet. |
Building Information Modeling (BIM) |
Siehe hierzu BIM |
Bulk Editing |
Bulk Editing bezieht sich darauf, mehrere Elemente gleichzeitig in einem Zug / einer Aktion zu bearbeiten, um entsprechende Massenverarbeitung durchzuführen (z.B. einen Status von Elementen auf Basis einer Suchabfrage ändern). |
Business-to-Business (B2B) |
Hierbei handelt es sich um Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen bzw. von Unternehmen zu Unternehmen. |
Business-to-Customer (B2C) |
Im Gegensatz zum B2B handelt es sich hier um Geschäftsbeziehungen zum Endkunden bzw. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden. |
Business Intelligence (BI) |
Siehe hierzu BI |
C
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Cache |
Ein Cache bzw. Cache-Speicher ist in der Informationstechnik ein Zwischenspeicher (Puffer-Speicher), der Daten für den wiederholten Zugriff bereithält, um aufwendige Neuberechnungen zu vermeiden und damit die Zugriffszeiten zu beschleunigen. Cache-Speicher werden in Hardware- und Software-Caches unterteilt. Zu den Hardware-Caches gehört bspw. der Pufferspeicher auf Festplatten, zu den Software-Caches zählt der Cache im Webbrowser. |
Cache Bucket |
Ist ein spezieller S3-Bucket auf dem vom Dynamic Image Dienst berechnete Derivate abgelegt/gecacht werden. |
Cache-Control-Header |
Der Cache-Control-Header ist ein HTTP-Header, der die Caching-Regeln für eine Ressource festlegt. Er kann Werte wie “public”, “private”, “max-age” und “no-cache” enthalten. |
Cache-Invalidierung |
Vorgang den Cloudfront Cache zu invalidieren/zu aktualisieren, um zu verhindern, dass nicht mehr vorhandene oder geänderte Inhalte durch das CDN ausgeliefert werden, z.B. ein gelöschtes Bild. |
Camunda |
Camunda ist eine Plattform für Prozessautomatisierung, die komplexe Prozessflüsse, die manuelle Aufgaben, Systeme und Geräte umfassen, orchestriert. Das OMN Workflow Modul hat Camunda als Workflow-Engine integriert. |
Camunda Modeler |
Der Camunda Modeler ist eine kostenlose Desktop-Anwendung der Firma Camunda, mit der BPMN-Prozessdiagramme, DMN-Entscheidungstabellen und Formulare erstellt und bearbeitet werden können. Er unterstützt Camunda 8 und frühere Versionen und ist unter der MIT-Lizenz verfügbar. |
Cardinality (Kardinalität) |
Zuordnungsbeziehung zwischen zwei Elementen. Z.B. Vorgabe, dass ein Referenztyp bei der Verlinkung von Bildern an Artikel gar nicht oder max. einmal vorkommen darf. |
Case-sensitive Search |
Die Suche, die die Groß- und Kleinschreibung einer angegebenen Abfrage berücksichtigt und Groß- und Kleinbuchstaben als unterschiedlich behandelt; die Art der Suche (case-sensitive/case-insensitive) ist im OMN-Backend konfigurierbar. |
CDN |
Ein "Content Delivery Network" (CDN) ist ein Netzwerk regional verteilter und über das Internet verbundener Server, mit dem Inhalte – insbesondere große Mediendateien – ausgeliefert werden. Es stellt skalierende Speicher- und Auslieferungskapazitäten zur Verfügung und gewährleistet auch bei großen Lastspitzen einen optimalen Datendurchsatz. CDN-Knoten sind auf viele Orte verteilt und arbeiten zusammen, um Anfragen von Endnutzern nach Inhalten möglichst ökonomisch zu bedienen. Es ermöglicht die schnelle Übertragung von Ressourcen, die für das Laden von Internetinhalten benötigt werden, einschließlich HTML-Seiten, JavaScript-Dateien, Stylesheets, Bildern und Videos. |
CEM |
Customer Experience Management, kurz CEM, umfasst alle Strategien und Maßnahmen eines Unternehmens zur positiven Beeinflussung eines Kunden während seiner Customer Journey. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz mit dem Ziel, Kundenerlebnisse in positive Erfahrungen zu wandeln und so die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung weiter auszubauen. CEM ist ausschlaggebend für nachhaltiges Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. |
Chatbot |
Ein Chatbot ist eine Anwendung, mit der ein menschliches Gespräch in einem Chat auf Basis von KI simuliert wird. Chatbots werden eingesetzt, um Anfragen (per Text oder Sprache) automatisiert bzw. ohne menschliche Interaktion zu beantworten. |
Chat GPT |
Chat GPT ist ein KI-System von Open AI, welches Konversationen führen und Aufgaben, wie z.B. die Textübersetzung und Erstellung auf Basis eines Prompts, automatisieren kann. |
CI HUB |
CI HUB ist eine Plattform, die Produktionstools und Workflows in einer Lösung integriert und Assets aus OMN direkt in Desktop-Applikationen, wie z.B. Adobe Photoshop oder Microsoft Word, zugreifbar macht. |
CI HUB Connector |
Mit dem OMN CI HUB Connector können Dateien nahtlos in anderen Anwendungen wie Word, PowerPoint, Excel, Outlook, InDesign, Photoshop, Illustrator, After Effects, Premiere Pro oder InCopy genutzt werden. Mithilfe von Drag & Drop können Dateien einfach aus dem OMN DAM in Dokumente von Microsoft Office oder Adobe Creative Cloud gezogen werden, ohne die Anwendung verlassen zu müssen. |
Clarifai |
Clarifai ist eine cloud-basierte Plattform, die ermöglicht, KI-Modelle und Workflows im Bereich Cmputer Vision und LLMs zu erstellen, zu teilen und auszuführen. |
Classification |
Begriff, der im Kontext KI verwendet wird, die Klasse eines Objekts vorherzusagen oder festzustellen, ob es in einem Bild vorhanden ist. |
CLOB |
CLOB steht für Character Large Object und bezieht sich auf einen großen Textblock, der in einer Datenbank in irgendeiner Form von Textkodierung gespeichert ist. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein riesiges Zeichenfeld. CLOBs werden oft verwendet, um XML-Dokumente, JSON oder einfach große Blöcke formatierten oder unformatierten Texts zu speichern. |
Cloud |
Die Cloud, zu Deutsch Wolke, bezeichnet die Möglichkeit, externe Rechenleistungen über sogenannte Provider (Anbieter) zu nutzen. Bei den Leistungen kann es sich um Software, Daten oder Dienstleistungen handeln, die in der Regel über das Internet zur Verfügung gestellt werden. |
Cloudflare |
Cloudflare ist eines der größten Netzwerke der Welt und bietet ein leistungsstarkes Edge-Netzwerk zur schnellen Bereitstellung von Webinhalten. Cloudflare und Amazon CloudFront sind beide Content Delivery Networks (CDNs), die dazu dienen, die Leistung und Sicherheit von Websites zu verbessern. |
CloudFront |
Amazon CloudFront ist ein Content Delivery Network (CDN), das von Amazon Web Services (AWS) betrieben wird. |
Cloud-Hosting |
Unter Cloud-Hosting versteht man Hosting-Services, die auf einer Cloud-Infrastruktur basieren. Die Daten befinden sich im Cluster (Serververbund) statt lokal auf eigenen Servern. |
Cloudmersive |
Cloudmersive ist eine Plattform für hoch skalierbare Cloud-APIs. Im Kontext OMN werden vor allem Konvertierungs-APIs genutzt. |
CloudWatch |
CloudWatch Logs ist ein Dienst von AWS, der die zentrale Sammlung von Protokollen aus verschiedenen Quellen, einschließlich Systemen, Anwendungen und AWS-Diensten, in einem einzigen, hoch skalierbaren Dienst ermöglicht. |
Cluster |
Im Bereich der Informationstechnik steht ein Cluster für eine Anzahl eigenständiger Computer, die miteinander vernetzt sind. |
Codec |
Codec ist eine Kombination aus den Begriffen Code und Decode. Zwei Algorithmen sorgen dafür, dass die Videodaten zunächst kodiert werden. Dadurch wird die Dateigröße klein gehalten. Anschließend können diese wieder dekodiert werden, um Bild und Ton korrekt darzustellen. |
Composable Commerce |
Composable Commerce ist ein Ansatz, um die Customer Experience Architektur im E-Commerce zu optimieren. Statt ein Komplettsystem zu nutzen, greift man hier auf einzelne Kernfunktionen oder -komponenten von E-Commerce-Lösungen zurück und stellt diese individuell für das jeweilige Unternehmen zusammen. Da man verschiedene Anbieter bzw. deren beste Lösungen miteinander kombiniert, erzielt man in den spezifischen E-Commerce-Anwendungsfällen eine Top-Performance. |
Composable PIM |
Composable PIM ist eine flexible Auslese an Kernfunktionen oder -komponenten von PIM-Systemen. Im Vergleich zu einem traditionellen PIM wird mit einem Composable PIM eine gezielte Fokussierung geschaffen, die es Unternehmen ermöglicht, in den jeweiligen, individuellen PIM-Anwendungsfällen eine Top-Performance zu erzielen. Composable PIM gibt Unternehmen die Möglichkeit, Best-of-Breed-Anwendungen, wie Digital Asset Management, Datenqualität, Hierarchiemanagement und Lieferanten-Onboarding, neben umfassenderen Lösungen, wie Auftragsmanagement, Preisgestaltung und Kampagnenmanagement, einzubinden. |
Computergestütztes Sehen |
Befähigung von Maschinen, Bilder und Video zu analysieren, zu verstehen und zu manipulieren. |
Computer Vision |
Computer Vision ist eine Wissenschaft, die sich mit der Verarbeitung und Analyse von Bilddaten und Videos beschäftigt, um Informationen aus diesen zu gewinne, z.B. die automatische Generierung von Schlagworten. |
Content Management Interoperability Services (CMIS) |
CMIS (Content Management Interoperability Services) ist ein offener und herstellerunabhängiger Standard zum Datenaustausch. Inbesondere bei der Anbindung von Content-Management-Systemen. |
Content Management System (CMS) |
Ein Content Management System, kurz CMS, ist eine Software, die es Anwendern ermöglicht, eine Website ohne Programmierkenntnisse zur erstellen und zu pflegen. |
Conversion |
Unter Conversion wird im Online-Marketing die Umwandlung eines Website-Besuchers vom Leser zum Handelnden verstanden. Gemeint ist, dass ein Website-Besucher eine bestimmte Aktion ausführt. Eine Aktion kann z.B. die Registrierung zu einem Newsletter sein, der Kauf eines Produktes, der Download von Content, die Anmeldung zu einer Testversion, das Ausfüllen eines Kontaktformulars, das Abschließen eines Abonnements, das Teilen in Social Media oder der Klick auf einen Link. Conversions lassen sich in Macro- und Micro-Conversions unterteilen, wobei die Zielsetzung je nach Geschäftsmodell variiert. Zur Erfolgsmessung wird die Conversion Rate eingesetzt. |
Conversionmaker |
Conversionmaker ist eine führende Plattform für Textoptimierung und -generierung, die nur mit wenigen Stichworten hochwertige und SEO-optimierte Marketingtexte für Unternehmen erstellt |
Conversion Rate |
Die Conversion Rate (CRV), auch Konversionsrate genannt, stellt das KPI zur Messung von Conversions dar. Sie setzt die Anzahl der Websitebesucher mit den erzielten Conversions ins Verhältnis und wird in Prozent angegeben. Die Messung erfolgt meist über Webanalyse-Tools wie Google Analytics. |
Cookies |
Cookies sind kleine Textdateien, die der Webbrowser auf dem Endgerät des Nutzers zu der jeweils besuchten Website ablegt. Die Textdateien enthalten Informationen, um Nutzer bzw. deren Geräte über eine ID zu identifizieren und beim nächsten Besuch wiederzuerkennen. Das Cookie wird dabei entweder durch den Webserver an den Browser gesendet oder im Browser selbst durch ein Skript (z.B. JavaScript) erzeugt. Websitebetreiber müssen ihre Besucher beim ersten Aufruf auf die Cookie-Nutzung hinweisen, mit der Möglichkeit einer Zustimmung oder Ablehnung. Ebenso muss die Möglichkeit zur späteren Anpassung der Cookie-Einstellungen vorhanden sein. |
Corporate Design |
Corporate Design, nicht zu verwechseln mit der Corporate Identity, ist das visuelle Auftreten eines Unternehmens. Es beinhaltet das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation, wie zum Beispiel das Logo, die Hausfarbe oder auch die Typografie, um die Corporate Identity sowohl nach außen als auch nach innen zu unterstützen. Um dieses Bild ganzheitlich umzusetzen, werden Gestaltungsrichtlinien festgelegt, in deren die Gestaltungskonstanten festgeschrieben sind und ihren Anwendungsbereichen zugeteilt werden. |
CPC |
CPC ist eine Abkürzung für Cost-per-Click. Hierbei handelt es sich um eine erfolgsabhängige Abrechnungsmethode im Online-Marketing, bei der die Werbekosten in Abhängigkeit zu den Klicks stehen. Sie gibt folglich den Durchschnittspreis einer angeklickten Anzeige wieder. Bekanntester Anwender von CPC ist Google mit seiner Werbeform Google Ads. Daneben wird CPC auch im Affiliate Marketing genutzt. |
CPL |
CPL ist die Kurzform für Cost-per-Lead. Hiermit werden die durchschnittlichen Kosten ermittelt, die für die Erzeugung eines Leads anfallen. Die Berechnung erfolgt über die Werbeausgaben für alle Leads geteilt durch die Anzahl der Leads bzw. CPL = Werbeausgaben aller Leads / Anzahl der Leads. |
CPM (Cost-per-Mille) |
CPM ist eine Abkürzung für Cost-per-Mille. Zu Deutsch ist CPM auch als TKP (Tausend-Kontakt-Preis) bekannt. Hierbei handelt es sich um ein Abrechnungsmodell in der Mediaplanung. Gemeint sind Werbekosten pro Tausend Sichtkontakte (Impressionen) bzw. was eine Anzeige kostet, die bei 1.000 Personen auf den Bildschirmen ausgespielt werden soll. Die Abrechnung mit dem Anbieter erfolgt dabei nach erzeugten 1.000 Impressionen. CPM wird nicht nur im Online-Marketing angewendet, sondern auch bei TV-, Radio- oder Printwerbung. Statt des Sichtkontakts werden hier bspw. Zuschauer- oder Hörerzahlen hinzugezogen. Berechnet wird der CPM durch den Preis der Anzeige und die jeweilige Reichweite des Werbeformats: TKP = (Anzeigenpreis / Reichweite) * 1.000 |
CPM (Critical-Path-Method) |
CPM steht für Critical-Path-Method. Hierbei handelt es sich um eine Projekt Management-Methode, bei der der kritische Pfad eines Projekts, d.h. die längste Kette an zusammenhängenden Aktivitäten, identifiziert wird. Ziel ist es, durch die Identifizierung des kritischen Pfades Prozessengpässe zu vermeiden und die Planungsflexibilität zu bewahren. |
Crawler |
Ein Crawler, auch Webcrawler, Spider, Searchbot oder Robot genannt, ist ein Computerprogramm, dass das Internet automatisiert durchsucht und Daten von Websites analysiert. Es findet bei Suchmaschinen Anwendung, um Webseiten zu indexieren. Daneben kommen Crawler auch zum Einsatz, um Web-Feeds, E-Mail-Adressen oder andere Informationen zu sammeln. Der Name „Crawler“ stammt dabei von der ersten Suchmaschine ab – dem Webcrawler. |
Cross Media Publishing |
Unter Cross Media Publishing versteht man das medienübergreifende (Print, Online, Mobile etc.) Publizieren von Inhalten auf Basis medienneutraler Daten. |
CRV |
Siehe hierzu Conversion Rate |
CSV |
CSV, kurz für Comma-separated values (= durch Komma getrennte Werte), ist ein Dateiformat für einfach strukturierte Daten. Die Kernaufgabe von CSV-Dateien ist es, den Aufbau einer Textdatei für dessen Speicherung zu beschreiben. Dadurch besteht die Möglichkeit Daten, Listen oder Tabellen zusammen zu führen, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Daneben wird CSV auch für den Import und Export von Daten aus unterschiedlichen Systemen verwendet. Wie der Name “Comma-seprated values” suggeriert, werden Kommata zur Trennung der Datensätze verwendet. |
CTA |
CTA ist eine Abkürzung und steht für Call-to-Action. Übersetzt bedeutet es „Handlungsaufforderung“. Gemeint sind hiermit Aufforderungen, die bei potenziellen Kunden eine bestimmte Handlung auslösen sollen. Im Online-Marketing werden Call-to-Actions per Buttons dargestellt (Buttons auf Websites, in E-Mailings etc.), in TV- oder Radio-Spots sind es Aufforderungen an den Zuschauer oder Hörer. Die Aufforderungen können verkaufsfördernd sein (Jetzt kaufen, Jetzt abonnieren etc.) oder zur Generierung von Leads (Mehr erfahren, Jetzt testen, Zum Newsletter anmelden etc.). |
CTR |
CTR ist eine Abkürzung für Click-Through-Rate. Hierbei handelt es sich um eine Kennzahl aus dem Online-Marketing zur Ermittlung der prozentualen Klickzahl auf eine Anzeige. Sie gibt an, wie oft Personen nach Einblendung einer Anzeige, hierauf geklickt haben und dient der Beurteilung des jeweiligen Anzeigeninhalts. Dabei wird die Anzahl an Klicks ins Verhältnis zu den Impressionen (Werbemitteleinblendungen) gestellt: (Klicks / Impressionen) * 100. Wenn die Anzeige bspw. 100 Impressionen erzeugt und dabei 5-mal geklickt wird, so beträgt die CTR 5%. |
Custom attributes |
Die zusätzlichen Attribute, die im Plugin für die Form-Based Search Seite konfiguriert werden, werden nur im Falle der Datenbanksuche (nicht Elastic) verwendet. |
Customer-Centricity |
Mit dem Begriff Customer-Centricity, zu Deutsch Kundenorientierung, wird ein Vertriebs- und Marketingansatz bezeichnet, der den Kunden und dessen Bedürfnisse wie auch die Kundenbeziehung in den Fokus eines Unternehmens rückt. |
Customer Experience (CX) |
