OMN Glossar

Dieses Kapitel beschreibt Begriffe, die im OMN Kontext verwendet werden.

Begriff Bedeutung

ACL

Abkürzung für Access Control List (Zugriffsdefinition für OMN Funktionalität, die im Backend Konfiguriert wird)

Advanced Search

Zu Deutsch, Erweiterte Suche, ist ein Backend Page Plugin, das in Kombination mit Elastic Search die Definition der zu indizierenden Attribute und Facetten und die anzuzeigenden Suchergebnisseiten angibt.

Affiliate

Affiliates, engl. Partner, bewerben auf ihren Websites Produkte oder Dienstleistungen fremder Unternehmen. Bei erfolgreichem Verkauf erhalten die Affiliates eine Provision durch das jeweilige Unternehmen.

AI

AI, auch künstliche Intelligenz (KI bzw. K. I.) ist die Abkürzung für artifizielle Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden.

Algorythmus

Eine eindeutige Spezifikation, wie ein bestimmtes Problem zu lösen ist.

Analytics

Bei Analytics handelt es sich um Analysen. Mithilfe von Analysen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden. Dies kann sowohl rückwirkend sein, um Sachverhalte herauszuarbeiten oder auch zukunftsorientiert erfolgen, um mithilfe von KI Vorhersagen zu treffen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Data Analytics und Business Analytics. Obwohl es sich bei beiden um die Veredelung und Auswertung von Daten handelt, beschäftigt sich Business Analytics ausschließlich mit der Nutzung von Unternehmensdaten. Data Analytics hingegen ist nicht auf geschäftliche Anwendungen beschränkt und wird in verschiedenen Bereichen (z.B. Wissenschaft) verwendet. Die Methoden der Analyse lassen sich in vier Kategorien einteilen: Descriptive, Diagnostic, Predictive und Prescriptive Analytics.

Angular

Angular ist eines der beliebtesten und am häufigsten verwendeten JavaScript-Frameworks. Es ist Open Source, steht unter der MIT-Lizenz und wird aktiv von Google unterstützt. Die Code-Basis wurde komplett neu geschrieben und basiert nun auf der Sprache TypeScript. Der Fokus des Projektes hat sich von der Entwicklung eines Frameworks auf die Entwicklung einer ganzen Plattform für Web-Anwendungen erweitert.

App

App ist die englische Abkürzung für Appplication. Es handelt sich um eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte oder mobile Betriebssysteme.

Artikel

In einer zweistufigen OMN-Hierarchie: eindeutige Ausprägung eines Produktes – auch Variante. Einheit, welche durch den Kunden erworben werden kann. Mehrere Artikel bilden die Menge unterhalb eines Produktes. Z.B. T-Shirt „Modell A“ in Größe M.

Asset

Element eines Datenbestandes, z.B. einzelne Bilddatei (Media As-set)

Attribut

Produkteigenschaft, welche in einem separaten (Datenbank-)feld gepflegt wird (z.B. Länge, Gewicht, Preis). Auch ein Textfeld, welches Marketing-Informationen enthält ist in OMN ein Attribut eines Artikels oder eines Produktes.

Augmented Reality (AR)

Augmented Reality (kurz AR), zu Deutsch erweiterte Realität, ist ein Konzept, um die reale Welt mittels technischer Geräte um virtuelle Aspekte zu erweitern. Bei den virtuellen Aspekten kann es sich um Texte, Grafiken, Bilder oder Videos handeln.

Backend

Als Backend wird der Hintergrund einer Software bezeichnet. Im Gegensatz zum Frontend werden hier die Daten einer Anwendung verarbeitet und gespeichert.

BI

BI steht für Business Intelligence. Hierbei handelt es sich um einen technologiegetriebenen Prozess, um Daten zu analysieren. Die daraus gewonnenen Informationen dienenden Anwendern fundierte Geschäftsentscheidungen zu treffen.

Big Data

Unter Big Data, im deutschsprachigen Raum auch als „Massendaten“ gebräuchlich, bezeichnet man große, unstrukturierte Daten, die Konsumenten und Unternehmen täglich über Systeme, Mobilgeräte und elektronische Sensoren generieren. Da der Datenumfang zu groß und zu komplex ist, um diese händisch zu verarbeiten, werden die Daten mithilfe geeigneter Softwarelösungen gespeichert, verwaltet und analysiert.