Customer Experience, kurz CX, ist ein Begriff aus dem Marketing und bedeutet Kundenerfahrung. Gemeint sind alle Erfahrungen eines Kunden, die er mit einem Unternehmen oder einer Marke während seiner Customer Journey an den verschiedenen Touchpoints macht. Positive Erfahrungen verbessern das Image eines Unternehmens oder einer Marke, negative Erfahrungen führen zu einer schlechten Wahrnehmung beim Kunden. |
Customer Experience Management |
Customer Experience Management, kurz CEM, umfasst alle Strategien und Maßnahmen eines Unternehmens zur positiven Beeinflussung eines Kunden während seiner Customer Journey. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz mit dem Ziel, Kundenerlebnisse in positive Erfahrungen zu wandeln und so die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung weiter auszubauen. CEM ist ausschlaggebend für nachhaltiges Wachstum und den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. |
Customer Journey |
Die Customer Journey bezeichnet die Reise eines Kunden über verschiedene Kontaktpunkte bzw. Touchpoints, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. |
Customer Relationship Management System (CRM) |
Bei einem Customer Relationship Management System, kurz CRM, handelt es sich um eine Software für das Kundenbeziehungsmanagement. Im Fokus steht der Aufbau und die Pflege der Beziehung zu bestehenden und potentiellen Kunden. |
Customizing |
Customizing bezieht sich auf die Anpassung von Standardsoftware an individuelle Anforderungen und bedeutet, die Funktionen und Daten in einer Software so zu konfigurieren, dass sie den spezifischen Bedürfnissen eines Unternehmens oder Kunden entsprechen. Beim Customizing werden Einstellungen vorgenommen, um die Software optimal auf die jeweilige Organisation zuzuschneiden. |
Custom Modell |
Ein Custom Modell im KI-Kontext ist ein individuell angepasstes Modell, das speziell für eine bestimmte Aufgabe oder Anwendung, z.B. Kundenspezifisch, entwickelt wird. Im Gegensatz zu vorgefertigten (Prebuild) Modellen, die allgemeine Aufgaben erfüllen, wird ein Custom Modell auf Basis von eigenen Daten trainiert. Es ermöglicht präzisere Ergebnisse und ist auf spezifische Anforderungen zugeschnitten, ohne dass Beispiele in der Eingabe angegeben werden müssen. |
CX |
Customer experience (Kundenerfahrung) |
D
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
D2C |
Siehe hierzu Direct-to-Consumer |
DALL·E |
DALL·E ist ein KI-System, das aus einer natürlichen Sprachbeschreibung heraus realistische Bilder und Kunstwerke erstellen kann und Konzepte, Attribute und Stile nutzt, um originelle und präzise Bilder zu generieren. |
DAM |
DAM steht für Digital Asset Management. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung MAM bzw. Media Asset Management bekannt. |
Database Publishing |
Eine Printausleitung, auch Database Publishing genannt, ist eine datenbankgestützte Erstellung von Publikationen auf Basis einer zentralen Datenquelle (meist PIM-Systeme). Voraussetzung zum Ausleiten der Daten bilden Templates, die die Gestaltungsregeln der Erzeugnisse definieren und mit den Daten verknüpft sind. Die Ausleitung in die Ausgabeformate (z.B. Adobe InDesign®, QuarkXPress, MS Office) kann dabei sowohl teil- als auch vollautomatisiert erfolgen. Printausleitung eignet sich für Erzeugnisse, die auf wiederkehrenden Gestaltungsrastern beruhen wie bspw. Kataloge, Preislisten, Datenblätter oder Produktbeschreibungen. Anbieter von Printausleitungstools sind u.a. InBetween, priint:comet oder Xactuell. |
Dateiformat |
Ein Dateiformat beschreibt die innere Struktur einer Datei und legt fest, wie die Daten in der Datei organisiert sind und welche Art von Informationen sie enthält. Jedes Dateiformat hat eine spezifische Erweiterung, die oft im Dateinamen zu finden ist. Beispielsweise steht “.pdf” für das Portable Document Format, das mit dem Adobe Reader geöffnet werden kann. |
Datenbank |
Eine Datenbank ist ein zentraler Speicherort für eine große Menge an Daten, die mit einem elektronischen System organisiert und strukturiert werden. Datenbanken sind für eine effiziente Datenverwaltung verantwortlich. Die Verwaltung der Datenbanken wird meist durch ein Datenbanken-Management-System (DBMS) unterstützt. |
DeepL |
DeepL ist ein präziser Übersetzer, der Texte und Dokumente in verschiedene Sprachen übersetzen, korrigieren und verbessern kann |
Deep Link |
Ein Deep Link ist ein Link, der auf eine weiterführende bzw. tieferliegende Unterseite auf einer Website oder webbasierten Anwendung führt. |
Deployment |
Deployment oder Software Deployment bezeichnet die meistens halb- oder vollautomatisch ablaufenden Prozesse der Softwareverteilung, speziell in Unternehmen. Es umfasst Aspekte wie die Installation, Konfiguration, Aktualisierung und Wartung von Betriebssystemen und Anwendungssystemen auf PCs oder Servern. Auch Updates, Patches und deren Bereitstellung gehören zum Deployment. |
DeepVA |
DeepVA ist eine Visual Data Mining-Software, die dabei unterstützt, Informationen aus Bildern, Videos und Live-Streams zu extrahieren |
Descriptive Analytics |
Descriptive Analytics behandelt Daten aus der Vergangenheit und gibt Aufschluss über vergangenheitsbezogene Ereignisse. Aufbereitet in Form von Reporting beantwortet die Descriptive Analytics die Frage nach dem „Was“ bzw. Was ist passiert? |
Design-Thinking |
Design-Thinking ist ein Ansatz für die Lösung von komplexen Problemen und für die Entwicklung neuer Ideen. Im Gegensatz zu solchen Ansätzen, die Aufgaben von der technischen Lösbarkeit her angehen, stehen beim Design-Thinking Nutzerwünsche und -bedürfnisse im Fokus. |
DevOps |
DevOps ist eine Abkürzung aus den Begriffen Development (englisch für Entwicklung) und IT Operations (englisch für IT-Betrieb) und kümmert sich um die Zusammenarbeit zwischen Softwareentwicklung und IT-Betrieb, die auf gemeinsamen Prozessen und Software-Werkzeugen basiert. Ziel von DevOps ist es, die Softwarequalität, die Geschwindigkeit der Entwicklung und Auslieferung sowie das Miteinander der beteiligten Teams zu verbessern. |
Diagnostic Analytics |
Wie bei der Descriptive Analytics ist auch bei Diagnostic Analytics der Blick nach hinten gerichtet. Der Unterschied zu Descriptive Analytics besteht darin, dass hierbei historische Daten mit anderen verglichen werden. Ziel von Diagnostic Analytics ist es, Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen von Zuständen zu klären. Die Frage „Warum ist etwas passiert?“ steht im Fokus. |
Dialogmarketing |
Dialogmarketing als Teil des Direktmarketings, ist der Überbegriff für alle Marketingmaßnahmen, bei denen Medien mit dem Ziel verwendet werden, eine interaktive Beziehung zu Individuen herzustellen. Der Empfänger soll zu einer individuellen, messbaren Reaktion (Response) veranlasst werden. |
Digital Asset Management |
Siehe hierzu DAM |
Digital Shelf |
Im E-Commerce-Bereich bezieht sich der Begriff “Digital Shelf” auf die Online-Darstellung einer Marke oder eines Produkts, die Konsumenten in einer E-Commerce-Umgebung präsentiert wird und umfasst alle Kundentouchpoints, als Herzstück aber die Produktdetailseite sowie Suchergebnis- und Kategorieseiten. Es ist vergleichbar mit dem Schaufenster eines Ladens, in dem Kunden Produkte durchstöbern, vergleichen und letztendlich entscheiden, ob sie diese kaufen möchten. Ein optimierter Digital Shelf umfasst Aspekte wie Produktbeschreibungen, hochwertige Bilder, SEO-Optimierung und eine ansprechende Kundenerfahrung. |
Digital Shelf Analytics (DSA) |
Digital Shelf Analytics, kurz DSA, ist eine Analysemethode, die sich mit dem „Digital Shelf“, also dem digitalen Regal bzw. der digitalen Verkaufsfläche beschäftigt. Im Vordergrund steht die Analyse der Produktleistung, das Käuferverhalten sowie das Wettbewerbsumfeld in den Verkaufskanälen. Ziel ist es, aus den gewonnen Daten handlungsorientierte Maßnahmen zu ergreifen, um die richtigen Anpassungen schnell durchzuführen. |
Direct-to-Consumer |
Direct-to-Consumer, kurz D2C, ist ein Verkaufsmodell bzw. Marketingansatz, bei dem sich Unternehmen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen direkt an den Kunden wenden. Es gibt keine Zwischenhändler oder Plattformen. |
Direktvertrieb |
Direktvertrieb liegt vor, wenn Produkte direkt vom Erzeuger bzw. Hersteller an den Endverbraucher veräußert werden. Es gibt keine zwischengeschalteten Händler und auch keine Verkaufsräume. Prominente Beispiele für den Direktvertrieb sind Tupperware oder Vorwerk. |
Distanzhandel |
Distanzhandel ist eine Art des Einzelhandels, bei dem Waren oder Dienstleistungen über Distanz bzw. ohne physischen Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer vertrieben werden. Der Handel findet demnach nicht im Ladengeschäft statt, sondern erfolgt per Katalog, Prospekt, Internet, Telefon, Homeshopping oder über Vertreter. Zum Distanzhandel gehören der Versandhandel, E-Commerce und der Direktvertrieb. |
Docker |
Docker ist eine freie Software zur Isolierung von Anwendungen mit Hilfe von Container Virtualisierung, die die die Bereitstellung von Anwendungen vereinfacht, da sich Container, die alle nötigen Pakete enthalten, leicht als Dateien transportieren und installieren lassen. |
Domain |
Eine Domain ist der weltweit eindeutige Name einer Website. |
Double-Opt-In |
Das Double-Opt-In ist ein Zustimmungsverfahren für Verbraucher im Online-Marketing. Der Verbraucher bestätigt in einem zweistufigen Verfahren, dass er einem Abonnement oder dem Erhalt weiterer Informationen zugestimmt hat. |
DPP |
Ein digitaler Produktpass (DPP) ist ein Datensatz, der umfassende Informationen über ein Produkt enthält. Dazu gehören Komponenten, Materialien, Inhaltsstoffe und gegebenenfalls chemische Substanzen. Außerdem können Informationen zur Reparierbarkeit, zu Ersatzteilen und zur fachgerechten Entsorgung enthalten sein. Der DPP wird während des gesamten Lebenszyklus eines Produkts erstellt und aktualisiert. Er soll Transparenz und Rückverfolgbarkeit gewährleisten, was sowohl Verbrauchern als auch Geschäftspartnern und Behörden zugutekommt. Ab 2027 wird der DPP in der Europäischen Union für bestimmte Produktgruppen verpflichtend sein. |
DSA |
Siehe hierzu Digital Shelf Analytics |
Dublin Core |
Dublin Core ist ein Metadatenstandard und umfasst grundlegende Eigenschaften wie Titel, Autor, Datum, Sprache, Beschreibung und Schlagwörter. Er kann auch für Videos verwendet werden. |
Duplicate Search |
Backend Page Plugin, das die Suche nach Duplikaten (nur Assets) in OMN ermöglicht und über die Datenbank ausgeführt wird (nicht über Elastic Search) |
Dynamic Imaging |
Hierbei handelt es sich um die dynamische Verarbeitung von Bildern für die Darstellung auf einer Webseite oder in einem Webshop. Statt Bilder vorab zu optimieren (z.B. in einem bestimmten Format oder einer bestimmten Größe) bzw. in einer statischen Ausprägung an den Shop/die Webseite bereitzustellen, werden sie erst bei Bedarf in der Cloud, d.h. bei Abruf, verarbeitet. Dies ermöglicht die Anpassung der Bildgröße, des Bildformats und/oder der Bildqualität an das jeweilige Endgerät und die Bildschirmauflösung des Endanwenders. Auf diese Weise lassen sich Bilder in verschiedenen Größen oder Formaten (z. B. Thumbnails, Vorschaubilder) dynamisch bei Bedarf generieren, wobei als Grundlage das Original-Asset oder ein Master-Asset dient. Die durch Dynamic Imaging berechneten Derivate werden in der Regel auf einem eigenen Cache-Bucket gespeichert, um sie bei erneutem Aufrufen nicht noch einmal berechnen zu müssen. |
E
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
EAI |
Das Akronym EAI steht für „Enterprise Application Integration“ und ermöglicht die Integration verschiedener Geschäftsanwendungen entlang der Wertschöpfungskette. Das Besondere an EAI ist, dass es als zentrale Plattform fungiert und mit den einzelnen Systemen direkt verbunden ist. |
EC2 |
Eine EC2-Instanz mit ECN (EC2 Instance Connect) ermöglicht es, sicher und direkt auf Linux-Instanzen in der AWS-Cloud zuzugreifen. |
E-Commerce |
E-Commerce, kurz für Electronic Commerce oder auch elektronische Geschäftsabwicklung, nennt man den Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen, wie zum Beispiel einen Web-Shop oder Marktplätze wie bspw. Amazon. Unter den Begriff fallen auch Geschäftsprozesse, wie Onlinebanking, die über elektronischem Wege durchgeführt werden. |
Edge Netzwerk/Edge Computing |
Ein Edge Netzwerk ist eine Form eines Computernetzes, das sich in der Nähe des Nutzers befindet und nicht an einem zentralen Ort. Ziel des Edge Computings ist es, Datenströme Ressourcen-schonend zumindest teilweise vor Ort zu verarbeiten. Dadurch verkürzen sich Reaktionszeiten und die verfügbare Bandbreite wird effizienter genutzt. |
Edge Server |
Server im CDN, die sich in verschiedenen geografischen Regionen befinden und Inhalte an Endbenutzer ausliefern (je näher sich der Server am Endbenutzer befindet, desto geringer die Latenz). |
Einzelhandel |
Unter Einzelhandel wird die Gesamtheit der Einzelhandelsbetriebe verstanden. Typisch für Einzelhandelsbetriebe ist, dass sie ihre Waren an Konsumenten (Endverbraucher) verkaufen, welche sie über verschiedene Hersteller oder Großhändler beschaffen und zu einem Sortiment zusammenführen. |
Elasticsearch |
Elasticsearch ist eine kommerzielle, sehr schnelle indexbasierte Suchmaschine, die auf der Lucene-Bibliothek basiert. Sie speichert Dokumente im JSON-Format und bietet eine verteilte, mehrmandantenfähige Volltextsuchmaschine. OMN nutzt Elasticsearch für die Suche. |
End-User |
Ein End-User, zu Deutsch Endbenutzer oder Endanwender, ist in der Informationstechnik eine Person, für die ein Hard- oder Softwareprodukt entwickelt wurde. |
Enterprise Content Management (ECM) |
Enterprise Content Management, kurz ECM, ist ein Konzept, um alle Informationen eines Unternehmens (z.B. Rechnungen, Lebensläufe, Verträge, Briefe oder Studienberichte) digital zu verwalten, zu strukturieren, zu bearbeiten und zu archivieren. Es umfasst sowohl Strategien als auch Methoden und Werkzeuge. Die unterstützenden Werkzeuge bzw. Softwarelösungen werden ECM-Systeme genannt. |
Entität |
Entität wird als Begriff verwendet, um unterschiedliche Gegenstände wie Dinge, Eigenschaften, Relationen, Sachverhalte oder Ereignisse anzusprechen. Eine Entität im Kontext OMN sind z.B. Produkte, Assets oder Channels. |
ERP |
ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning, zu Deutsch Geschäftsressourcenplanung. Es umfasst alle betriebswirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens, die zur Führung und Steuerung notwendig sind. Ein ERP-System ist die entsprechende Software zur Unterstützung der Geschäftsressourcenplanung. |
Excel |
Bei Excel bzw. Microsoft Excel, handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm aus der Microsoft Office Familie (u. a. Word, PowerPoint) gehört. |
Export |
Bei einem Export, speziell Datenexport, handelt es sich um die Ausgabe von Daten aus einem System. Der Export kann dabei als Datenüberführung in ein anderes Programm oder als Formatkonvertierung erfolgen. |
EXIF |
EXIF ist die Abkürzung für Exchangeable Image File Format. EXIF ist ein Standardformat für das Abspeichern von Metadaten in digitalen Bildern. |
ExifTool |
ExifTool ist eine plattformunabhängige Perl-Bibliothek mit einer Befehlszeilenanwendung, mit der Metadaten in einer Vielzahl von Dateien gelesen, geschrieben und bearbeitet werden können, die z.B. EXIF-Daten, GPS-Koordinaten, IPTC-Tags, XMP-Metadaten, ICC-Profile und vieles mehr, umfassen. |
Expert Search |
Die attributbasierte Suche wird auf der Basis der Konfigurationen "Advanced Search" und "Form-Based Search" durchgeführt; d.h. sowohl die Filterung nach Facetten auf der Suchergebnisseite als auch die Erweiterte Suche (engl. Advancaded Search). |
Extended Search |
Ist die attributbasierte Suche über die Elastic Search Engine und nicht über die Datenbank; bedeutet die Möglichkeit, eine scharfe Suche nach definierbaren Attributen und deren Kombinationen durchzuführen und verwendet die Konfiguration der Advanced Search/Form-Based Search Page Plugins. |
F
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Facebook ist eine kostenfreie Social Media Plattform, welche registrierten Benutzern erlaubt, eigene Profile zu erstellen, Videos und Fotos hochzuladen, Nachrichten zu versenden und mit Bekannten, Kollegen und Verwandten in Kontakt zu bleiben. |
|
Face ID |