BIM

BIM ist eine Abkürzung und steht für Building Information Modeling. Gemeint ist eine Methode, um Bauwerke digital darzustellen. Die digitale Darstellung umfasst dabei den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudemodells samt aller relevanten Informationen (physische und funktionale Merkmale). Ziel von BIM ist es, alle Projektbeteiligten zentral zusammenzuführen, um durch integrale Planungsprozesse Bauprojekte wie Gebäude, Brücken oder Tunnel effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten. Da Daten in einer BIM-Software über dem gesamten Planungsprozess kontinuierlich aufgebaut werden, ist die Kompatibilität mit anderen Systemen wie bspw. PIM-Systemen für Produktdaten, nicht außer Acht zu lassen, um eine gemeinschaftlich effiziente Umsetzung zu ermöglichen.

Blacklist

Eine Blacklist, auch schwarze Liste oder Negativliste genannt, ist das Gegenteil einer Whitelist. Es handelt sich hierbei um eine Liste, die anhand bestimmter Kriterien IP-Adressen oder Domains als Spam einstuft. E-Mails von Absendern aus einer Blacklist werden als Spam erkannt und automatisiert blockiert.

BMEcat

BMEcat ist ein standardisiertes Austauschformat speziell für das Katalogmanagement. Hiermit lassen sich Katalog- und Produktdaten zwischen Unternehmen austauschen. BMEcat wurde auf Initiative des “Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME)” entwickelt, daher das Kürzel “BME”, und basiert auf dem Format XML.

BOM

Bill of materials

Brand Management

Brand Management ist der englische Begriff für Marken Management. Hierunter versteht man den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke mit dem Ziel, die eigene Leistung von den Leistungen der Mitbewerber abzuheben.

Briefing Modul

Das Wort „Briefing“ ist ein Anglizismus und bedeutet Einweisung. Hierbei handelt es sich um eine schriftliche oder mündliche Unterrichtung zu einem Projekt, um alle benötigten Informationen zur Ausführung einer Aufgabenstellung festzuhalten. Das Briefing stellt die Grundlage für eine Projektdefinition zwischen den Beteiligten dar. Werden Briefings digitalisiert ausgeführt, so nennt man die entsprechende Software „Briefing Modul“. Mithilfe der Software lassen sich Werbemittel und Flächen wie Kataloge oder Banner frei oder auf Basis von Vorlagen (Templates) planen.

Browser

Ein Browser oder auch Webbrowser genannt ist eine Software, die für die grafische Darstellung des Internets bzw. von Webseiten zuständig ist. Der Web-Browser stellt als Web-Client die HTTP-Anfragen an einen Webserver, der diese mit einem HTML-Dokument beantwortet.

Building Information Modeling (BIM)

Siehe hierzu BIM

Business-to-Business (B2B)

Hierbei handelt es sich um Geschäftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen bzw. von Unternehmen zu Unternehmen.

Business-to-Customer (B2C)

Im Gegensatz zum B2B handelt es sich hier um Geschäftsbeziehungen zum Endkunden bzw. Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen und Endkunden.

Business Intelligence (BI)

Siehe hierzu BI

Cardinality (Kardinalität)

Zuordnungsbeziehung zwischen zwei Elementen. Z.B. Vorgabe, dass ein Referenztyp bei der Verlinkung von Bildern an Artikel gar nicht oder max. einmal vorkommen darf.

Case-sensitive Search

Die Suche, die die Groß- und Kleinschreibung einer angegebenen Abfrage berücksichtigt und Groß- und Kleinbuchstaben als unterschiedlich behandelt; die Art der Suche (case-sensitive/case-insensitive) ist im OMN-Backend konfigurierbar.

CI HUB Connector

Mit dem OMN CI HUB Connector können Dateien nahtlos in anderen Anwendungen wie Word, PowerPoint, Excel, Outlook, InDesign, Photoshop, Illustrator, After Effects, Premiere Pro oder InCopy genutzt werden. Mithilfe von Drag & Drop können Dateien einfach aus dem OMN DAM in Dokumente von Microsoft Office oder Adobe Creative Cloud gezogen werden, ohne die Anwendung verlassen zu müssen.

Cloud

Die Cloud, zu Deutsch Wolke, bezeichnet die Möglichkeit, externe Rechenleistungen über sogenannte Provider (Anbieter) zu nutzen. Bei den Leistungen kann es sich um Software, Daten oder Dienstleistungen handeln, die in der Regel über das Internet zur Verfügung gestellt werden.

Cloud-Hosting

Unter Cloud-Hosting versteht man Hosting-Services, die auf einer Cloud-Infrastruktur basieren. Die Daten befinden sich im Cluster (Serververbund) statt lokal auf eigenen Servern.