Face ID ist eine biometrische Authentifizierungsmethode, die auf Apple-Geräten wie iPhones, iPads und Macs verwendet wird und statt eines traditionellen Passworts einen Gesichtsscan für die Identifizierung verwendet. Die Nutzung von Face ID setzt TrueDepth-Kamerasystem voraus. Der Gesichtsscan wird analog zu Touch ID als Passkey gespeichert. |
Facetten |
Die Attribute aus der Advanced Search/Form-Based Search Konfiguration, die auf der Suchergebnisseite auf der linken Seite verfügbar sind und für die Ergebnisfilterung verwendet werden. |
Facetten-Suche (facettierte Suche) |
Die Facetten-Suche ist ein Suchprinzip. Hiermit ist es auf Internetseiten bzw. Online-Shops möglich, Inhalte auf Basis unterschiedlicher Eigenschaften einzuschränken, um individuelle Suchtreffer zu erzielen. Dabei kann die facettierte Suche sowohl im Vorfeld erfolgen, als auch im Nachhinein. |
Fargate |
AWS Fargate ist eine serverlose Compute-Engine von Amazon Web Services (AWS), die dazu dient, containerisierte Anwendungen auszuführen bzw. zu betreiben, ohne die zugrunde liegende Infrastruktur verwalten zu müssen. |
Fat Client |
Ein Fat Client (auch als Thick Client oder Rich Client bezeichnet) ist eine Softwareanwendung, die den Großteil ihrer Verarbeitung auf der Client-Seite durchführt, anstatt sich auf einen Server zu verlassen. Anders ausgedrückt: Ein Fat Client verfügt über umfangreiche integrierte Funktionalitäten und kann effektiv arbeiten, selbst wenn die Kommunikation mit dem Server begrenzt ist. |
Favicon |
Favicon ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Wörtern „Favorit“ und „Icon“ zusammen. Hierbei handelt es sich um kleine, quadratische Bilder in der Tableiste des Browsers, die bei Aufruf einer Website neben dem Namen der besuchten Webseite zu sehen sind. |
F-Commerce |
F-Commerce ist eine Variante des E-Commerces, bei dem der Handel über Facebook erfolgt. Das soziale Netzwerk ist hierbei der Vertriebskanal. |
FIDO |
FIDO ist ein Akronym für Fast Identity Online. Es handelt sich um einen offenen Standard zur starken Authentifizierung. FIDO ermöglicht es Benutzern, sich sicher bei Online-Diensten anzumelden, ohne Passwörter verwenden zu müssen. Es verwendet Biometrie (wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) oder hardwarebasierte Token (wie USB-Schlüssel) für die Identitätsüberprüfung. WebAuthn ist eine Kernkomponente der FIDO2-Spezifikationen und stellt eine webbasierte API dar. Diese ermöglicht es Websites, ihre Anmeldeseiten zu aktualisieren und FIDO-basierte Authentifizierung in unterstützten Browsern und Plattformen hinzuzufügen. WebAuthn erlaubt Nutzern die einfache Authentifizierung bei Online-Diensten sowohl auf mobilen Geräten als auch auf Desktops. |
File Format |
Siehe hierzu Dateiformat |
FileZilla |
FileZilla ist eine freie Server- und Client-Software zur Dateiübertragung mittels FTP und SFTP. |
Form-Based Search |
Backend Page Plugin, das Kombination mit Elastic Search die Definition der zu indizierenden Attribute und Facetten sowie die anzuzeigenden Suchergebnisseiten festlegt. |
Form-Based Search über die Datenbank |
Die formularbasierte Suche, die über die Datenbank (nicht über Elastic Search) durchgeführt wird, durch benutzerdefinierte Attribute aus der Plugin-Konfiguration; für die Verwendung sollte im OMN-Backend aktiviert werden. |
Frontend |
Als Frontend wird die Benutzeroberfläche einer Software bezeichnet, d.h. der Teil einer Anwendung oder Applikation, der für den Betrachter sichtbar ist. |
FS.Detail |
Technisches OMN-Frontend-Element zur ein- oder mehrspaltigen Darstellung beliebiger Metadatenfelder in einer bearbeitbaren Masken-Darstellung (Textfelder, Text-Boxen, Single-Select Dropdowns, Multi-Select Dropdowns, Checkboxen, Radio-Buttons, Tabellen, etc.) oder als schreibgeschützte Labels. Es kann als Vollbild-Ansicht im Center (Zentrum des Browser-Fensters) oder als rechte Bildschirm-spalte angezeigt werden. |
FS.Navigation |
Technisches OMN-Frontend-Element zur Darstellung einer Naviga-tionsstruktur wie z.B. physische Filesystem-Strukturen oder Keywords im MAM- und PIM-Modul. Es wird üblicherweise als linke Bildschirmspalte eingeblendet. |
FS.Table |
Technisches OMN-Frontend-Element zur Darstellung einer Tabel-lenansicht mit konfigurierbaren, sortierbaren und filterbaren Spal-ten. Bei den Tabelleninhalten kann es sich um MAM-Assets, Produk-te/Artikel oder Projekte handeln. Die FS.Table wird üblicherweise in der Center-Ansicht (Zentrum des Browser-Fensters) angezeigt. |
FTP |
FTP (File Transfer Protocol) ist ein Kommunikationsprotokoll, das den Datentransfer zwischen verschiedenen Computern ermöglicht. Mit FTP und einem entsprechenden Client, wie z.B. FileZilla, können Dateien von einem Server heruntergeladen, Dateien hochgeladen und die Ordnerstruktur auf dem Server verändert werden. |
G
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Generative KI |
Unter Generative KI (auch Generative AI) versteht man eine Variante der Künstlichen Intelligenz, die im Stande ist, aus verfügbaren Daten zu lernen, um aus diesem Wissen neue, kreative Inhalte zu generieren bzw. zu erzeugen. Mithilfe generativer Modelle können Inhalte wie Texte, Bilder, Videos, Programmiercode oder andere Medien erstellt werden. |
GCP |
Die Google Cloud Platform (GCP) ist eine umfassende Cloud-Computing-Plattform, die von Google bereitgestellt wird. Sie bietet über 150 Produkte und Dienste für Cloud-Computing, Datenanalyse, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Mit der GCP können Entwickler Anwendungen, Websites und Dienste auf derselben Infrastruktur wie Google erstellen, bereitstellen und skalieren. |
Global Search |
Die Globale Suche wird im Elastic Full Text Index über alle Objekttypen (Asset, Produkt, Channel) durchgeführt. |
Global Search Suchergebnisseite |
Die Seite, die gefundene Objekte verschiedener Objekttypen auf der Basis von sieben gemeinsamen Attributen anzeigt. |
Google Ads |
Siehe hierzu Google AdWords |
Google AdWords |
Google AdWords ist ein Werbeprogramm von Google und heute unter dem Namen Google Ads bekannt. Mithilfe des Online-Werbedienstes können Unternehmen Anzeigen in der Suchmaschine von Google oder im Google Display Netzwerk schalten. Basierend auf KeyWords werden die Anzeigen in den Suchergebnissen ausgespielt und nach getätigtem Klick entsprechend dem Gebot abgerechnet. |
Google Analytics |
Google Analytics ist ein kostenloses Tool des Unternehmens Google, um Webanalysen durchzuführen. Zur Nutzung muss ein Tracking-Code in die zu analysierende Website eingebunden werden. Anschließend kann auf eine Vielzahl von Daten und Berichten zugegriffen werden, um bspw. den Traffic und das Verhalten der Besucher zu analysieren. |
Google Cloud Translation |
Google Cloud Translation ist ein cloud-basierter Dienst, der über 100 Sprachen für die Echtzeit-Übersetzung von Texten und Dateien verfügt. |
GPL |
Die GPL (GNU General Public License) Lizenz ist ähnlich wie die AGPL Lizenz, aber allgemeiner. Sie stellt sicher, dass abgeleitete Werke ebenfalls unter der GPL stehen. |
GPM |
Geschäftsprozessmanagement – siehe auch Business Process Management (BPM) |
GPT-3.5 Turbo |
Parameter: GPT-3.5 Turbo verfügt über 175 Milliarden Parameter und kann 2048 Tokens in einem Prompt verarbeiten. GPT-3.5 Turbo ist nur für Text geeignet und schneller bei der Generierung als GPT-4. |
GPT-3.5 Turbo 16K |
Das Modell kann 16.000 Tokens in einem Prompt verarbeiten und bietet mit 12.000 Wörtern an Tokenlänge mehr Flexibilität für detaillierte und umfassende Antworten. |
GPT-4 |
GPT-4 verfügt über 400 Milliarden Parameter und kann 4096 Tokens in einem Prompt verarbeiten. Im Vergleich zu GPT-3.5 macht GPT-4 weniger faktische Fehler. |
Grafana |
Grafana ist eine Open-Source-Plattform für Observability, mit der Metriken, Protokolle und Traces aus verschiedenen Datenquellen abgefragt und visualisiert werden können. Es verbindet sich mit Datenquellen wie Prometheus, Elasticsearch und SQL-Datenbanken. |
GUI |
GUI ist ein Akronym für Graphical User Interface, zu Deutsch “grafische Benutzerschnittstelle oder “grafische Benutzeroberfläche”. Sie dient zur Kommunikation zwischen Computern und Anwendern bzw. ermöglicht die Bedienung von Software mittels grafischer Symbole und Steuerelemente statt Textbefehle. Am Computer erfolgt die Steuerung meist über die Maus, an Smartphones oder Tablets hingegen durch die Berührung des Touchscreens per Finger oder Stift. |
H
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Hardware Token |
Ein physisches Gerät, das Token, wie z.B. einen OTP-Code, generiert. Diese werden oft in Unternehmen für zusätzliche Sicherheit verwendet. |
Hashtag |
Ein Hashtag ist ein Schlagwort oder eine Wortkette, welche mit einer Raute (Doppelkreuz bzw. #) versehen ist. Es findet in Social Media bzw. in den dort bereitgestellten Inhalten Verwendung, um den veröffentlichten Content mit einem bestimmten Thema zu verbinden. Mittels Hashtags bekommen Beiträge zu einem einen direkten Bezug, zum anderen sind sie in den sozialen Netzwerken einfacher auffindbar. Der Begriff stammt aus dem englischen und setzt sich aus den Wörtern „Hash“ und „Tag“ zusammen. Hash bedeutet dabei Raute und Tag steht für Markierung. |
Headless Commerce |
Headless Commerce ist ein Softwareansatz für E-Commerce-Systeme. Hierbei wird das Front-end vom Backend getrennt. Daher existieren und funktionieren Frontend und Backend unabhängig voneinander. |
HEIC |
HEIC steht für High-Efficiency Image Container. Apple war der erste große Anwender des Formats im Jahr 2017 mit der Einführung von iOS 11 unter Verwendung der HEIC-Variante von HEIF. |
HEIF |
HEIF ist die Abkürzung für High Efficiency Image File Format und ist ein Containerformat, für die Speicherung von Einzelbildern und Bildsequenzen. Der Standard deckt Multimediadateien ab, die auch andere Medienströme, wie z. B. getakteten Text, Audio und Video, enthalten können. HEIF kann Bilder speichern, die mit mehreren Kodierungsformaten kodiert wurden, z. B. sowohl SDR- als auch HDR-Bilder. Ein HEIF-Bild mit HEVC benötigt weniger Speicherplatz als ein JPEG-Bild von gleicher Qualität. |
Hibernate |
Hibernate ist ein Open-Source-Persistenz- und ORM-Framework für Java. Es ermöglicht die objektrelationale Abbildung (ORM), bei der gewöhnliche Java-Objekte (POJOs) in relationalen Datenbanken gespeichert und aus Datensätzen wiederum Objekte erzeugt werden. Hibernate generiert SQL-Anweisungen abhängig vom SQL-Dialekt der verwendeten Datenbank. |
Hosting |
Hosting bezeichnet eine Dienstleistung zum Betrieb von Software oder Internetdiensten. |
HTML |
HyperText Markup Language ist eine Auszeichnungssprache. Diese wird verwendet um einen logischen und strukturierten Aufbau, in einem Dokument für das Internet zu erzeugen. |
HTTP |
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist ein zustandsloses Protokoll, das zur Übertragung von Daten auf der Anwendungsschicht über ein Rechnernetz entwickelt wurde und hauptsächlich eingesetzt wird, um Webseiten (Hypertext-Dokumente) aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden. |
HTTPS |
HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) ist ein Kommunikationsprotokoll im World Wide Web, mit dem Daten abhörsicher, verschlüsselt zwischen Webserver und Webbrowser übertragen werden können. |
Hugging Face |
Das Unternehmen Hugging Face bietet Tools, Bibliotheken und Frameworks an, die auf NLP-Modellen basieren, wie zum Beispiel für die Entwicklung von Transformer-basierten Sprachmodellen, wie GPT-3, auf dem der bekannte Text-zu-Text Generator ChatGPT basiert. |
Hyperlink |
Hyperlink ist die lange Bezeichnung für den gängigen Begriff „Link“. Hyperlinks werden unterteilt in Deep Link und Surface Link. |
I
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
IAM |
Identity & Access Management (IAM) ist ein System, das den Zugriff auf Ressourcen wie Apps, Dateien und Daten in einer Organisation steuert. Es verifiziert Benutzeridentitäten und gewährt ihnen basierend auf ihren Rollen und Berechtigungen den richtigen Zugriff. |
ICC-Profil |
Ein ICC-Profil (auch: Farbprofil) ist ein genormter Datensatz, der den Farbumfang eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts beschreibt (z.B. eines Monitors, Druckers oder Scanners). Der Farbumfang wird auch Geräte-Farbraum oder Gamut genannt. |
Identifier |
Eindeutige Bezeichnung eines Attributes bzw. Datenbankfeldes in Online Media Net. |
IdP |
Ein Identitätsanbieter (IdP) speichert und verwaltet die digitalen Identitäten von Benutzern für digitale und Cloud-gehostete Anwendungen. Ein IdP kann Benutzeridentitäten über Benutzername-Passwort-Kombinationen und andere Faktoren überprüfen oder einfach eine Liste von Benutzeridentitäten bereitstellen, die ein anderer Dienstanbieter (wie ein Single Sign-On (SSO)) überprüft. In der Regel werden IdPs jedoch in der Cloud-Computing-Umgebung verwendet, um Benutzeridentitäten zu verwalten. Beispiele für IdPs sind Microsoft Azure, Google, Facebook, OneLogin oder Auth0. |
Image Upscale |
Image Upscaling bezieht sich auf die Vergrößerung von Bildern, um sie in höheren Auflösungen darzustellen. Insbesondere im KI-Kontext verwenden Algorithmen und maschinelles Lernen Techniken, um Bilder ohne Qualitätsverluste zu vergrößern. KI-Upscaler analysieren tausende von Fotos, lernen Muster und Vorhersagen für größere Versionen. Sie sind nützlich, wenn die ursprüngliche Auflösung eines Fotos für den Druck oder die Anzeige nicht ausreicht. |
Imagga |
Imagga ist eine Cloud-Plattform, die verschiedene Bilderkennungslösungen für Tagging, visuelle Suche, Gesichtserkennung und Kategorisierung bietet. |
Import |
Bei einem Import, speziell Datenimport, werden vorhandene Daten oder Dateien in ein System eingespielt und übertragen. |
Impressionen |
Als Impressionen werden im Online-Marketing optische Einblendungen zu einer bestimmten Suche bezeichnet. Impressionen geben an, wie oft ein Nutzer Sichtkontakt mit einer Webseiten-URL oder eines Werbeelements (Anzeige oder Banner) hatte bzw. wie oft diese auf den Bildschirmen der Nutzer angezeigt wurden. Der Sichtkontakt zählt lediglich die erzeugte Einblendung und gibt keine Auskunft darüber, ob der Inhalt auch tatsächlich vom Nutzer wahrgenommen wurde. |
InBetween |
InBetween ist die intuitive Dynamic-Database-Publishing-Standardsoftware der Firma InBetween für Adobe InDesign, wenn es um die manuelle, teil- oder vollautomatisierte Produktion von Print-Publikationen jeglicher Art geht. |
Inbound Marketing |
Beim Inbound Marketing (Pull Marketing) handelt es sich um eine Marketing-Methode, bei der der potenzielle Kunde auf Unternehmen bzw. die angebotenen Leistungen aufmerksam wird und daraufhin eigenständig den Kontakt zum Anbieter aufsucht. Die Initiative geht durch den Kunden aus, der durch indirekte Maßnahmen wie bspw. Blogartikel oder Social Media Posts angesprochen wird. Das Gegenstück zu Inbound Marketing bildet das Outbound Marketing. |
Index Neuaufbau |
Den Prozess der Aktualisierung veralteter Indexe. In OMN kann dies sowohl in dem OMN-Search Application Plugin im Backend als auch auf der OMN Search Seite im Frontend durchgeführt werden. |
Instagram ist eine kostenfreie Social Media Plattform. Sie bietet die Möglichkeit, Videos und Bilder zu bearbeiten und diese mit Freunden zu teilen, Beiträge zu liken und zu kommentieren. |
|
Integrationstest |
Der Integrationstest bezeichnet in der Softwareentwicklung eine aufeinander abgestimmte Reihe von Einzeltests. Diese dienen dazu, verschiedene voneinander abhängige Komponenten eines komplexen Systems im Zusammenspiel miteinander zu testen. |
Intel Macs |
Ältere Macs verwenden Intel Prozessoren, die es schon seit Jahren gibt. Apps, die für diese Macs entwickelt wurden, sind für die Arbeitsweise von Intel optimiert. |
IPTC |
Der IPTC-IIM-Standard (oft kurz nur IPTC) ist ein Datenformat zur Speicherung von Metadaten in Bilddateien (z. B. in JPEG- oder TIFF-Dateien). Informationen wie Text als auch Datums- und Zahlenwerte werden, in einem durch diesen Standard definierten Format, in einem speziellen Bereich der Datei abgelegt. |
IPTC Core |
IPTC Core und IPTC-Extension definieren Metadateneigenschaften mit umfassenden Feldsätzen, die es Benutzern ermöglichen, präzise und zuverlässige Informationen über Personen, Orte und Produkte in einem Bild hinzuzufügen. Dieser Standard wird häufig in der professionellen Fotografie, insbesondere bei Nachrichten- und Stockfotos, verwendet. IPTC Core umfasst grundlegende Metadaten und kann auch mit Videos verwendet werden. |
IPTC Extension |
Erweitert die Basis Metadaten aus IPTC Core um zusätzliche, granularere Eigenschaften sowie spezialisierte, rechtsbezogene Eigenschaften. |
IT-Housekeeping |
Der Begriff IT-Housekeeping umfasst Tätigkeiten, die darauf abzielen, die Leistungsfähigkeit eines IT-Systems zu erhalten. IT-Housekeeping findet idealerweise regelmäßig und ohne menschliches Zutun statt und unterscheidet sich damit von der Tätigkeit der Wartung. |
J
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Java |
Java ist eine hochrangige, klassenbasierte, objektorientierte Programmiersprache, die darauf abzielt, so wenige Implementierungsabhängigkeiten wie möglich zu haben. Sie ist eine allgemeine Programmiersprache, die es Entwicklern ermöglicht, einmal zu schreiben und überall auszuführen (WORA). Das bedeutet, dass kompilierter Java-Code auf allen Plattformen, die Java unterstützen, ohne Änderungen ausgeführt werden kann. Der Kern von OMN basiert auf Java. Außerdem ermöglicht OMN die Einbindung von benutzerdefiniertem Java Code in die Anwendung. |
JavaScript |
JavaScript (JS) ist eine leichtgewichtige, interpretierte (oder just-in-time kompilierte) Programmiersprache mit Funktionen erster Klasse. Obwohl es am bekanntesten als die Skriptsprache für Webseiten ist, wird es auch in vielen nicht-browserbasierten Umgebungen verwendet, wie Node.js, Apache CouchDB und Adobe Acrobat. OMN erlaubt die Entwicklung von JavaScript basierten Funktionen. |
Jira |
Jira ist eine webbasierte Software der Firma Atlassian, die zur Fehlerverwaltung, Problembehandlung und für die Kollaboration im agilen Projektmanagement entwickelt wurde. Mit Jira können Nutzer Projekte anlegen und über Statusveränderungen den Projektfortschritt verfolgen. |
JPA |
Die Jakarta Persistence API (JPA) ist eine Schnittstelle für Java-Anwendungen, die die Zuordnung und Übertragung von Objekten zu Datenbankeinträgen vereinfacht. Sie löst das Problem der objektorientierten Abbildung auf relationale Datenbanken. |
JSON |
JSON steht für JavaScript Object Notation und ist ein textbasiertes Format zur Speicherung und Übertragung von Daten. Es ist leicht lesbar für Menschen und einfach zu parsen und zu generieren für Maschinen. JSON basiert auf einem Teil der JavaScript-Programmiersprache und wird häufig verwendet, um Daten zwischen Computern zu senden. |
K
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Kanban |
Kanban ist ein methodischer Ansatz für das agile Projektmanagement, der auf der klassischen To-do-Liste basiert und als Visualisierungswerkzeug Scrum und andere agile Methoden unterstützt. Die Grundidee ist die Organisation von Projekten in Form von Kanban-Karten. Das Kanban-Board stellt die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Abläufe in Spalten dar. |
Kardinalität |
Eine Kardinalität legt fest, wie viele Entitäten eines bestimmten Typs mit genau einer Entität des anderen Typs in Beziehung stehen können. Hier sind einige wichtige Kardinalitätsarten:
|
Kerberos |
Kerberos ist ein verteilter Authentifizierungsdienst (Netzwerkprotokoll) für offene und unsichere Computernetze, wie zum Beispiel das Internet. Kerberos ermöglicht Single Sign-on, sodass sich Benutzer nur einmal anmelden müssen und danach alle verfügbaren Netzwerkdienste nutzen können, ohne erneut ihr Passwort eingeben zu müssen. |
Keycloak |
Keycloak ist eine Open-Source-Software zur Identitäts- und Zugriffsverwaltung. Es ermöglicht Single Sign-On (SSO) für moderne Anwendungen und Dienste. Ursprünglich von Red Hat entwickelt, wird es heute von der Community unterstützt. Mit Keycloak können Benutzerauthentifizierung und -autorisierung für Web- und mobilbasierte Anwendungen bereitgestellt werden. OMN nutzt seit Version 5.12. Keycloak. |
Keyword |
Ein Keyword ist ein Begriff, welchen man in die Suchmaske einer Suchmaschine eingibt, um basierend auf diesem Begriff Suchergebnisse zu erhalten. Es wird auch als Suchbegriff, Schlagwort, Schlüsselwort oder Stichwort bezeichnet. Keywords spielen im Online-Marketing bzw. im Suchmaschinenmarketing (SEM) eine wichtige Rolle. |
KI |
KI, auch artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.) genannt, ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden. |
Klassifikation |
Klassifikationen helfen, Produktattribute zu strukturieren. Damit werden die Merkmale eines Produktes in übergeordnete Gruppen sortiert. |
KPI |
KPI ist eine Abkürzung für Key Performance Indicator. Hiermit sind Schlüssel- oder Leistungsindikatoren gemeint, mit denen die erbrachte Leistung bzw. der Erfüllungsgrad von Zielsetzungen ermittelt werden kann. |
Kubernetes |
Kubernetes (auch als K8s bezeichnet) ist ein von Google entwickeltes Open-Source-System zur Verwaltung von Container-Anwendungen, welches das Bereitstellen, Skalieren und Verwalten von Containern ermöglicht. In Kubernetes werden Container, die eine Anwendung bilden, in logische Einheiten gruppiert, um sie einfach zu verwalten und zu entdecken. |
L
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Lambda-Service |
Im Kontext von Dynamic Imaging bezieht sich der Lambda-Service auf AWS-Lambda. Ein solcher Lambda-Dienst ermöglicht es Entwicklern Code auszuführen, ohne sich um die Verwaltung von Servern kümmern zu müssen. Lambda skaliert automatisch basierend auf der Anzahl der eingehenden Anfragen und kann für jede Menge an Traffic verwendet werden. In Verbindung mit AWS-Cloudfront übernimmt ein Lambda-Service die Echtzeitumrechnung (Dynamic Imaging) von Asset-Daten bei Anfrage. Die Lambda-Funktion lädt das Originalbild aus einem Amazon S3-Bucket herunter, ändert die Größe und lädt das verkleinerte Bild wieder in denselben Bucket oder Cache-Bucket hoch. Dies ermöglicht es, Bilder je nach Bedarf anzupassen, ohne separate URLs für verschiedene Bildversionen verwenden zu müssen. |
Landing Page |
Als Landing Page wird eine Website bezeichnet, die zu speziellen Zwecken bzw. für Kampagnen erstellt wurde. Sie besteht meist nur aus einer Seite, ist zeitlich befristet und von der eigentlich Websitestruktur getrennt. Ziel der Landing Page ist es, Besucher, die über externe Verlinkungen generiert werden, zu bestimmten Conversions (Aktionen) zu führen. Je nach Zieldefinition können dies sein: Leadgenerierung, Produktverkauf oder das Teilen von Inhalten. |
LDAP |
LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) ist ein Protokoll, das zum Abfragen von Benutzerdaten verwendet wird. Es ermöglicht den Zugriff auf Verzeichnisdienste, in denen Informationen über Benutzer, Gruppen, Computer und andere Ressourcen gespeichert sind, wie z.B. AD. |
Lead |
Ein Lead ist ein unqualifizierter Interessent, zu dem Kontaktdaten vorliegen. Kontaktdaten werden bspw. durch das Ausfüllen eines Web-Formulars (Download von Content, Anmeldung zum Newsletter etc.) hinterlassen. Aber auch auf Messen generierte Kontakte sind Leads. Je nach Abteilung, die die Leads bearbeitet, werden diese in MQL (Marketing Qualified Leads) und SQL (Sales Qualified Leads) unterteilt. |
LGPL |
Die LGPL (GNU Lesser General Public License) Lizenz ist eine weniger strenge Version der GPL, die es ermöglicht, LGPL-Code in proprietären Anwendungen zu verwenden, ohne die gesamte Anwendung unter der LGPL zu veröffentlichen. |
LinkedIn ist eine kostenlose Social Media Plattform, welche sich auf den Beruf und die Karriere spezialisiert hat. Die Plattform eignet sich am besten, um globale Geschäftskontakte zu knüpfen. |
|
LLM |
Ein "Large Language Model" (LLM) ist ein leistungsstarkes, maschinelles Lernmodell, das darauf trainiert ist, menschliche Sprache zu verstehen und zu generieren. Es kann Texte verfassen, Fragen beantworten, Übersetzungen durchführen und sogar kreative Aufgaben, wie das Schreiben von Gedichten oder Geschichten, übernehmen. Ein bekanntes LLM ist Chat-GPT. |
Load Test |
Ein Load Test (auch Last Test genannt) ist ein Softwaretest, bei dem erwartete Nutzungsmodelle eines Programms simuliert werden, indem mehrere Benutzer gleichzeitig auf das Programm zugreifen. |
Log4j |
Log4j ist ein Java-Logging-Framework, welches das Aufzeichnen von Anwendungsmeldungen in Java-Anwendungen ermöglicht, die zum Beispiel für Problemanalyse genutzt werden können. Siehe auch Logging. |
Logging |
Logging im Bereich der Softwareentwicklung ist ein wesentlicher Prozess, bei dem Ereignisse und Informationen während der Laufzeit einer Anwendung aufgezeichnet werden. Logs sind strukturiert, z.B. im JSON-Format, um leicht durchsucht, gefiltert und analysiert werden zu können und werden mit Hilfe von Systemen wie Cloudwatch oder Loki zentral gesammelt. Für das Schreiben der Logs selbst kommen Logging-Frameworks wie Log4J zum Einsatz. |
Loki |
Loki von der Firma Grafana ist ein horizontales, skalierbares und hochverfügbares Log-Aggregation-System, das speziell für die Beobachtbarkeit und Fehlerbehebung in großen, verteilten Systemen entwickelt wurde. Es sammelt Log-Nachrichten aus verschiedenen Quellen (z.B. Micro Services) und ermöglicht den zugriffsübergreifenden Zugriff auf diese Logs. |
M
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
M.A.C.H. |
M.A.C.H. ist ein Akronym und setzt sich aus Microservices, API-first, Cloud-native und Headless zusammen. Es ist ein Technologiekonzept für moderne Digital Commerce Plattformen. |
Macro-Conversion |
Eine Macro-Conversion liegt vor, wenn ein Website-Besucher mit seinem Verhalten den monetären Zielen eines Unternehmens entspricht. Die Ziele sind dabei je nach Branche oder Geschäftsmodell unterschiedlich. Im E-Commerce liegt eine Macro-Conversion bei Abschluss einer Kauftransaktion (Kauf eines Produktes oder Abonnement einer Dienstleistung) vor und ist somit umsatzorientiert. Bei erklärungsbedürftigen Produkten hingegen kann die Anforderung einer Online Demo oder einer Testversion eine Macro-Conversion sein (lead-orientierte Conversion). Im Verlagswesen oder bei Blogs ist es z.B. die Verweildauer. Das Gegenstück zu Macro-Conversions bilden Micro-Conversions. |
MAM |
MAM steht für Media Asset Management und beschreibt die zentrale Speicherung, effiziente Verwaltung und medienneutrale Bereitstellung von digitalem Content, den sogenannten Media Assets. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung DAM bzw. Digital Asset Management bekannt. |
MAP |
MAP ist eine Abkürzung für Minimum Advertised Price. Hierbei handelt es um den vom Hersteller festgelegten Mindestpreis, für den der jeweilige Artikel verkauft werden muss. |
Mailing |
Bei einem Mailing handelt es sich um eine postalische Massensendung von Werbebotschaften. Es ist ein klassisches Werbemittel im Direktmarketing in Form von Werbebriefen, Prospekten, Broschüren, Antwortkarten, Versandumschlägen oder einer Kombination aus den vorher genannten. Die Aussendungen können dabei persönlich adressiert, teiladressiert oder als Wurfsendung den Empfängern zugestellt werden. Werden die Werbebotschaften hingegen digital bzw. per E-Mail verschickt, so spricht man vom E-Mailings. Dabei sind E-Mailings, im Gegensatz zu regelmäßig erscheinenden Newslettern, eine zeitlich begrenzte Aktion. |
Marketing Automation |
Unter Marketing Automation oder Marketing-Automatisierung versteht man die softwaregestützte Automatisierung von Marketingprozessen. Die Softwarelösungen können dabei sowohl in der Kreation von Content und Werbemitteln, in der Erstellung und Ausspielung von Produktinformationen oder auch bei der Umsetzung von Kampagnen Anwendung finden. Bei letzterem werden dabei verhaltensbezogene Daten registriert und mit Informationen angereichert, um automatisiert individuelle Kampagnen auszuspielen. |
Marketing Qualified Lead |
Siehe hierzu MQL |
Marketing Resource Management |
Siehe hierzu MRM |
Markup |
Markup stellt eine Auszeichnungssprache dar, die strukturierte Daten erzeugt. Gemeint sind dabei Daten, die auf allgemein verständliche Weise formatiert sind. Sie werden von Suchmaschinen wie Google genutzt, um Rich Snippets zu erzeugen. |
Maschinelles Lernen (ML) |
Eine Untergruppe der künstlichen Intelligenz, die häufig statistische Techniken verwendet, um Maschinen die Fähigkeit zu geben, aus Daten zu „lernen“, ohne dass ihnen explizit Anweisungen gegeben werden, wie dies zu tun ist. Dieser Prozess wird als „Training“ eines „Modells“ unter Verwendung eines Lern-„Algorithmus“ bezeichnet, der die Modellleistung bei einer bestimmten Aufgabe schrittweise verbessert. |
Master-Asset |
Ein Master-Asset ist eine optimierte/veränderte Version des Original-Assets, z.B. ein Derivat des Originalbildes mit geringer Auflösung und einem anderen Format (z.B. ein aus dem Original TIF berechnetes PNG-Derivat). Für bestimmte Formate macht es Sinn, nicht das Original-Asset, sondern ein Master-Asset als Grundlage für Dynamic Imaging zu verwenden, um bei der Echtzeitberechnung Komplexität und Rechenzeit und damit Cloud-Kosten zu reduzieren. Bilddaten (Pixelbilder) werden in der Regel vom DAM nicht als Original-Asset sondern als Master-Asset in einem einheitlichen Dateiformat an das CDN bereitgestellt. |
MCP (Model Context Protocol) |
Ein standardisiertes Protokoll, das es KI-Modellen wie Claude ermöglicht, sich sicher mit externen Datenquellen und Tools zu verbinden. MCP ermöglicht es Anwendungen, verschiedene Dienste (wie Datenbanken, APIs oder Business-Tools) über eine einheitliche Schnittstelle zu integrieren, sodass KI-Assistenten auf Echtzeitinformationen zugreifen und Aktionen über verschiedene Systeme hinweg ausführen können, ohne dass für jeden Dienst eine individuelle Integration erforderlich ist. |
MDM |
MDM ist eine Abkürzung und steht für Master Data Management. Es ist auch unter dem Begriff Stammdatenmanagement bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der alle Stammdaten bzw. geschäftskritischen Grunddaten eines Unternehmens mit einem Referenzpunkt verknüpft werden. Ziel ist es, die Qualität der Stammdaten zu verbessern, Redundanzen zwischen verschiedenen Systemen zu vermeiden und einen optimierten Datenaustausch zu ermöglichen. |
Media Asset Management |
Siehe hierzu MAM |
Media Asset |
Media Asset ist dabei ein Oberbegriff für jede digitale Medienart. Im Einzelnen kann ein Media Asset ein Bild, ein Foto, eine Grafik, ein Schaubild, eine Video- oder Audiodatei, ein Textbaustein aber auch ein ganzes Dokument sein. |
Medienkanäle |
Medienkanäle sind Träger von Informationen und werden als Kommunikationsmittel für Menschen verwendet. Sie können kann dabei sowohl digital als auch analog sein. Beispiele für einzelnen Kanäle sind Printmedien wie Kataloge oder Prospekte, Social Media, Webseiten oder das Fernsehen. |
Medienneutral |
Medienneutral ist ein Begriff, der Daten auszeichnet, die für keinen bestimmten Ausgabekanal vorgesehen sind. Medienneutrale Daten werden plattformunabhängig verwaltet und bilden die Grundlage für verschiedene Ausgabesituationen (Web, Print, Social etc.) im Omnichannel-Marketing. |
Metadaten |
Metadaten sind strukturierte Hintergrundinformationen zu Dateien, die maschinell lesbar und auswertbar sind. In einem DAM-System dienen sie als Informationsvermittler bei der Suche, Auffindbarkeit und Archivierung von Media Assets. Dazu ergänzen sie die Standardinformationen einer Datei (Name, Größe, Erstellungsdatum etc.) um Daten und Beschreibungen. |
Metaverse |
Siehe hierzu Metaversum |
Metaversum |
Als Metaversum (englisch Metaverse) wird eine Idee bezeichnet, mit der ein kollektiver virtueller Raum entstehen soll, in dem Nutzer als Avatare miteinander interagieren können. Im Gegensatz zu klassischen Websites und sozialen Netzwerken soll das Metaversum einen dezentralen Digitalraum darstellen, der nicht von einzelnen Unternehmen betrieben wird. Vielmehr soll die dauerhafte Existenz durch die Vernetzung verschiedener Teilnehmer und 3D-Welten ermöglicht werden. Das Metaversum ist auf Echtzeit-Interaktionen ausgerichtet und technologisch durch Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) geprägt. |
MFA |
Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist eine Methode zur Identitätsüberprüfung, bei der ein Benutzer nur dann Zugriff auf eine Website oder Anwendung erhält, wenn er erfolgreich zwei oder mehr Nachweise (Faktoren) gegenüber einem Authentifizierungsmechanismus vorlegt. Beispiele für Faktoren sind Passwort, USB-Schlüssel, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. |
Micro-Conversion |