Cluster

Im Bereich der Informationstechnik steht ein Cluster für eine Anzahl eigenständiger Computer, die miteinander vernetzt sind.

Codec

Codec ist eine Kombination aus den Begriffen Code und Decode. Zwei Algorithmen sorgen dafür, dass die Videodaten zunächst kodiert werden. Dadurch wird die Dateigröße klein gehalten. Anschließend können diese wieder dekodiert werden, um Bild und Ton korrekt darzustellen.

Computergestütztes Sehen

Befähigung von Maschinen, Bilder und Video zu analysieren, zu verstehen und zu manipulieren.

Content Management Interoperability Services (CMIS)

CMIS (Content Management Interoperability Services) ist ein offener und herstellerunabhängiger Standard zum Datenaustausch. Inbesondere bei der Anbindung von Content-Management-Systemen.

Content Management System (CMS)

Ein Content Management System, kurz CMS, ist eine Software, die es Anwendern ermöglicht, eine Website ohne Programmierkenntnisse zur erstellen und zu pflegen.

Corporate Design

Corporate Design, nicht zu verwechseln mit der Corporate Identity, ist das visuelle Auftreten eines Unternehmens. Es beinhaltet das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation, wie zum Beispiel das Logo, die Hausfarbe oder auch die Typografie, um die Corporate Identity sowohl nach außen als auch nach innen zu unterstützen. Um dieses Bild ganzheitlich umzusetzen, werden Gestaltungsrichtlinien festgelegt, in deren die Gestaltungskonstanten festgeschrieben sind und ihren Anwendungsbereichen zugeteilt werden.

Cross Media Publishing

Unter Cross Media Publishing versteht man das medienübergreifende (Print, Online, Mobile etc.) Publizieren von Inhalten auf Basis medienneutraler Daten.

CSV

CSV, kurz für Comma-separated values (= durch Komma getrennte Werte), ist ein Dateiformat für einfach strukturierte Daten. Die Kernaufgabe von CSV-Dateien ist es, den Aufbau einer Textdatei für dessen Speicherung zu beschreiben. Dadurch besteht die Möglichkeit Daten, Listen oder Tabellen zusammen zu führen, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Daneben wird CSV auch für den Import und Export von Daten aus unterschiedlichen Systemen verwendet. Wie der Name “Comma-seprated values” suggeriert, werden Kommata zur Trennung der Datensätze verwendet.

Custom attributes

Die zusätzlichen Attribute, die im Plugin für die Form-Based Search Seite konfiguriert werden, werden nur im Falle der Datenbanksuche (nicht Elastic) verwendet.

Customer Journey

Die Customer Journey bezeichnet die Reise eines Kunden über verschiedene Kontaktpunkte bzw. Touchpoints, bevor er eine Kaufentscheidung trifft.

Customer Relationship Management System (CRM)

Bei einem Customer Relationship Management System, kurz CRM, handelt es sich um eine Software für das Kundenbeziehungsmanagement. Im Fokus steht der Aufbau und die Pflege der Beziehung zu bestehenden und potentiellen Kunden.

CX

Customer experience (Kundenerfahrung)

D2C

Siehe Direct-to-Consumer

DAM

DAM steht für Digital Asset Management. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung MAM bzw. Media Asset Management bekannt.

Database Publishing

Eine Printausleitung, auch Database Publishing genannt, ist eine datenbankgestützte Erstellung von Publikationen auf Basis einer zentralen Datenquelle (meist PIM-Systeme). Voraussetzung zum Ausleiten der Daten bilden Templates, die die Gestaltungsregeln der Erzeugnisse definieren und mit den Daten verknüpft sind. Die Ausleitung in die Ausgabeformate (z.B. Adobe InDesign®, QuarkXPress, MS Office) kann dabei sowohl teil- als auch vollautomatisiert erfolgen. Printausleitung eignet sich für Erzeugnisse, die auf wiederkehrenden Gestaltungsrastern beruhen wie bspw. Kataloge, Preislisten, Datenblätter oder Produktbeschreibungen. Anbieter von Printausleitungstools sind u.a. InBetween, priint:comet oder Xactuell.

Datenbank

Eine Datenbank ist ein zentraler Speicherort für eine große Menge an Daten, die mit einem elektronischen System organisiert und strukturiert werden. Datenbanken sind für eine effiziente Datenverwaltung verantwortlich. Die Verwaltung der Datenbanken wird meist durch ein Datenbanken-Management-System (DBMS) unterstützt.