Als Micro-Conversion werden Conversions bezeichnet, die auf Macro-Conversions hinarbeiten. Sie sind die vorbereitenden Schritte hierzu. So kann bspw. die Anmeldung zu einem Newsletter, das Hinzufügen eines Produktes in den Warenkorb oder der Klick auf einen Link als Micro-Conversion gesehen werden. Micro-Conversions dienen der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen bzw. den monetären Zielen eines Unternehmens. |
Microservices |
Als Microservices werden einzelne, voneinander unabhängige Kernfunktionen und -komponenten einer Software bezeichnet. Jeder Microservice führt einen spezifischen Anwendungsfall aus. |
Microsoft Authenticator |
Siehe hierzu Authenticator App |
Microsoft Translation |
Microsoft Translation ist ein cloud-basierter Dienst, der über 100 Sprachen für die Echtzeit-Übersetzung von Texten und Dateien nutzt. |
Middleware |
Als Middleware wird Software bezeichnet, die verschiedene Anwendungen, Tools und Datenbanken miteinander verbindet und zwischen diesen vermittelt. Abgeleitet vom Begriff „Middleware“ befindet sich die Software „Mitten“ in diesen Anwendungen, arbeitet jedoch unsichtbar im Hintergrund. Middleware wird in zwei Kategorien eingeteilt: Middleware zum Integrieren von Unternehmensanwendungen (Enterprise-Middleware) und Plattform-Middleware zum Verbinden von Applikationsarchitekturen. |
Migration |
Eine Migration ist ein Upgrade auf eine neuere Hauptversion, die bahnbrechende Änderungen enthält (Verhalten, Tech-Stack, Datenmodell usw.). Dies bedeutet, dass (auch manuelle) Migrationsaufgaben erforderlich sind. |
Minimalistischer Check-in |
Ein "Minimalistischer Check-in" ist ein reduzierter Importvorgang im OMN-Synchronizer, bei dem nur ein sogenanntes „Storage Element“ und somit auch eine eindeutige TID generiert wird. Zudem wird der Dateityp (Image, Video, etc.) festgestellt. Es werden im Gegensatz zum normalen Check-in aber keine Vorschauen der Datei berechnet. |
MIT-Lizenz |
Die MIT-Lizenz, auch als X-Lizenz oder X11-Lizenz bekannt, ist eine freizügige Open-Source-Lizenz, die vom Massachusetts Institute of Technology stammt. Sie erlaubt die Wiederverwendung der unter ihr stehenden Software sowohl für Open-Source-Software mit frei verwendbarem Quelltext als auch für Closed-Source-Software mit nicht frei verwendbarem Quelltext. Kurz gesagt: Die MIT-Lizenz ermöglicht es Entwicklern, Software zu nutzen, zu kopieren, zu modifizieren und zu verteilen, ohne strenge Einschränkungen zu haben, solange der Urheberrechtsvermerk beibehalten wird. |
MLM |
MLM ist die Abkürzung für Multi Language Management. Es ermöglicht Unternehmen eine professionelle Kommunikation in anderen Ländern bzw. in anderen Sprachen. |
Modell (in Verbindung mit KI) |
Sobald ein Maschineller-Lern-Algorithmus an Daten trainiert worden ist, wird das Ergebnis des Prozesses als Modell bezeichnet. Dieses kann dann zur Erstellung von Vorhersagen verwendet werden. |
Monitoring |
Unter Monitoring, auf Deutsch „Dauerbeobachtung“, versteht man die Überwachung von Prozessen und Vorgängen mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Es findet Anwendung in den Bereichen IT, Marketing, Medizin und Naturwissenschaften. Ist von IT-Monitoring die Rede, so ist die Überwachung eines Systems auf seine Funktionalitäten gemeint, um Ausfälle und deren Quelle schnellstmöglich zu erkennen. Im Marketing versteht man unter Monitoring das Überwachen der KPIs (z.B. die Anzahl an Kaufabschlüssen in einem Online-Shop). |
MQL |
MQL ist die Abkürzung für Marketing Qualified Lead. Hiermit werden Leads bezeichnet, die durch die Marketingabteilung als relevant erachtet und betreut werden. Dabei geht es darum, Interessenten durch einen gezielten Dialogaufbau weiter zu qualifizieren. Erweist sich der MQL als potenzieller Kunde, wird dieser anschließend zu einem SQL umgewandelt und dem Vertriebsteam zur weiteren Bearbeitung übermittelt. |
MRM |
MRM steht für Marketing Resource Management oder Marketingressourcenmanagement. Hier handelt es sich um Prozesse und Methoden zur Steuerung und Optimierung der internen und externen Marketing- und Kommunikationsressourcen. Die entsprechende software-seitige Unterstützung wird als MRM-System bezeichnet. |
MSSQL |
Microsoft SQL Server, oft auch als MSSQL abgekürzt, ist ein relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS) von Microsoft. Es organisiert Daten in verschiedenen Tabellen und verknüpft sie mithilfe von Beziehungen. OMN kann mit einer MSSQL Datenbank betrieben werden. |
Multichannel |
Multichannel-Marketing, zu Deutsch Mehr- oder Multikanalstrategie, ist die Disziplin der Führung von Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen über mehrere Medienkanäle hinweg. Das Ziel ist, durch die breitgefächerte Kanalnutzung, viele Personen anzusprechen die unterschiedliche Channel-Präferenzen aufweisen. Offline-Maßnahmen wie Printanzeigen, Sponsoring, Messen & Events oder Direkt-Vertrieb aber auch Online-Maßnahmen wie SEM, Social-Media-Marketing, Display-Ads, Online-PR oder E-Mail-Marketing, sind entsprechende Möglichkeiten zur Nutzung der Kanäle. Multichannel-Marketing besteht häufig aus dem Mix von On-und Offline-Maßnahmen. Im Gegensatz zum Omnichannel-Marketing werden die Kanäle unabhängig voneinander bespielt und stehen daher nicht in Wechselbeziehung zueinander. |
MVP |
Unter einem MVP oder auch Minimum Viable Product versteht man eine Minimalversion eines IT-Produkts, das mit möglichst geringem Aufwand erstellt und zur Gewinnung von Kunden- oder zur Generierung von Anwenderfeedback genutzt werden kann, welches wiederum in den nachfolgenden Entwicklungsschritten berücksichtigt wird. |
N
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Newsletter |
Bei einem Newsletter handelt es sich im Online-Marketing um E-Mails, die in regelmäßigen Abständen an einen Abonnentenkreis verschickt werden. Je nach Newsletter kann der Inhalt themen-, produkt-, unternehmens-, verkaufs- oder eventbezogen gestaltet sein. Empfänger müssen zum Erhalt des Newsletters ausdrücklich zustimmen Double-Opt-In. Verschickt werden Newsletter meist über ein Newsletter Programm. |
Neuroflash |
Neuroflash ist eine Plattform, die dabei hilft, schneller, einfacher und effektiver Inhalte, wie z.B. eine Produktbeschreibung, zu erstellen. Durch die Integration mit OMN können auf Knopfdruck automatische Texte mit Hilfe von über 100 Textvorlagen erstellt werden. |
NGINX |
NGINX ist ein hochleistungsfähiger und skalierbarer Server, der HTTP-, Mail- und TCP/UDP-Anfragen bedienen kann. Er wird für OMN für die Auslieferung der Web-UI verwendet. |
NLG |
Natural language generation (Generierung natürlicher Sprache) |
NLP |
Natural language processing (Verarbeitung natürlicher Sprache) |
NPM |
NPM (Node Package Manager) ist ein Paketmanager für Node.js-Projekte, der für die öffentliche Nutzung zur Verfügung steht. |
Nurturing |
Der Begriff „Nurturing“ stammt aus dem Englischen von „to nurture“ und bedeutet pflegen und nähren. Im Lead Management Prozess ist mit Lead Nurturing der Prozess gemeint, der alle Maßnahmen umfasst, um den Lead zur richtigen Zeit mit relevantem Content zu versorgen und weiter zu qualifizieren. Das primäre Ziel ist die Umwandlung eines Leads in einen Kunden. Dabei durchlaufen Leads verschiedene Stufen (MQL und SQL). Nurturing wird nicht nur für die Neukundengewinnung betrieben. Es wird auch genutzt, um Kunden stärker zu binden, inaktive Kunden zu reaktivieren oder ehemalige Kunden wieder zurückzugewinnen. |
O
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
OAuth |
OAuth (Open Authorization) ist ein offenes Standardprotokoll zur Autorisierung von Anwendungen, um auf Benutzerinformationen zuzugreifen. Es ermöglicht Drittanbieteranwendungen, auf Benutzerdaten wie Namen, Geburtsdatum, E-Mail oder andere erforderliche Informationen von Plattformen wie Facebook, Google usw. zuzugreifen, ohne dass die Drittanbieteranwendung das Benutzerpasswort benötigt. |
Object Detection |
Begriff, der im Kontext KI verwendet wird und den Prozess beschreibt, bestimmte Objekte innerhalb eines Bildes zu lokalisieren. |
Object Storage |
Object Storage (auch als Object-based Storage bekannt) ist eine Speicherarchitektur für Computerdaten, die darauf ausgelegt ist, große Mengen unstrukturierter Daten zu verwalten. Ein Beispiel hierfür ist S3. |
OCR |
OCR (=Optical Character Recognition, ist eine Technologie, die es ermöglicht, Texte in Bildern automatisch zu erkennen und in bearbeitbare und durchsuchbare Informationen umzuwandeln. |
Offpage |
Offpage ist das Gegenstück von Onpage im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Website vollzogen werden, mit dem Ziel die eigene Website im Internet gut zu vernetzen. Backlinks und Social Signals spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. |
OIDC |
OpenID Connect (OIDC) ist ein offenes Authentifizierungsprotokoll, das OAuth 2.0 profiliert und um eine zusätzliche Identitätsebene erweitert. |
OMN |
Online Media Net, Softwareprodukt von apollon |
OMN Configuration Client |
Als OMN Configuration Client wird der Teil der OMN Applikation bezeichnet, der die Konfiguration der Anwendung und seiner Module durch einen Administrator bezeichnet. Oft wird der Prozess der Konfiguration auch als Customizing bezeichnet. Der Begriff Backend wird als Synonym verwendet. |
OMN Preview Typen |
Vordefinierte Preview-Formate, die durch OMN automatisch beim sogenannten Check-In und bei Aktualisierung der Datei berechnet werden. Neben Standard-Previews, die OMN immer generiert werden, können auch konfigurationsspezifische Preview-Typen, sog. Custom-Previews, generiert werden. |
OMN Search |
Die zentrale Suchseite von OMN, die folgende Suchmöglichkeiten bietet (in verschiedenen Kombinationen, abhängig von der Backend-Konfiguration):
|
Omnichannel-Marketing |
„Omni“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „jede“ oder „alle“. In Ergänzung zu den Channels, also den Kanälen, bezeichnet es im Marketing das Einbeziehen aller Touchpoints in der Kundenansprache. Bei den Touchpoints, die neben den Offline- auch die Online- beziehungsweise digitalen Kanäle umfassen, handelt es sich sowohl um die Vertriebs- als auch um die Informationskanäle. |
Online-Katalog |
Ein Online-Katalog ist die digitale Version einer Print-Publikation. Online-Kataloge sind mit Zusatzfunktionen verbunden wie z.B. Suchen, Seitenübersichten oder einer direkten Verknüpfung mit Online-Shops. |
Onpage |
Onpage, zu Deutsch „auf der Seite“, bezeichnet SEO-Maßnahmen, die auf der eigenen Website umgesetzt werden, um die organische Sichtbarkeit in Suchmaschinen und das Ranking zu bestimmten Keywords zu steigern. Dazu zählen Ladezeiten, Technik, Text und Keywords. |
On-Premises |
On-Premises oder On-Prem ist ein Softwarenutzungsmodell „in den eigenen Räumlichkeiten“ des Anwenders. Gemeint ist, dass kommerzielle Software, ob gekauft oder gemietet, nicht auf den Servern des Anbieters bereitgestellt wird, sondern beim Anwender selbst betrieben wird. Dies kann sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in gemieteten Servern in Rechenzentren erfolgen. Das Gegenstück zu On-Premises ist Software-as-a-Service (SaaS). |
OOTB |
OOTB (Out of the Box) bezeichnet eine Eigenschaft oder Funktion einer Software- oder Hardwarekomponente, die nach der Installation ohne weitere Anpassung der Komponente sofort zur Verfügung steht. OMN Accelerator liefert für bestimmte Branchen, z.B. Fashion, eine Out-of-the-box-Konfiguration. |
OpenSearch |
OpenSearch ist eine verteilte, Community-gesteuerte, 100 % Open-Source-Such- und Analysesuite, die auf der Apache-Lucene-Suchbibliothek basiert. |
Open Source |
Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode offen ist und von Dritten eingesehen und kostenfrei genutzt werden kann. |
Oracle Datenbank |
Oracle Datenbank, auch als Oracle DB abgekürzt, ist ein relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS) der Oracle Corporation. OMN kann mit einer Oracle Datenbank betrieben werden. |
Origin-Server (Ursprungsserver) |
Der Ursprungsserver ist der Server, von dem der CDN-Inhalt abgerufen wird. Er enthält die ursprünglichen Ressourcen (z.B. HTML, Bilder, Videos). |
Orginal-Asset |
Das Original-Asset ist das ursprüngliche, unveränderte Asset, welches im DAM-System verwaltet wird. In der Regel handelt es sich um hochauflösende Dateien mit maximaler Qualität, z.B. ein Bild im TIF-Format und hoher Auflösung, eine PDF-Datei oder ein Video. Für bestimmte Formate wird idealerweise das Original-Asset an das CDN übertragen, z.B. für PDF-Dateien und Videos. |
OTP |
OTP steht für One-Time-Password (deutsch: Einmalverschlüsselung). Es handelt sich um ein Verschlüsselungsverfahren, bei dem ein Schlüssel nur einmal verwendet wird und danach vernichtet wird. Dies gewährleistet eine hochsichere Kommunikation, da der Schlüssel nicht wiederholt verwendet werden kann. One-Time Passwords (OTP)-Code lassen sich auf verschiedene Arten, wie z.B. Authenticator Apps, Online-Generatoren, Hardware-Token oder per SMS/E-Mail, erzeugen. |
Outbound Marketing |
Outbound Marketing (Push Marketing) gehört zu den traditionellen Formen des Marketings. Bei dieser Methode werden potenzielle Kunden per Werbemaßnahmen angesprochen. Zu den Maßnahmen zählen z.B. Telefonakquise, Messe-Teilnahmen, Sponsorings, TV-Spots oder Radio-Spots, Direktwerbung, E-Mailing, Banner, Plakate und weitere. Outbound Marketing ist das Gegenstück zum Inbound Marketing. |
P
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
PaaS |
Platform-as-a-Service (PaaS) ermöglicht Unternehmen und Entwicklern, Anwendungen zu entwickeln, zu testen und bereitzustellen. Dabei stellt PaaS eine komplette, sofort einsatzbereite Plattform in der Cloud zur Verfügung. Diese Plattform umfasst Tools und Dienste, die für die Anwendungsentwicklung, das Betreiben, Warten und Verwalten von Anwendungen benötigt werden. Im Gegensatz dazu bietet Software-as-a-Service (SaaS) sofort einsatzfähige, in der Cloud gehostete Anwendungssoftware. SaaS-Anwendungen sind fertig entwickelt und können direkt genutzt werden, ohne dass Entwickler sie individuell erstellen oder anpassen müssen. |
Passkey |
Ein Passkey ist eine passwortlose Authentifizierungsmethode, die in Websites und Apps verwendet wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Passwörtern besteht ein Passkey aus einem privaten und einem öffentlichen Schlüssel. Passkeys sind geräte- und nicht personengebunden. Unternehmen wie Apple, Google, Paypal, Amazon und Microsoft bieten die Nutzung von Passkeys an. Siehe auch Fido. |
Passwordless Authentication |
Passwordless Authentication ist eine Methode, um einen Softwarebenutzer ohne ein Passwort zu überprüfen. Dabei werden andere Formen der Identifikation verwendet, wie z.B. Biometrie, Passkey, QR-Code oder Hardware-Token. |
Password Policy |
Eine Passwortrichtlinie ist eine Reihe von Regeln, die darauf abzielen, die Computersicherheit zu verbessern, indem sie Benutzer dazu ermutigen, starke Passwörter zu verwenden und diese ordnungsgemäß zu nutzen. Solche Richtlinien sind oft Teil der offiziellen Vorschriften einer Organisation und werden möglicherweise im Rahmen der Sicherheitsschulung vermittelt. |
PBC |
PBC ist eine Abkürzung für Packages Business Capabilities. Hierbei handelt es sich um mehrere Microservices, die zu Gruppen gebündelt sind und eine klar definierte Geschäftsfähigkeit repräsentieren. |
Das "Portable Document Format" (PDF) ist ein plattformunabhängiges Dateiformat, das 1992 vom Unternehmen Adobe Inc. entwickelt und veröffentlicht wurde. Es ermöglicht das Speichern von Texten, Bildern und Grafiken in einem Format, dass das Layout beibehält. |
|
PDM |
Produktdatenmanagement |
PDS |
Produktdaten-Syndizierung |
PEO |
PEO ist eine Abkürzung für „Product Export Option“. Hiermit sind Filter auf Artikel oder Produkte des OMN gemeint, um z.B. unterschiedliche Preise oder Texte für ein Werbemittel oder für einen Webshop definieren zu können. |
PEO Search |
Die PEO-Suche ist ein Backend Function Plugin das nach PEO(s) der definierten Vorlage, anhand der Werte des in der Konfiguration definierten Produktattributs sucht; wenn im Plugin Einfache Suche (engl. Simple Search) in der OMN Search Seite aktiviert, erscheint es als Kachel auf der OMN Search Seite |
Performance Test |
Performance Testing ist eine Softwaretesttechnik, die die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Stabilität einer Anwendung unter einer gegebenen Arbeitslast bestimmt. |
PIM |
PIM ist eine Abkürzung und steht für Product Information Management. Gemeint ist die Verwaltung aller produktdefinierenden Informationen und deren Bereitstellung für den Einsatz in Ausgabekanälen. Diese Informationen umfassen neben den klassischen Produktstammdaten (Artikelpreis, technische Spezifikationen etc.) auch Werbetexte und dazugehöriges Bildmaterial. Die unterstützende Technologie lautet PIM-System. |
Pinterest stellt eine visuelle Suchmaschine bzw. eine Online-Pinnwand dar, auf der Nutzer ihre Grafiken, Bilder oder Schaubilder hochladen und auf externe Seiten verweisen können. |
|
Pipeline |
Eine Deployment-Pipeline ist ein System automatisierter Prozesse, das dazu dient, neue Code-Änderungen und Updates schnell und präzise von der Versionskontrolle zur Produktion zu bewegen. Sie umfasst Schritte wie Kompilieren, Testen, Codeanalyse, Sicherheit und die Erstellung von Binärdateien. Ziel ist es, menschliche Fehler zu minimieren und einen konsistenten Prozess für die Softwarebereitstellung aufrechtzuerhalten. |
Pixyle |
Pixyle ist eine cloudbasierte Software, die automatisches Tagging und visuelle Suche und vor allem die Extraktion detaillierter Produktinformationen aus Fashion-Abbildungen in mehreren Sprachen ermöglicht. |
Plug-In |
Bei Plug-Ins handelt es sich um Softwareerweiterungen, die leicht zu installieren sind und die Standardlösung ergänzen. |
PM |
Project Management |
PoC |
Ein Proof of Concept (PoC) ist ein Meilenstein im Projektmanagement, der die prinzipielle Durchführbarkeit eines Vorhabens belegt. Er basiert auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie und zeigt, ob eine Idee oder Technologie in der Praxis funktionieren kann. |
Podman |
Podman ist eine Open-Source-Container-Engine, die Docker-ähnliche Funktionen bietet und Erstellen, Ausführen und Verwalten von Containern ohne den Docker-Daemon ermöglicht. Podman ist besonders nützlich für Benutzer, die eine Alternative zu Docker suchen, aber keine Docker-Daemon-Prozesse auf dem System ausführen möchten. |
PoS |
PoS ist die Abkürzung für Point-of-Sale. Es bezeichnet den Verkaufsort von Waren oder Dienstleistungen und funktioniert als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden. |
PostgreSQL |
PostgreSQL, oft auch kurz als Postgres bezeichnet, ist ein freies, objektrelationales Datenbankmanagementsystem (ORDBMS). OMN kann mit einer Postgres Datenbank betrieben werden. |
Prädiktive KI |
Prädiktive KI ist eine Art von KI, die Prognosedaten erzeugt, um zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Damit fundierte Voraussagen getroffen werden können, werden historische Daten gesammelt und durch die prädiktive KI analysiert. |
Prebuild Modell |
Prebuild Modelle im KI-Kontext sind vorgefertigte Modelle, die bereits trainiert wurden, um spezifische Aufgaben zu erfüllen. Diese Modelle sind mit großen Datensätzen trainiert und können vielseitige Muster erkennen. Organisationen können sie nutzen, ohne von Grund auf ein eigenes Modell erstellen zu müssen. Beispiele für Prebuild Modelle sind Spracherkennung, Bildklassifikation und Textübersetzung. |
Predictive Analytics |
Predictive Analytics, auch bekannt unter Advanced Analytics, ist eine Analysemethode, die sich mit der wahrscheinlichen Zukunft befasst. Es wird versucht, Tendenzen zu ermitteln, Abweichungen von Normwerten frühzeitig zu erkennen und zukünftige Trends möglichst genau vorherzusagen. Die Frage „Was könnte bzw. wird in Zukunft passieren?“ steht im Fokus. |
Prescriptive Analytics |
Prescriptive Analytics befasst sich ebenso wie die Predictive Analytics mit der Zukunft. Wobei Predictive Analytics Eintrittswahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse ermittelt, geht Prescriptive einen Schritt weiter und empfiehlt Entscheidungen, um zum optimalen Ergebnis zu führen oder Risiken zu minimieren. Die Frage hinter Prescriptive Analytics ist: Welche Handlungen sind für ein bestimmtes Ergebnis auszuführen? |
PRINCE2 |
Das Akronym PRINCE steht für PRojects IN Controlled Environments, zu Deutsch: Projekte in kontrollierten Umgebungen. Es handelt sich hierbei um ein Rahmenwerk, das Projekte als temporäre Organisationen begreift. PRINCE2 bildet das entsprechende System, bestehend aus Prozessdefinitionen, Rollenbeschreibungen, Vorlagen und Methoden. |
Printausleitung |
Eine Printausleitung, auch Database Publishing genannt, ist eine datenbankgestützte Erstellung von Publikationen auf Basis einer zentralen Datenquelle (meist PIM-Systeme). Voraussetzung zum Ausleiten der Daten bilden Templates, die die Gestaltungsregeln der Erzeugnisse definieren und mit den Daten verknüpft sind. Die Ausleitung in die Ausgabeformate (z.B. Adobe InDesign®, QuarkXPress, MS Office) kann dabei sowohl teil- als auch vollautomatisiert erfolgen. Printausleitung eignet sich für Erzeugnisse, die auf wiederkehrenden Gestaltungsrastern beruhen wie bspw. Kataloge, Preislisten, Datenblätter oder Produktbeschreibungen. Anbieter von Printausleitungstools sind u.a. InBetween, priint:comet oder Xactuell. |
Priint Cloud |
Die Priint Cloud ist eine cloud-basierte Publishing Lösung der Firma Werk II für die Generierung von Publikationen im PDF Format, wie z.B. Datenblätter. |
Print-Publishing |
Unter Print-Publishing versteht man das Publizieren von Printmedien (z.B. Kataloge, Preislisten, Datenblätter, Dokumentationen) auf der Grundlage medienneutraler Daten. |
Private Cloud |
Eine "Private Cloud" ist ein Cloud-Computing-Dienst, der für ausgewählte Benutzer über das Internet oder ein privates internes Netzwerk bereitgestellt wird. |
Product Experience Management |
Siehe hierzu PXM |
Product Information Management |
Siehe hierzu PIM |
Product-Lifecycle-Management |
PLM ist eine Abkürzung und steht für Product-Lifecycle-Management bzw. Produktlebenszyklusmanagement. Hierbei handelt es sich um einen Ansatz, mit dem es möglich ist, sämtliche Informationen eines Produktes über den gesamten Lebenszyklus zu integrieren – sowohl Produktdaten als auch Prozesse. Zur Verwaltung und Steuerung der Informationen kommen PLM-Systeme zum Einsatz. Der Unterschied zwischen einem PLM- und PIM-System besteht darin, dass sich ein PIM-System auf die aktuellen Produktinformationen konzentriert und nicht alle Informationen zu einem Produkt umfasst. Auch enthalten PLM-Systeme im Gegensatz zu PIM-Systemen keine Marketingdaten, die den Verkauf unterstützen. Der Fokus von PLM liegt in den Produktlebenszyklus-Phasen (Konzept, Design, Produktion, Wartung und Entsorgung), statt in der Vermarktung. |
Produkt |
Allgemeine Form eines Artikels. Ein Produkt umfasst die Unter-menge der Artikel. Produkte sind üblicherweise nicht ohne weitere Konkretisierung durch den Kunden bestellbar. Z.B. T-Shirt „Modell A“. |
Produktattribut |
Siehe hierzu Attribut |
Produktkommunikation |
Bei der Produktkommunikation handelt es sich um Marktkommunikationsmaßnahmen, bei denen das zu vertreibende Produkt im Fokus steht. Hauptaufgabe ist die strukturierte Aufbereitung, Anreicherung und Verbreitung von produktrelevanten Informationen in den entsprechenden Kanälen. |
Prometheus |
Prometheus ist ein Open-Source-Systemüberwachungs- und Alarmierungstool, das speziell für die Sammlung und Speicherung von Zeitreihendaten numerischer Metriken entwickelt ist. Prometheus ist ein wichtiger Bestandteil des Cloud Native Computing Stack und wird häufig mit Kubernetes verwendet. |
Prompt |
Ein Prompt ist eine Eingabeaufforderung, die an ein KI-System gerichtet wird, um eine gewünschte Ausgabe zu erzielen. Es dient als Ausgangspunkt für die Interaktion und hilft dem KI-Modell, den Kontext und das Thema der Unterhaltung besser zu verstehen. |
Proxy |
Ein Proxy-Server ist ein Server, der als Bindeglied zwischen dem Computer und dem Ziel-Server agiert. |
Prozess Management |
Prozess Management ist eine Methodik, um Abläufe innerhalb des Workflow Managements zu analysieren und kontinuierliche zu verbessern. Im Gegensatz zum Workflow Management, welches auf operativer Ebene angesiedelt ist, stellt Prozess Management die fachlich-konzeptionelle Ebene dar. |
Public Cloud |
Die "Public Cloud" ist ein Computing-Dienst, der von einem Drittanbieter, wie z.B. AWS, über das öffentliche Internet bereitgestellt wird und für jeden Benutzer käuflich zu erwerben ist. Public Clouds sind flexibel, skalierbar und erfordern keine lokale Hardwareverwaltung, während Private Clouds spezifische Anforderungen und Sicherheitsbedenken adressieren können. |
Pull Marketing |
Siehe hierzu Inbound Marketing |
Purge |
Löschen von gecachten Inhalten auf den Edge-Servern, um sicherzustellen, dass die neuesten Versionen ausgeliefert werden. |
Push Marketing |
Siehe hierzu Outbound Marketing |
PWA |
PWA steht für „Progressive Web App“ und ist eine Methode der App-Entwicklung. Sie ermöglicht die Eigenschaften von Apps auf Webseiten. Diese Symbiose wurde entwickelt, um die doppelte Entwicklung überflüssig zu machen. Eine responsive oder mobile Website und eine zusätzliche native App, können in einem Schritt erstellt werden. PWA lässt sich ohne das Downloaden einer App verwenden, da diese über URLs aufgerufen werden. Daneben kann eine PWA im Gegensatz zur klassischen Web-App offline verwendet werden. |
PXM |
PXM ist eine Abkürzung und steht für Product Experience Management. Es ergänzt das PIM um den Bereich der Kontextuierung. Gemeint ist hier, dass die beschreibenden Texte und Medien eines Produktes je nach Kontext dem Kunden individuell bzw. auf seinen Anwendungsfall bezogen bereitgestellt werden. Die technischen Daten eines Produktes bleiben hiervon unberührt. PXM, als weiterer Prozessschritt zwischen der Produktdatenanreicherung und der Produktdatenverteilung, unterstützt den Informationsbedarf der Kunden nach unterschiedlichem Nutzen. |
Python |
Python ist eine vielseitige Programmiersprache, die aus Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen und Symbolen bestehende Zeichenfolgen verarbeitet. Sie wird aufgrund ihrer wachsenden Community und der umfangreichen Bibliotheken und Frameworks von Entwicklern weltweit gerne genutzt. |
Q
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
QMS |
Qualitätsmanagement-System |
QR.de |
QR.de ist ein QR-Code Generator, der es ermöglicht, individuelle, dynamische QR-Codes zu erstellen. Im Gegensatz zu normalen QR-Codes kann ein dynamischer QR-Code nachträglich geändert und umfangreiche Statistiken einsehen werden. |
Quick Search |
Die Quick Search (Schnellsuche) ist eine Komponente im Frontend der Simple Search, die im OMN Search Page Plugin aktiviert wird und anschließend als Kachel auf der OMN Search Seite verfügbar ist. |
R
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Ranking |
Als Ranking wird im Online-Marketing die Reihenfolge von Suchergebnissen in Suchmaschinen bezeichnet. Je höher die Position ist, desto besser ist das Ranking. |
Refactoring |
Refactoring (auch Refaktorisierung, Refaktorierung oder Restrukturierung) bezeichnet in der Software-Entwicklung die manuelle oder automatisierte Strukturverbesserung von Quelltexten unter Beibehaltung des beobachtbaren Programmverhaltens. Dabei sollen Lesbarkeit, Verständlichkeit, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit verbessert werden, mit dem Ziel, den jeweiligen Aufwand für Fehleranalyse und funktionale Erweiterungen deutlich zu senken. |
Reference (inherit by…) |
Vererbungstyp bzw. –methode. Der Wert des Quellfeldes/Elternfeldes wird mittels eindeutiger Referenzierung übergeben, d.h. es wird genau der Wert angezeigt, welcher im Quellfeld hinterlegt ist. Dieser Wert ist nicht unabhängig vom Eltern-Feld editierbar. Bei Änderungen werden somit immer alle zusammenhängenden Felder beeinflusst. |
Regression Test |
Ein Regressionstest ist die vollständige Wiederholung von Testfällen, um sicherzustellen, dass Modifikationen in bereits getesteten Teilen der Software keine neuen Fehler („Regressionen“) verursachen. |
Reifegrad-Modell |
Bei dem Reifegrad-Modell handelt es sich um Pflegestufen von Produktinformationen bezogen auf den jeweiligen Ausgabekanal. |
Relation |
Eine Relation ist eine Beziehung oder Verbindung zwischen zwei Dingen, auch Entitäten genannt. In OMN ist eine Relation beispielsweise die Beziehung zwischen einem Produkt und einem Produktbild. Eine Beziehung besitzt in der Regel eine Kardinalität. |
Relaunch |
Ein Relaunch steht für einen Neustart von etwas bereits Bestehendem. Es kann sich hier um ein Produkt, ein Logo, eine Website oder eine Marke handeln, die verändert bzw. verbessert wird. Ziel ist es, das Bestehende durch die überarbeitete Wiedereinführung bei den Zielgruppen erneut attraktiv zu machen. |
remove.bg |
remove.bg ist eine clevere Plattform, die dabei hilft, Hintergründe aus Bildern automatisch zu entfernen. Durch die Integration mit OMN kann der Hintergrund zum Beispiel transparent gemacht oder das Hauptmotiv ausgeschnitten werden. |
Responsive Design |
Unter Responsive Design versteht man die Nutzung gestalterischer und technischer Möglichkeiten beim Erstellen einer Website. Hiermit wird ermöglicht, dass sich Websites an das jeweilige Endgerät des Betrachters anpassen (Menüstruktur, Texte, Eingabemethoden etc.), um die Inhalte gut lesbar darzustellen. Daher auch der Begriff „responsive“, was so viel wie „reagieren“ bedeutet. Das Gegenteil von Responsive Design ist Adaptive Design. |
REST |
REST (Representational State Transfer) ist ein Architekturstil für verteilte Systeme, insbesondere für Webservices und damit ein flexibler und weit verbreiteter Ansatz für die Kommunikation zwischen Maschinen. REST und APIs sind eng miteinander verbunden, aber sie sind nicht dasselbe. REST legt fest, wie eine Web-API strukturiert sein sollte, um effizient und einheitlich zu funktionieren. |
REST API |
REST API ist eine Abkürzung aus den beiden Begriffen „REST“ für REpresentational State Transfer und „API“ für Application Programming Interface. Bei der REST API handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die den Austausch von Informationen auf verschiedenen Systemen – insbesondere für Web-Services – ermöglicht. Dabei orientiert sich die REST API an den Paradigmen und dem Verhalten des World Wide Web (WWW). |
Retail Media |
Retail Media ist eine Form des E-Commerce-Marketings. Hierbei handelt es sich um Werbung auf Websites oder Apps von Retailern. Die gängigste Form ist „Sponsored Products“ in den Suchergebnissen sowie auf den Kategorie- und/oder Produktdetailseiten. |
Return on Ad Spend (ROAS) |
Return on Ad Spend, kurz ROAS, ist eine Kennzahl, um Werbeanzeigen zu bewerten und miteinander zu vergleichen. Mit dem Wert wird der tatsächlich erzielte Gewinn pro Werbeausgabe in Euro beziffert. |
Rich Client |
Rich Client, meist auch unter Smart-Client bekannt, ist eine Client-Anwendung, die bestimmte Standardfunktionen clientseitig, also an den Arbeitsplatzrechnern ausführt und die komplexen Applikationen den verbundenen Servern überlässt. Unter Rich Client versteht man auch eine Software, die applikationsspezifische Funktionalität wie die GUI (grafische Benutzerschnittstelle) und die Struktur des Softwaresystems direkt beim Client in der Desktop-Applikationen oder auch auf mobilen Plattformen umsetzt. |
Rich Snippets |
Rich Snippets sind eine Erweiterung von Snippets. Sie können neben den drei Komponenten (URL, Titel und Beschreibung) weitere Elemente wie Sterne, Links, Bilder, Videos, Preisangaben etc. enthalten. Die Suchergebnisse sollen hiermit visuell ansprechender und zugleich informativer gestaltet werden, um die CTR zu steigern. Erzeugt werden Rich Snippets über Markup Daten. |
RNC |
Abkürzung für Root Node Configuration (Konfiguration von FileSystem-Zugriffen für OMN, die im OMN Backend konfiguriert wird) |
Rosetta Mode |
ist eine Funktion auf neueren Macs mit Apples eigenen Chips (ARM-Architektur genannt), die es ihnen ermöglicht, ältere Anwendungen auszuführen, die für Macs mit Intel-Prozessoren entwickelt wurden. Da die beiden Chiptypen unterschiedlich arbeiten, fungiert Rosetta wie ein Übersetzer, der die Anweisungen der Anwendung so konvertiert, dass sie auf den neueren Macs reibungslos ausgeführt werden können. Kurz gesagt, der Rosetta Modus hilft dabei, die Lücke zu schließen, so dass ältere Lieblingsanwendungen auch auf einem neuen Mac ohne Probleme genutzt werden können. |
Round Robin |