Descriptive Analytics

Descriptive Analytics behandelt Daten aus der Vergangenheit und gibt Aufschluss über vergangenheitsbezogene Ereignisse. Aufbereitet in Form von Reporting beantwortet die Descriptive Analytics die Frage nach dem „Was“ bzw. Was ist passiert?

Diagnostic Analytics

Wie bei der Descriptive Analytics ist auch bei Diagnostic Analytics der Blick nach hinten gerichtet. Der Unterschied zu Descriptive Analytics besteht darin, dass hierbei historische Daten mit anderen verglichen werden. Ziel von Diagnostic Analytics ist es, Ursachen, Auswirkungen und Wechselwirkungen von Zuständen zu klären. Die Frage „Warum ist etwas passiert?“ steht im Fokus.

Dialogmarketing

Dialogmarketing als Teil des Direktmarketings, ist der Überbegriff für alle Marketingmaßnahmen, bei denen Medien mit dem Ziel verwendet werden, eine interaktive Beziehung zu Individuen herzustellen. Der Empfänger soll zu einer individuellen, messbaren Reaktion (Response) veranlasst werden.

Digital Asset Management

Siehe hierzu DAM

Direct-to-Consumer

Direct-to-Consumer, kurz D2C, ist ein Verkaufsmodell bzw. Marketingansatz, bei dem sich Unternehmen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen direkt an den Kunden wenden. Es gibt keine Zwischenhändler oder Plattformen.

Domain

Eine Domain ist der weltweit eindeutige Name einer Website.

Double-Opt-In

Das Double-Opt-In ist ein Zustimmungsverfahren für Verbraucher im Online-Marketing. Der Verbraucher bestätigt in einem zweistufigen Verfahren, dass er einem Abonnement oder dem Erhalt weiterer Informationen zugestimmt hat.

Duplicate Search

Backend Page Plugin, das die Suche nach Duplikaten (nur Assets) in OMN ermöglicht und über die Datenbank ausgeführt wird (nicht über Elastic Search)

EAI

Das Akronym EAI steht für „Enterprise Application Integration“ und ermöglicht die Integration verschiedener Geschäftsanwendungen entlang der Wertschöpfungskette. Das Besondere an EAI ist, dass es als zentrale Plattform fungiert und mit den einzelnen Systemen direkt verbunden ist.

E-Commerce

E-Commerce, kurz für Electronic Commerce oder auch elektronische Geschäftsabwicklung, nennt man den Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen, wie zum Beispiel einen Web-Shop oder Marktplätze wie bspw. Amazon. Unter den Begriff fallen auch Geschäftsprozesse, wie Onlinebanking, die über elektronischem Wege durchgeführt werden.

Elastic Search

Die Suche, die Elastic Search Engine verwendet.

End-User

Ein End-User, zu Deutsch Endbenutzer oder Endanwender, ist in der Informationstechnik eine Person, für die ein Hard- oder Softwareprodukt entwickelt wurde.

ERP

ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning, zu Deutsch Geschäftsressourcenplanung. Es umfasst alle betriebswirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens, die zur Führung und Steuerung notwendig sind. Ein ERP-System ist die entsprechende Software zur Unterstützung der Geschäftsressourcenplanung.

Excel

Bei Excel bzw. Microsoft Excel, handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm aus der Microsoft Office Familie (u. a. Word, PowerPoint) gehört.

Export

Bei einem Export, speziell Datenexport, handelt es sich um die Ausgabe von Daten aus einem System. Der Export kann dabei als Datenüberführung in ein anderes Programm oder als Formatkonvertierung erfolgen.

EXIF

EXIF ist die Abkürzung für Exchangeable Image File Format. EXIF ist ein Standardformat für das Abspeichern von Metadaten in digitalen Bildern.

Expert Search

Die attributbasierte Suche wird auf der Basis der Konfigurationen "Advanced Search" und "Form-Based Search" durchgeführt; d.h. sowohl die Filterung nach Facetten auf der Suchergebnisseite als auch die Erweiterte Suche (engl. Advancaded Search).

Extended Search

Ist die attributbasierte Suche über die Elastic Search Engine und nicht über die Datenbank; bedeutet die Möglichkeit, eine scharfe Suche nach definierbaren Attributen und deren Kombinationen durchzuführen und verwendet die Konfiguration der Advanced Search/Form-Based Search Page Plugins.

Facetten

Die Attribute aus der Advanced Search/Form-Based Search Konfiguration, die auf der Suchergebnisseite auf der linken Seite verfügbar sind und für die Ergebnisfilterung verwendet werden.
Nur aggregierte Attribute (d.h. die eine Gruppierung nach Werten erlauben) werden als Facetten angezeigt.