Round Robin ist ein Verfahren zur Lastverteilung, bei dem konkurrierende Prozesse begrenzten Ressourcen in einer zyklischen Reihenfolge zugeordnet werden – siehe auch Synchronizer. |
RxJS |
RxJS ist eine Programmbibliothek für reaktive Programmierung, die das asynchrone und event-basierte Programmieren mithilfe von Observable Sequences und LINQ-ähnlichen Abfrage-Operatoren in Typescript ermöglicht. TypeScript und Angular sind eng miteinander verbunden und ergänzen sich in der Entwicklung von Webanwendungen. |
S
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
S3 |
Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) ist ein Objektspeicherservice, der Skalierbarkeit, Datenverfügbarkeit, Sicherheit und Leistung bietet. |
S3 Bucket |
Ein S3-Bucket ist ein skalierbarer Speicherplatz in der AWS-Cloud. S3-Buckets dienen der Speicherung der aus dem DAM bereitgestellten Assets und sind somit die Daten-Basis für das CDN sowie das Dynamic Imaging. Ferner werden auch durch Dynamic Imaging erzeugte Berechnungen in einem S3-Bucket/Cache-Bucket gespeichert. |
SaaS (Software-as-a-Service) |
SaaS ist die Abkürzung für Software-as-a-Service. Es handelt sich hier um einen Teilbereich des Cloud Computings und stellt ein Softwaremodell dar, das es dem Anwender ermöglicht, Software über einen Webbrowser zu nutzen. Betrieben und gewartet wird die Software dabei beim jeweiligen Anbieter. Das Gegenstück zu Software-as-a-Service (SaaS) ist On-Premises. |
SAFe |
SAFe steht für Scaled Agile Framework. Es handelt sich dabei um ein Rahmenwerk, mit dem Scrum und andere agile Methoden auf ein Unternehmen skaliert werden können. Die Grundidee ist die Unterteilung aller Arbeitsschritte in Zyklen, die über drei Ebenen (Portfolioebene, Programmebene, Teamebene) hinaus aufeinander abgestimmt sind. |
Sales Qualified Lead (SQL) |
SQL ist die Abkürzung für Sales Qualified Lead. Hierbei handelt es sich um einen Lead, bei dem die Wahrscheinlichkeit für einen Kaufabschluss vorliegt. Ein Sales Qualified Lead bildet die nächste Stufe eines MQLs und kann zugleich die Vorstufe eines Kunden sein, sollte es zu einem Abschluss kommen. |
SAML |
SAML (Security Assertion Markup Language) ist ein quelloffenes XML-Framework, das den Austausch von Authentifizierungs- und Autorisierungsinformationen ermöglicht und verwendet wird, um externen Anwendungen und Diensten mitzuteilen, dass ein Benutzer wirklich die Person ist, für die er sich ausgibt. SAML macht Single Sign-On (SSO)-Technologie möglich, indem es eine Methode zur Authentifizierung eines Benutzers einmalig bereitstellt und diese Authentifizierung an mehrere Anwendungen weitergibt. |
Schnittstelle |
Eine Schnittstelle, speziell eine Software-Schnittstelle, bildet den Teil einer Software, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Lösungen ermöglicht. Mittels Schnittstellen wird ein Übergang geschaffen, womit Systeme in der Lage sind miteinander zu kommunizieren. |
Scrum |
Scrum ist ein methodischer Ansatz für das agile Projektmanagement, bei dem komplexe Projekte in priorisierte Einzelschritte unterteilt und in sogenannten Sprints umgesetzt werden. Statt Projekte wie im klassischen Projektmanagement vorab zu planen, wird hier Schritt für Schritt vorgegangen, um die Flexibilität zu bewahren und schnelle Anpassungen zu ermöglichen. |
SEA |
SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet Werbung in Suchmaschinen wie zum Beispiel Google. |
Segmentierung |
Begriff, der im Kontext KI verwendet wird und den Prozess beschreibt, die Bereiche und Grenzen eines Objekts in einem Bild zu bestimmen. |
SEM |
SEM ist die Abkürzung für Search Engine Marketing und bedeutet zu Deutsch Suchmaschinenwerbung. Es ist ein Teilgebiet des Online-Marketings und umfasst alle Maßnahmen, um Besucher über Suchmaschinen wie z.B. Google auf die eigene Website zu führen. SEM ist dabei ein Obergriff für SEA (Suchmaschinenwerbung) und SEO (Suchmaschinenoptimierung). |
SEO |
SEO ist die Kurzform für Search Engine Optimization. Hierbei handelt es sich um die stetige Optimierung der eigenen Website, um in den organischen Suchen ein besseres Ranking bzw. ein besseres Listing zu erzielen. |
Service Desk |
Ein Service-Desk ist ein Issue-Tracking-System bzw. Ticketsystem. Hierbei handelt es sich um eine Software für den Empfang, Bestätigung, Klassifizierung und Bearbeitung von Kundenanfragen in Form von Tickets bzw. Fälle. |
Servlet |
Ein Servlet ist eine Java-Programmierklasse, die dazu dient, die Fähigkeiten von Servern zu erweitern, die Anwendungen über ein Anfrage-Antwort-Modell zugänglich machen. |
Set |
Ein Set vereint einzelne Artikel in Form einer „künstlichen Klammerung“, welche nicht schon aufgrund der gegebenen Hierarchiestruktur (z.B. Produkt) zusammengefasst sind. Es handelt sich also um fiktive Produkte (bzw. Produkte), die außerhalb der Hierarchie existieren und beliebige Artikel kombinieren (z.B. Hauptartikel + Ersatzteil + Verbrauchsmaterial + Bonus-Artikel). Ein Set erbt weder Attribute von einer höheren Ebene noch vererbt es diese an die verknüpften Artikel. Es können jedoch bei Bedarf spezielle Attribute für die Darstellung und Ausleitung von Sets angelegt werden. |
SFTP |
SFTP (Secure File Transfer Protocol) ist ein Dateiübertragungsprotokoll, das eine Reihe von Dienstprogrammen nutzt, um einen sicheren Zugriff auf einen Remote-Computer zu ermöglichen. Es wird von vielen als die optimale Methode für die sichere Dateiübertragung angesehen. Siehe auch FTP. |
Sichtbarkeitsindex |
Der Sichtbarkeitsindex bildet einen Wert, der die Sichtbarkeit bzw. Position einer Website in Suchmaschinen angibt. Je höher dieser Wert, desto besser ist die Sichtbarkeit. Über SEO-Tools (wie bspw. Sistrix, Xovi und Seolytics) kann der Wert ermittelt werden. Allerdings berechnet jedes SEO-Tool seinen eignen Sichtbarkeitsindex. |
Simple Search |
Ein Backend Function Plugin, das eine attributbasierte Suche nach Objekten eines definierten Typs anhand eines definierten Attributs darstellt und Advanced Search/Form-Based Search Konfigurationen zur Anzeige der Suchergebnisse verwendet. |
Sitemap |
Eine Sitemap ist eine hierarchische Struktur einer Website. |
SLA (Service-Level-Agreement) |
SLA ist die Abkürzung für Service-Level-Agreement (deutsch: Dienstgütevereinbarung). Hierbei handelt es sich um einen Vertrag für wiederkehrende Dienstleistungen zwischen dem Auftraggeber und dem Dienstleister. Das Besondere an einem SLA ist, dass die Service-Stufe bzw. Dienstgüte der zu erbringenden Dienstleistung festgehalten wird (z.B. Verfügbarkeit, Reaktionszeit etc.). |
Snippet |
Ein Snippet, zu Deutsch „Schnipsel“, ist ein Teaser zu einer Website, der aus URL, Überschrift und einer kurzen Beschreibung besteht und in diesem Zusammenspiel in den Suchergebnissen einer Suchmaschine angezeigt wird. Es dient als Vorschau einer Website und ist ausschlaggebend, ob Nutzer die Website besuchen oder nicht. |
SOAP |
SOAP, ursprünglich für “Simple Object Access Protocol”, ist ein Netzwerkprotokoll, das eine Datenübermittlung zwischen Systemen im Web erlaubt. Es dient als Verbindungspunkt zwischen dem Client und einem Server und ermöglicht die Dienste des Servers auszuführen. |
Solr |
Solr ist ein OpenSearch Suchserver von Apache analog zu Elasticsearch, der auf der Lucene-Bibliothek basiert und die Integration vertikaler Suchmaschinen ermöglicht. |
Social Media |
Social Media ist die englische Bezeichnung für Soziale Medien. Es ist der Oberbegriff für alle Plattformen im Internet, über die sich Nutzer untereinander oder in Gruppen vernetzen können, um sich auszutauschen (Veröffentlichung von Informationen, Meinungen, Erfahrungen, Wissen, Fotos und Videos). Zu den digitalen Plattformen gehören bspw. Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, YouTube, Pinterest, Instagram, TikTok und viele andere mehr. |
Spring Framework |
Das Spring Framework ist ein quelloffenes Framework für die Java-Plattform, das oft für Web-Anwendungen verwendet wird, um die Entwicklung mit Java/Java EE zu vereinfachen und gute Programmierpraktiken zu fördern. |
SQL |
SQL ist eine Abkürzung und steht für „Structured Query Language“. Hierbei handelt es sich um eine Standard-Programmiersprache für Datenbanken. Mittels SQL können sowohl Datenbankstrukturen in relationalen Datenbanken erstellt als auch die darauf basierenden Datenbestände bearbeitet und abgefragt werden. |
SSL |
SSL (Secure Sockets Layer) ist eine wichtige Technologie im Internet, die Daten schützt und sicherstellt, dass die Online-Kommunikation privat bleibt. TLS (Transport Layer Security) ist die aktuelle Version von SSL und stellt eine aktualisierte und sicherere Variante dar. |
SSO |
Single Sign-on (SSO) ist eine Authentifizierungsmethode, bei der ein Benutzer sich einmalig mit seinen Anmeldedaten anmeldet und dann auf mehrere verwandte, aber unabhängige Software-Systeme zugreifen kann, ohne die Anmeldeinformationen erneut eingeben zu müssen. |
Stammdatenmanagement |
Siehe hierzu MDM (Master Data Management) |
Storage Element |
Datenbankobjekt in OMN, welches ein physikalisches Asset, z.B. eine Abbildung, repräsentiert |
Subscription |
Eine Subscription im Kontext von Cloudservices bezieht sich auf ein Abonnement-Modell, das in der IT-Branche, insbesondere im Bereich Software und Cloud-Dienste, weit verbreitet ist. |
Suchmaschine |
Eine Suchmaschine ist ein Programm, womit das World Wide Web nach bestimmten Suchbegriffen (KeyWords) durchsucht werden kann. Die Suche erfolgt nach einem bestimmten Algorithmus. Nach Eingabe des Suchbegriffes werden die nach Relevanz sortierten Ergebnisse in einer Trefferliste dargestellt. Bei den Ergebnissen handelt es sich in der Regel um Websites, welche durch die Suchmaschine indexiert wurden. Beispiele für Suchmaschinen sind Google, Yahoo!, Bing, Baidu, DuckDuckGo oder Yandex. |
Surface Link |
Ein Surface Link ist ein Link, der auf die Startseite einer Internetpräsenz verweist. |
Synchron |
Synchrone Ausführung erfordert, dass Aufgaben nacheinander abgeschlossen werden. Hierbei wird gewartet, bis eine Aufgabe beendet ist, bevor zur nächsten übergegangen wird. Diese Methode eignet sich für koordinierte, zeitkritische Abläufe. |
Synchronizer |
Synchronisation bezeichnet das zeitliche Abgleichen von Vorgängen. In OMN ist der Synchronizer eine Komponente, die Assets auf dem Dateisystem synchron mit der Datenbank hält und beim Import Vorschauen erzeugt, die in der Web-UI angezeigt werden. Der Synchronizer kann auch als Round Robin betrieben werden. |
Systran |
Systran ist eine cloud-basierte Software, die eine schnelle und präzise Übersetzung von Dokumenten und Texten in über 50 Sprachen erlaubt. |
T
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Tagging |
Tagging ist ein englischer Begriff und bedeutet Markieren oder Kennzeichnen von Inhalten. Dabei werden Tags oder Labels benutzt, um Inhalte mit zutreffenden Schlagwörtern zu versehen. Im DAM-Kontext ist hiermit die Verschlagwortung von Digitalen Assets gemeint, um verwaltete Dateien wie Bilder, Dokumente, Audios oder Videos anhand von Schlagwörtern wiederzufinden. |
TechStack |
Der Begriff TechStack umfasst das Set an Technologien, das in einem Unternehmen zum Einsatz kommt. Es geht dabei um Datenquellen, Programmiersprachen, Frameworks und Technologiedienste, die zum Erstellen und Ausführen einer Anwendung verwendet werden. |
Template |
Ein Template ist eine Vorlage. Sie bildet, als vordefinierte Vorlage mit Design- und Layoutelementen, die Basis für die Gestaltung von bspw. Dokumenten, Websites, Katalogen oder Broschüren. Mithilfe von Templates können Anwender die entsprechenden Vorlagen mit grafischen, textuellen oder multimedialen Inhalten befüllen und fertigstellen. |
textengine.io |
textengine.io ist eine Content-Automation-Plattform, die strukturierte Daten in reichweitenstarke Texte mit Hilfe künstlicher Intelligenz in verschiedene Sprachen verwandelt. |
TID |
Abkürzung für Technische ID – d.h. eine ID, die in der gesamten Systemlandschaft eindeutig ist und für die Kommunikation der Systeme untereinander verwendet wird. Ein Asset wird in der gesamten Prozesskette mittels einer eindeutigen ID identifiziert. In OMN gibt es hierfür die OMN TID, auch OMN Asset TID genannt. |
TikTok |
TikTok ist eine kostenfreie Social Media Video-Plattform. Sie bietet den Nutzern die Möglichkeit Videoclips anzusehen, aufzunehmen und zu bearbeiten. Vor allem in der Generation Z ist die Plattform sehr beliebt. |
Tiefgehendes Lernen (Deep Learning) |
Ein Bereich des maschinellen Lernens (ML), der versucht, die Aktivität in Schichten von Neuronen im Gehirn nachzuahmen, um zu lernen, wie man komplexe Muster in Daten erkennt. Die „Tiefe“ beim Tiefenlernen bezieht sich auf die große Anzahl von Neuronenschichten in zeitgenössischen ML-Modellen, die dabei helfen, reichhaltige Darstellungen von Daten zu lernen, um bessere Leistungsgewinne zu erzielen. |
TLS |
TLS (Transport Layer Security) ist ein Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet. Siehe auch SSL. |
Token (Authentifizierungs-/Sicherheitstoken) |
Ein API-Token ist eine eindeutige Codefolge, die zur Benutzerauthentifizierung verwendet wird. In der Welt der APIs (Application Programming Interfaces) dient ein Token dazu, die Identität eines Nutzers, einer Anwendung oder eines anderen Systems zu verifizieren. |
TOTP |
Time-based One-Time Password (TOTP) ist ein Verfahren zur Erzeugung von zeitlich begrenzten Einmalkennwörtern. Es wird häufig für Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) verwendet. Siehe auch OTP. |
Touch ID |
Touch ID ist eine biometrische Authentifizierungsmethode, die auf Apple-Geräten wie iPhones, iPads und Macs verwendet wird und satt eines traditionellen Passworts einen Fingerabdruck für die Identifzierung verwendet. Der Fingerabdruck wird als Passkey gespeichert. |
Touchpoint |
Als Touchpoint werden im Marketing alle möglichen Kontaktpunkte bezeichnet, mit denen ein potenzieller oder bestehender Kunde mit einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt in Berührung kommt. Daher werden Touchpoints auch als Berührungspunkte bezeichnet. Touchpoints können sowohl digital (Website, Apps, Social Media Präsenz etc.) sein als auch offline bzw. vor Ort (Ladengeschäft, Service-Schalter etc.). Unterschieden werden sie in direkte und indirekte Touchpoints. Bei den direkten Touchpoints handelt es sich um steuerbare Berührungspunkte, die ein Unternehmen selbst beeinflussen kann, da die Kommunikation unmittelbar zwischen dem Kunden und dem Unternehmen stattfindet (SEA, Newsletter, Messeauftritte etc.). Zu den indirekten Touchpoints zählen hingegen alle Berührungspunkte, die ein Unternehmen nicht oder nur gering steuern kann, da in der Kommunikation eine indirekte Ebene zwischengestaltet ist (Bewertungsportale, Empfehlungen, redaktionelle Berichte etc.). Die Summe der Touchpoints bildet die Customer Journey. |
Traffic |
Unter Traffic versteht man im Online-Marketing die Menge an Besuchern einer Website. Der Traffic gibt dabei nicht nur die Attraktivität einer Website wieder, sie ist auch ein Ranking Kriterium für Google. Je höher der Traffic bzw. die Zugriffe sind, desto qualitativer ist eine Seite. Zur Ermittlung des Traffics werden Webanalyse-Tools wie bspw. Google Analytics genutzt. |
Transfer Learning |
Ein Modellierungsansatz, der das bei einem Problem erworbene Wissen nutzt, um ein anderes oder verwandtes Problem zu lösen, wodurch der Bedarf an signifikanten zusätzlichen Trainingsdaten und Berechnungen verringert wird. |
Transition |
Transitions im Workflow-Kontext sind die Schritte, die ein Arbeitsvorgang zwischen verschiedenen Status durchläuft. Sie ermöglichen den Übergang von einem Status zu einem anderen. Jede Transition hat spezifische Eigenschaften, wie z. B. Bedingungen, Post-Funktionen und Bildschirme. Transitions sind entscheidend, um den Fortschritt eines Arbeitsablaufs zu steuern und den Fluss von Aufgaben zu verwalten. |
Translation Management |
Translation Management, zu Deutsch Übersetzungsmanagement, beschreibt die Automatisierung von Übersetzungsprozessen während der Produktion von Inhalten in verschiedenen Sprachen. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Translation Management System, kurz TMS, bezeichnet. |
TMS |
TMS ist die Abkürzung für Translation Management System. Hierbei handelt es sich um eine Software zur Zentralisierung und Automatisierung von Übersetzungsworkflows. Mittels TMS (z.B. Across oder Trados) können Übersetzungsaufträge erstellt und an Übersetzungsdienstleister, Terminologen, Lektoren und Korrektoren übermittelt werden. Daneben lassen sich TMS an verschiedene Systeme wie bspw. ein PIM-System anbinden. |
Twitter / X |
Twitter ist eine Social Media Plattform, die als Kommunikationsmittel von Kurznachrichten zwischen Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen genutzt werden kann. Alle Mitteilungen (auch Tweets genannt) haben eine maximale Länge von 280 Zeichen. |
Type (Datatype) |
Format eines Feldinhaltes bzw. Attributs. Z.B. Ziffern (Number), Text (String), Ja/Nein-Wert (Boolean) oder Aufzählung (Enumeration). |
Type Ahead Search |
Die Suche, die automatische Vorschläge unterstützt, d.h. während ein Benutzer in die Suchleiste tippt, werden Übereinstimmungen mit dem/den Suchbegriff(en) gefunden und sofort präsentiert; für die Verwendung sollte im OMN-Backend aktiviert werden. |
TypeScript |
TypeScript ist eine von Microsoft entwickelte, typisierte Skriptsprache, die auf den Vorschlägen zum ECMAScript-6-Standard basiert und statische Typisierung zu JavaScript hinzufügt. TypeScript ist die Hauptsprache, die bei der Entwicklung von Angular verwendet wird. |
U
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
UCP (Universal Content Protocol) |
Ein standardisiertes Framework für die Strukturierung und den Austausch von Inhalten über verschiedene Plattformen und Systeme hinweg. UCP definiert gemeinsame Formate und Metadatenschemata, die eine nahtlose gemeinsame Nutzung, Transformation und Interoperabilität von Inhalten zwischen verschiedenen Content-Management-Systemen, Anwendungen und digitalen Plattformen ermöglichen und so unabhängig von der zugrunde liegenden Technologie Konsistenz und Kompatibilität gewährleisten. |
Unbeaufsichtigtes Lernen |
Ein Modell versucht, die Struktur eines Datensatzes zu lernen, wobei oft versucht wird, latente Gruppierungen in den Daten ohne explizite Kennzeichnung zu identifizieren. Das Ergebnis des unüberwachten Lernens ist oft ein guter Input für einen Algorithmus für überwachtes Lernen zu einem späteren Zeitpunkt. |
Unit Test |
Ein Modultest (auch als Unittest oder Komponententest bezeichnet) ist ein Softwaretest, mit dem einzelne, abgrenzbare Teile von Computerprogrammen überprüft werden. |
Update |
Ein Update ist die Installation eines Patches oder Service Packs mit Korrekturen und kleineren Verbesserungen. |
Upgrade |
Ein Upgrade ist der Prozess der Aktualisierung auf eine neuere, verbesserte Nebenversion von OMN, die neue Funktionen, Änderungen und auch Fehlerbehebungen enthält. |
URI |
Abkürzung für Uniform Resource Identifier (Zeichenfolge zur Identifikation einer abstrakten oder physischen Ressource z.B. eine Webseite) |
User Experience (UX) |
Mit dem Begriff User Experience (UX) wird das psychologische und physiologische Erlebnis eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Marke oder einer Einrichtung bezeichnet. |
User Federation |
User Federation ist ein Konzept in der IT, bei dem die elektronische Identität und Attribute einer Person über mehrere separate Identitätsverwaltungssysteme verknüpft werden. Es ermöglicht die vertrauenswürdige Nutzung eines einzigen Authentifizierungstokens über mehrere IT-Systeme. Single Sign-On (SSO) ist ein Teilaspekt des federierten Identitätsmanagements, da es sich nur auf die Authentifizierung und technische Interoperabilität bezieht. |
USP |
USP ist die Abkürzung für Unique Selling Proposition. Im Marketing bezeichnet es ein Nutzenversprechen bzw. ein herausragendes Merkmal, womit sich Produkte oder Dienstleistungen von ähnlichen Angeboten der Konkurrenten abheben. Ziel ist es, hiermit den potenziellen Kunden zum Kauf anzuregen. USP wird auch als Alleinstellungsmerkmal bezeichnet. |
V
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Value (inherit by …) |
Vererbungstyp bzw. –methode. Der Wert des Quellfeldes/Elternfeldes wird an das Child-Feld übergeben (vergleichbar mit Kopiervorgang). Es wird zunächst derselbe Wert wie im Quellfeld angezeigt, dieser ist jedoch unabhängig vom Eltern-Feld edi-tierbar. Hierdurch ist es möglich vererbte Werte individuell und nachträglich anzupassen und separat zu pflegen. |
Variante (PIM) |
In einer zweistufigen OMN-Hierarchie: eindeutige Ausprägung eines Produktes – auch Artikel. Einheit, welche durch den Kunden erworben werden kann. Mehrere Artikel bilden die Menge unterhalb eines Produktes. Z.B. T-Shirt „Modell A“ in Größe M. In einer dreistufigen Hierarchie wird die Variante als Ebene unterhalb des Artikels definiert. |
Varianten |
Varianten sind im Gegensatz zu Versionen optionale Derivate einer Datei. Zum Beispiel kann von der aktuellen Version einer grafisch überarbeiteten TIF-Datei eine webfreundliche JPG-Variante erzeugt werden. Zu einer Datei können zu einem Zeitpunkt mehrere Varianten existieren. Varianten können auch für Motiv-bezogene Verwandtschaft eingesetzt werden, z. B. um mehrere Produktfotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu deklarieren. |
V-Commerce |
V-Commerce (auch Voice Commerce oder Voice-Powered-Commerce genannt) ist ein Teilbereich des Conversational Commerce, bei dem Waren oder Dienstleistungen über Sprachassistenten (z.B. Alexa, Siri oder Google Assistant) angeboten und verkauft werden. Benutzer von Smart Devices können einfach per Sprachbefehl Waren oder Dienstleistungen ordern. |
Verarbeitung natürlicher Sprache |
Befähigung von Maschinen, Sprache zu analysieren, zu verstehen und zu manipulieren. |
Versandhandel |
Der Versandhandel ist eine Form des Handels, welcher über Distanz erfolgt (siehe Distanzhandel). Die Ware wird durch unpersönliche Kommunikationsmittel angeboten (z.B. Kataloge), welche nach Kauf über Zustelldienste versandt wird. Die Bezahlung erfolgt nicht bar. Je nach Zielgruppe wird der Versandhandel in B2B und B2C unterschieden. Auch wird der Versandhandel nach dem angebotenen Sortiment in Spezialversender und Universalversender unterteilt. |
Versionen |
Versionen repräsentieren den Bearbeitungsstand eines digitalen Assets zu einem bestimmten Zeitpunkt. Es gibt zu einem Zeitpunkt immer nur eine aktuelle Version einer Datei. Veraltete Versionen sind über das Versionsmanagement einsehbar, aber nicht direkt in der Medienübersicht zu finden. |
Versions- und Variantenmanagement |
Versions- und Veriantenmanagement im DAM-Kontext befasst sich mit der Verwaltung von Dateiversionen und Varianten. Es umfasst u.a. Archivierung, Protokollierung von Änderungen, Wiederherstellung älterer Versionen und Zugriffskoordination für Dateien, unabhängig von Art, Typ oder Größe. OMN besitzt umfangreiche Funktionen für das Versions- und Variantenmanagement von Dateien. |
Verstärktes Lernen (Reinforcement learning) |
Ein Bereich des maschinellen Lernens, der sich mit der Entwicklung von Software-Agenten befasst, die zielorientiertes Verhalten durch Versuche und Fehler in einer Umgebung lernen, die Belohnungen oder Strafen als Reaktion auf die Handlungen des Agenten (als „Richtlinie“ bezeichnet) zur Erreichung dieses Ziels vorsieht. |
VM |
Eine virtuelle Maschine (VM) ist eine virtuelle Umgebung, die als virtueller Computer fungiert und dieselben Funktionen wie physische Rechner bietet. |
Voice Commerce |
Siehe hierzu V-Commerce |
VR (Virtual Reality) |
VR steht für „Virtual Reality“ und bezeichnet eine computergenerierte, interaktive Wirklichkeit. |
W
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Warengruppe |
Gruppierung von Produkten mit gemeinsamen Eigenschaften oder thematischem Bezug. Z.B. Oberbekleidung, Gesichtspflege oder Smartphones. Die Warengruppenstruktur kann eine beliebige Tiefe haben und wird üblicherweise aus dem WWS-System übernommen. |
Web Application Framework |
Ein Frontend Web Application Framework ist eine Softwarebibliothek oder Plattform, die speziell für die Entwicklung der Benutzeroberfläche (Frontend) von Webanwendungen konzipiert ist und somit eine effiziente Erstellung ansprechender und funktionaler Benutzeroberflächen für moderne Webanwendungen ermöglicht. Es bietet vorgefertigte Werkzeuge, Komponenten und Strukturen, um die Entwicklung zu erleichtern. |
WebAuthn |
WebAuthn (Web Authentication) ist eine API-Spezifikation des W3C, die eine sichere Methode für Benutzer bietet, sich bei Online-Diensten und Websites anzumelden. Dabei werden verschiedene Authentifizierungsmethoden wie Biometrie (z.B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) und hardwarebasierte Authentifikationen (z.B. USB- oder NFC-Token) verwendet. |
Web Client |
Ein Web Client stellt im Client-Server-Modell des World Wide Webs die Benutzerseite des Webs dar. Daher werden Web Clients auch Browser genannt. Die Kommunikation untereinander findet nach dem Request-Response-Verfahren (Frage-Antwort-Verfahren) statt. Der Web Client stellt per HTTP eine Anfrage an den Web Server und empfängt über HTML die Antwort. |
Web Content Management (WCM) |
Siehe hierzu Content Management System (CMS) |
Webcrawler |
Siehe hierzu Crawler |
Webserver |
Ein Webserver überträgt Dokumente an Clients wie z. B. Webbrowser. Als Webserver kann die Hardware mit Webserver-Software oder nur die Webserver-Software an sich verstanden werden. Webserver finden ihre Anwendung lokal wie in einem firmeninternen Intranet aber überwiegend als WWW-Dienst im Internet. |
Webshop |
Ein Webshop oder auch Onlineshop, ist eine Website um Produkte oder Dienstleistungen über das Internet (WWW) zu verkaufen (elektronischer Handel bzw. E-Commerce). Die Webseiten basieren dabei auf einem Shop-System. |
WebP |
WebP ist ein Bildformat, das sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Komprimierung verwendet und Animationen und Alpha-Transparenz unterstützt. Es wurde von Google entwickelt, um Dateien zu erstellen, die bei gleicher Qualität kleiner oder bei gleicher Größe von höherer Qualität sind als JPEG-, PNG- und GIF-Bildformate. |
Web-to-Print |
Unter Web-to-Print versteht man die vorlagenbasierte Gestaltung und Individualisierung von Werbemitteln ohne Kenntnisse in spezieller Grafiksoftware. Web-to-Print ist ein Teilbereich von Web-to-Publish. |
Web-to-Publish |
Unter Web-to-Publish versteht man die webbasierte Erstellung und Übermittlung von Dokumenten für verschiedene Ausgabekanäle (Print, Online, Mobile). Web-to-Print, welches rein auf Printmedien bezogen ist, ist dabei ein Teilbereich von Web-to-Publish. |
Werk II Comet priint:suite |
Die priint:suite der Firma Werk II ist eine Database Publishing Lösung für Adobe Indesign und Adobe Illustrator. |
Whitelist |
Eine Whitelist, auch weiße Liste oder Positivliste genannt, bezeichnet im E-Mail-Marketing eine Liste von vertrauenswürdigen E-Mail-Absendern. Personen oder Unternehmen, die in einer Whitelist eingetragen und als vertrauenswürdig eingestuft sind, können E-Mails direkt in das Postfach der Empfänger versenden, ohne als Spam markiert zu werden. Das Gegenteil hierzu bildet die Blacklist. |
Work-Breakdown-Structure (WBS) |
Unter dem Begriff Work-Breakdown-Structure (WBS) versteht man im Deutschen einen Projektstrukturplan (PSP), der alle Aufgaben visualisiert, die für die Durchführung eines Projekts erforderlich sind, und diese in Arbeitspakete und Teilaufgaben unterteilt. Für Projektmanager bildet ein PSP die Grundlage für die Termin-, Ablauf-, Ressourcen- und Kostenplanung. |
Workflow |
Ein Workflow ist eine Abfolge von Arbeitsschritten, die in einem bestimmten Zusammenhang stehen und ein bestimmtes Ziel verfolgen. Workflows können in Unternehmen dazu beitragen, Rentabilität, Leistungsfähigkeit und Effizienz zu steigern, Mitarbeiter zu entlasten und Fehler zu vermeiden. Sie beschreiben die kompletten oder partiellen Arbeitsvorgänge eines automatisierten Geschäftsprozesses. In OMN können kundenspezfische Workflows mit Camunda abgebildet werden. |
Workflow Management |
Bei einem Workflow handelt es sich um eine Arbeitsabfolge. Ein Workflow stellt die Reihenfolge der entsprechenden, zusammengehörenden Arbeitsschritte dar und besteht aus einem Startereignis und Endergebnis. Die Methodik dahinter wird als Workflow Management bezeichnet. Es hat zum Ziel, die optimalen Arbeitsabläufe zu gestalten, zu koordinieren und den Status der Bearbeitung zu überprüfen. Da Workflow Management die operative Ebene darstellt, ist es nicht gleichzusetzen mit Prozess Management. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Workflow Management System bezeichnet. |
WWS |
Warenwirtschaftssystem, Softwareprodukt zur Anlage und Pflege von Produktdaten (z.B. ERP, AX, 360e) |
WWW |
WWW ist eine Abkürzung für World Wide Web. Es ist ein Teil bzw. ein Dienst des Internets, um Webseiten bereitzustellen. Die Inhalte einer Website werden dabei über einen Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer oder Chrome) dargestellt. |
X
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Xactuell |
Xactuell ist die intuitive Dynamic-Database-Publishing-Standardsoftware der Firma Codeware für Adobe InDesign, wenn es um die manuelle, teil- oder vollautomatisierte Produktion von Printpublikationen jeglicher Art geht. |
Ximilar |
Ximilar ist eine Cloud-Plattform, die verschiedene Bilderkennungslösungen für Tagging, visuelle Suche, Gesichtserkennung und Kategorisierung bietet. |
XING ist eine kostenfreie Social Media Plattform für Karriere und Beruf. Anders als LinkedIn hat es einen starken Fokus auf deutschsprachige Benutzer. |
|
XLIFF |
XLIFF (Abkürzung für "XML Localization Interchange File Format") ist ein XML-basiertes zweisprachiges Format, das entwickelt wurde, um den Austausch von lokalisierten Daten zwischen verschiedenen Werkzeugen während des Lokalisierungsprozesses zu standardisieren. Es dient als gemeinsames Format für den Austausch von Übersetzungstools. |
XML |
XML steht für “Extensible Markup Language” und bedeutet zu Deutsch “Erweiterbare Auszeichnungssprache“. Hierbei handelt es sich um ein textbasiertes Format, um strukturierte Informationen auszutauschen. XML ist vom älteren Standard “SGML (Standard Generalized Markup Language), abgeleitet und dient als Auszeichnungssprache, wie HTML, zur Markierung von Daten. Der Unterschied zu HTML besteht darin, das XML für die Strukturierung und die Bedeutung der Daten verwendet wird, während sich HTML auf die visuelle Aufbereitung und das Verhalten der Daten im Web fokussiert. |
XMP |
XMP ist die Abkürzung für Extensible Metadata Platform. XMP ist ein Standard um Metadaten in digitale Medien einzubetten oder als Filialdatei dazuzulegen. Beispielsweise können in einem Foto, Daten über den Fotografen, die verwendete Ausrüstung und den Aufnahmeort eingebettet werden. OMN ermöglicht das Schreiben von XMP in Dateien. |
Y
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
YouTube |
Die Social Media Plattform Youtube ist das populärste Internet-Videoportal weltweit und ermöglicht Nutzern, kostenfrei Videos zu veröffentlichen, anzuschauen und zu bewerten. |
Z
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Zapier |
Zapier ist ein Online-Tool, welches es ermöglicht, verschiedene Webanwendungen miteinander zu verknüpfen, Daten zu übertragen und Prozessautomatisierung zu realisieren. Es automatisiert die Aktionen der meisten im Unternehmen genutzten Apps und Software, sodass wiederkehrende Prozesse automatisch ausgeführt werden können. |
Zielgruppe |
Eine Zielgruppe bezeichnet eine Teilmenge an Menschen, die mit Marketing-Maßnahmen erreicht werden sollen. Per Marktsegmentierung wird der Gesamtmarkt dabei in Käufergruppen mit ähnlichen Merkmalen unterteilt. Die Hauptkriterien bei der Marktsegmentierung bilden dabei Demografie, Geografie, Psychografie und Verhalten, die sich wiederum weiter schlüsseln lassen. Die Weiterentwicklung der Zielgruppen bilden die Buyer Personas. |
Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) |
Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) ist eine Sicherheitsmethode, die zwei verschiedene Identifikationsformen erfordert, um auf Ressourcen und Daten zuzugreifen, z.B. Passwort und OTP. |
Ü
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
Überwachtes Lernen |
Ein Modell versucht, die Struktur eines Datensatzes zu lernen, wobei oft versucht wird, latente Gruppierungen in den Daten ohne explizite Kennzeichnung zu identifizieren. Das Ergebnis des unüberwachten Lernens ist oft ein guter Input für einen Algorithmus für überwachtes Lernen zu einem späteren Zeitpunkt. |