Form-Based Search

Backend Page Plugin, das Kombination mit Elastic Search die Definition der zu indizierenden Attribute und Facetten sowie die anzuzeigenden Suchergebnisseiten festlegt.

Form-Based Search über die Datenbank

Die formularbasierte Suche, die über die Datenbank (nicht über Elastic Search) durchgeführt wird, durch benutzerdefinierte Attribute aus der Plugin-Konfiguration; für die Verwendung sollte im OMN-Backend aktiviert werden.

FS.Detail

Technisches OMN-Frontend-Element zur ein- oder mehrspaltigen Darstellung beliebiger Metadatenfelder in einer bearbeitbaren Masken-Darstellung (Textfelder, Text-Boxen, Single-Select Dropdowns, Multi-Select Dropdowns, Checkboxen, Radio-Buttons, Tabellen, etc.) oder als schreibgeschützte Labels. Es kann als Vollbild-Ansicht im Center (Zentrum des Browser-Fensters) oder als rechte Bildschirm-spalte angezeigt werden.

FS.Navigation

Technisches OMN-Frontend-Element zur Darstellung einer Naviga-tionsstruktur wie z.B. physische Filesystem-Strukturen oder Keywords im MAM- und PIM-Modul. Es wird üblicherweise als linke Bildschirmspalte eingeblendet.

FS.Table

Technisches OMN-Frontend-Element zur Darstellung einer Tabel-lenansicht mit konfigurierbaren, sortierbaren und filterbaren Spal-ten. Bei den Tabelleninhalten kann es sich um MAM-Assets, Produk-te/Artikel oder Projekte handeln. Die FS.Table wird üblicherweise in der Center-Ansicht (Zentrum des Browser-Fensters) angezeigt.

Global Search

Die Globale Suche wird im Elastic Full Text Index über alle Objekttypen (Asset, Produkt, Channel) durchgeführt.

Global Search Suchergebnisseite

Die Seite, die gefundene Objekte verschiedener Objekttypen auf der Basis von sieben gemeinsamen Attributen anzeigt.
Bisher war die Ansicht der globalen Suchtabelle statisch (nicht konfigurierbar)

GUI

GUI ist ein Akronym für Graphical User Interface, zu Deutsch “grafische Benutzerschnittstelle oder “grafische Benutzeroberfläche”. Sie dient zur Kommunikation zwischen Computern und Anwendern bzw. ermöglicht die Bedienung von Software mittels grafischer Symbole und Steuerelemente statt Textbefehle. Am Computer erfolgt die Steuerung meist über die Maus, an Smartphones oder Tablets hingegen durch die Berührung des Touchscreens per Finger oder Stift.

HEIC

HEIC steht für High-Efficiency Image Container. Apple war der erste große Anwender des Formats im Jahr 2017 mit der Einführung von iOS 11 unter Verwendung der HEIC-Variante von HEIF.
Auf einigen Systemen werden Bilder, die im HEIC-Format gespeichert sind, automatisch in das ältere JPEG-Format umgewandelt, wenn sie außerhalb des Systems versendet werden. Ein HEIC-Foto benötigt etwa halb so viel Speicherplatz wie eine JPEG-Datei gleicher Qualität.

HEIF

HEIF ist die Abkürzung für High Efficiency Image File Format und ist ein Containerformat, für die Speicherung von Einzelbildern und Bildsequenzen. Der Standard deckt Multimediadateien ab, die auch andere Medienströme, wie z. B. getakteten Text, Audio und Video, enthalten können. HEIF kann Bilder speichern, die mit mehreren Kodierungsformaten kodiert wurden, z. B. sowohl SDR- als auch HDR-Bilder. Ein HEIF-Bild mit HEVC benötigt weniger Speicherplatz als ein JPEG-Bild von gleicher Qualität.

Hosting

Hosting bezeichnet eine Dienstleistung zum Betrieb von Software oder Internetdiensten.

HTML

HyperText Markup Language ist eine Auszeichnungssprache. Diese wird verwendet um einen logischen und strukturierten Aufbau, in einem Dokument für das Internet zu erzeugen.

Identifier

Eindeutige Bezeichnung eines Attributes bzw. Datenbankfeldes in Online Media Net.

Import

Bei einem Import, speziell Datenimport, werden vorhandene Daten oder Dateien in ein System eingespielt und übertragen.

Index Neuaufbau

Den Prozess der Aktualisierung veralteter Indexe. In OMN kann dies sowohl in dem OMN-Search Application Plugin im Backend als auch auf der OMN Search Seite im Frontend durchgeführt werden.

IPTC

Der IPTC-IIM-Standard (oft kurz nur IPTC) ist ein Datenformat zur Speicherung von Metadaten in Bilddateien (z. B. in JPEG- oder TIFF-Dateien). Informationen wie Text als auch Datums- und Zahlenwerte werden, in einem durch diesen Standard definierten Format, in einem speziellen Bereich der Datei abgelegt.

KI

KI, auch artifizielle Intelligenz (AI bzw. A. I.) genannt, ist die Abkürzung für Künstliche Intelligenz. Sie simuliert menschliche Intelligenz mit Maschinen und Computersystemen. Durch Automatisierung und maschinelles Lernen sollen Anwendungen in der Lage sein, Aufgaben so zu lösen, wie sie von Menschen bzw. menschlicher Intelligenz gelöst werden.

KPI

KPI ist eine Abkürzung für Key Performance Indicator. Hiermit sind Schlüssel- oder Leistungsindikatoren gemeint, mit denen die erbrachte Leistung bzw. der Erfüllungsgrad von Zielsetzungen ermittelt werden kann.

Landing Page

Als Landing Page wird eine Website bezeichnet, die zu speziellen Zwecken bzw. für Kampagnen erstellt wurde. Sie besteht meist nur aus einer Seite, ist zeitlich befristet und von der eigentlich Websitestruktur getrennt. Ziel der Landing Page ist es, Besucher, die über externe Verlinkungen generiert werden, zu bestimmten Conversions (Aktionen) zu führen. Je nach Zieldefinition können dies sein: Leadgenerierung, Produktverkauf oder das Teilen von Inhalten.

MAM

MAM steht für Media Asset Management und beschreibt die zentrale Speicherung, effiziente Verwaltung und medienneutrale Bereitstellung von digitalem Content, den sogenannten Media Assets. Es ist ebenso unter der Kurzbezeichnung DAM bzw. Digital Asset Management bekannt.

Mailing

Bei einem Mailing handelt es sich um eine postalische Massensendung von Werbebotschaften. Es ist ein klassisches Werbemittel im Direktmarketing in Form von Werbebriefen, Prospekten, Broschüren, Antwortkarten, Versandumschlägen oder einer Kombination aus den vorher genannten. Die Aussendungen können dabei persönlich adressiert, teiladressiert oder als Wurfsendung den Empfängern zugestellt werden. Werden die Werbebotschaften hingegen digital bzw. per E-Mail verschickt, so spricht man vom E-Mailings. Dabei sind E-Mailings, im Gegensatz zu regelmäßig erscheinenden Newslettern, eine zeitlich begrenzte Aktion.

Marketing Automation

Unter Marketing Automation oder Marketing-Automatisierung versteht man die softwaregestützte Automatisierung von Marketingprozessen. Die Softwarelösungen können dabei sowohl in der Kreation von Content und Werbemitteln, in der Erstellung und Ausspielung von Produktinformationen oder auch bei der Umsetzung von Kampagnen Anwendung finden. Bei letzterem werden dabei verhaltensbezogene Daten registriert und mit Informationen angereichert, um automatisiert individuelle Kampagnen auszuspielen.

Marketing Resource Management

Siehe hierzu MRM

Maschinelles Lernen (ML)

Eine Untergruppe der künstlichen Intelligenz, die häufig statistische Techniken verwendet, um Maschinen die Fähigkeit zu geben, aus Daten zu „lernen“, ohne dass ihnen explizit Anweisungen gegeben werden, wie dies zu tun ist. Dieser Prozess wird als „Training“ eines „Modells“ unter Verwendung eines Lern-„Algorithmus“ bezeichnet, der die Modellleistung bei einer bestimmten Aufgabe schrittweise verbessert.

MDM

MDM ist eine Abkürzung und steht für Master Data Management. Es ist auch unter dem Begriff Stammdatenmanagement bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der alle Stammdaten bzw. geschäftskritischen Grunddaten eines Unternehmens mit einem Referenzpunkt verknüpft werden. Ziel ist es, die Qualität der Stammdaten zu verbessern, Redundanzen zwischen verschiedenen Systemen zu vermeiden und einen optimierten Datenaustausch zu ermöglichen.

Media Asset Management

Siehe hierzu MAM

Media Asset

Media Asset ist dabei ein Oberbegriff für jede digitale Medienart. Im Einzelnen kann ein Media Asset ein Bild, ein Foto, eine Grafik, ein Schaubild, eine Video- oder Audiodatei, ein Textbaustein aber auch ein ganzes Dokument sein.

Medienkanäle

Medienkanäle sind Träger von Informationen und werden als Kommunikationsmittel für Menschen verwendet. Sie können kann dabei sowohl digital als auch analog sein. Beispiele für einzelnen Kanäle sind Printmedien wie Kataloge oder Prospekte, Social Media, Webseiten oder das Fernsehen.

Migration

Eine Migration ist ein Upgrade auf eine neuere Hauptversion, die bahnbrechende Änderungen enthält (Verhalten, Tech-Stack, Datenmodell usw.). Dies bedeutet, dass (auch manuelle) Migrationsaufgaben erforderlich sind.

MLM

MLM ist die Abkürzung für Multi Language Management. Es ermöglicht Unternehmen eine professionelle Kommunikation in anderen Ländern bzw. in anderen Sprachen.

Modell (in Verbindung mit KI)

Sobald ein Maschineller-Lern-Algorithmus an Daten trainiert worden ist, wird das Ergebnis des Prozesses als Modell bezeichnet. Dieses kann dann zur Erstellung von Vorhersagen verwendet werden.

Monitoring

Unter Monitoring, auf Deutsch „Dauerbeobachtung“, versteht man die Überwachung von Prozessen und Vorgängen mittels technischer Hilfsmittel oder anderer Beobachtungssysteme. Es findet Anwendung in den Bereichen IT, Marketing, Medizin und Naturwissenschaften. Ist von IT-Monitoring die Rede, so ist die Überwachung eines Systems auf seine Funktionalitäten gemeint, um Ausfälle und deren Quelle schnellstmöglich zu erkennen. Im Marketing versteht man unter Monitoring das Überwachen der KPIs (z.B. die Anzahl an Kaufabschlüssen in einem Online-Shop).

MRM

MRM steht für Marketing Resource Management oder Marketingressourcenmanagement. Hier handelt es sich um Prozesse und Methoden zur Steuerung und Optimierung der internen und externen Marketing- und Kommunikationsressourcen. Die entsprechende software-seitige Unterstützung wird als MRM-System bezeichnet.

Multichannel

Multichannel-Marketing, zu Deutsch Mehr- oder Multikanalstrategie, ist die Disziplin der Führung von Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen über mehrere Medienkanäle hinweg. Das Ziel ist, durch die breitgefächerte Kanalnutzung, viele Personen anzusprechen die unterschiedliche Channel-Präferenzen aufweisen. Offline-Maßnahmen wie Printanzeigen, Sponsoring, Messen & Events oder Direkt-Vertrieb aber auch Online-Maßnahmen wie SEM, Social-Media-Marketing, Display-Ads, Online-PR oder E-Mail-Marketing, sind entsprechende Möglichkeiten zur Nutzung der Kanäle. Multichannel-Marketing besteht häufig aus dem Mix von On-und Offline-Maßnahmen. Im Gegensatz zum Omnichannel-Marketing werden die Kanäle unabhängig voneinander bespielt und stehen daher nicht in Wechselbeziehung zueinander.

NLG

Natural language generation (Generierung natürlicher Sprache)

NLP

Natural language processing (Verarbeitung natürlicher Sprache)

OMN

Online Media Net, Softwareprodukt von apollon

OMN Search

Die zentrale Suchseite von OMN, die folgende Suchmöglichkeiten bietet (in verschiedenen Kombinationen, abhängig von der Backend-Konfiguration):

  • Globale Suche (engl. Global Search; über alle Objekttypen)

  • Typspezifisch (engl. Type-specific; für einen bestimmten Objekttyp)

  • Attributspezifisch (engl. Attribute-specific; für einen bestimmten Objekttyp auf der Grundlage von benutzerdefinierbaren Attributen)

  • Duplikatsuche (engl. Duplicate Search; suche nach duplizierten Assets)

  • PEO Suche (engl. PEO Search; Suche nach PEOs anhand von Produktattributen)

  • Visuelle Bildsuche (in Zukunft) (engl. Visual Image Search; die Suche mit Bildern)

OCR

OCR (=Optical Character Recognition, ist eine Technologie, die es ermöglicht, Texte in Bildern automatisch zu erkennen und in bearbeitbare und durchsuchbare Informationen umzuwandeln.

Omnichannel-Marketing

„Omni“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „jede“ oder „alle“. In Ergänzung zu den Channels, also den Kanälen, bezeichnet es im Marketing das Einbeziehen aller Touchpoints in der Kundenansprache. Bei den Touchpoints, die neben den Offline- auch die Online- beziehungsweise digitalen Kanäle umfassen, handelt es sich sowohl um die Vertriebs- als auch um die Informationskanäle.

Online-Katalog

Ein Online-Katalog ist die digitale Version einer Print-Publikation. Online-Kataloge sind mit Zusatzfunktionen verbunden wie z.B. Suchen, Seitenübersichten oder einer direkten Verknüpfung mit Online-Shops.

On-Premises

On-Premises oder On-Prem ist ein Softwarenutzungsmodell „in den eigenen Räumlichkeiten“ des Anwenders. Gemeint ist, dass kommerzielle Software, ob gekauft oder gemietet, nicht auf den Servern des Anbieters bereitgestellt wird, sondern beim Anwender selbst betrieben wird. Dies kann sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in gemieteten Servern in Rechenzentren erfolgen. Das Gegenstück zu On-Premises ist Software-as-a-Service (SaaS).

Open Source

Als Open Source wird Software bezeichnet, deren Quellcode offen ist und von Dritten eingesehen und kostenfrei genutzt werden kann.

PDM

Produktdatenmanagement

PDS

Produktdaten-Syndizierung

PEO

PEO ist eine Abkürzung für „Product Export Option“. Hiermit sind Filter auf Artikel oder Produkte des OMN gemeint, um z.B. unterschiedliche Preise oder Texte für ein Werbemittel oder für einen Webshop definieren zu können.

PEO Search

Die PEO-Suche ist ein Backend Function Plugin das nach PEO(s) der definierten Vorlage, anhand der Werte des in der Konfiguration definierten Produktattributs sucht; wenn im Plugin Einfache Suche (engl. Simple Search) in der OMN Search Seite aktiviert, erscheint es als Kachel auf der OMN Search Seite

PIM

PIM ist eine Abkürzung und steht für Product Information Management. Gemeint ist die Verwaltung aller produktdefinierenden Informationen und deren Bereitstellung für den Einsatz in Ausgabekanälen. Diese Informationen umfassen neben den klassischen Produktstammdaten (Artikelpreis, technische Spezifikationen etc.) auch Werbetexte und dazugehöriges Bildmaterial. Die unterstützende Technologie lautet PIM-System.

Plug-In

Bei Plug-Ins handelt es sich um Softwareerweiterungen, die leicht zu installieren sind und die Standardlösung ergänzen.

PM

Project Management

PoS

PoS ist die Abkürzung für Point-of-Sale. Es bezeichnet den Verkaufsort von Waren oder Dienstleistungen und funktioniert als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Kunden.

Predictive Analytics

Predictive Analytics, auch bekannt unter Advanced Analytics, ist eine Analysemethode, die sich mit der wahrscheinlichen Zukunft befasst. Es wird versucht, Tendenzen zu ermitteln, Abweichungen von Normwerten frühzeitig zu erkennen und zukünftige Trends möglichst genau vorherzusagen. Die Frage „Was könnte bzw. wird in Zukunft passieren?“ steht im Fokus.

Prescriptive Analytics

Prescriptive Analytics befasst sich ebenso wie die Predictive Analytics mit der Zukunft. Wobei Predictive Analytics Eintrittswahrscheinlichkeiten für bestimmte Ereignisse ermittelt, geht Prescriptive einen Schritt weiter und empfiehlt Entscheidungen, um zum optimalen Ergebnis zu führen oder Risiken zu minimieren. Die Frage hinter Prescriptive Analytics ist: Welche Handlungen sind für ein bestimmtes Ergebnis auszuführen?

Printausleitung

Eine Printausleitung, auch Database Publishing genannt, ist eine datenbankgestützte Erstellung von Publikationen auf Basis einer zentralen Datenquelle (meist PIM-Systeme). Voraussetzung zum Ausleiten der Daten bilden Templates, die die Gestaltungsregeln der Erzeugnisse definieren und mit den Daten verknüpft sind. Die Ausleitung in die Ausgabeformate (z.B. Adobe InDesign®, QuarkXPress, MS Office) kann dabei sowohl teil- als auch vollautomatisiert erfolgen. Printausleitung eignet sich für Erzeugnisse, die auf wiederkehrenden Gestaltungsrastern beruhen wie bspw. Kataloge, Preislisten, Datenblätter oder Produktbeschreibungen. Anbieter von Printausleitungstools sind u.a. InBetween, priint:comet oder Xactuell.

Print-Publishing

Unter Print-Publishing versteht man das Publizieren von Printmedien (z.B. Kataloge, Preislisten, Datenblätter, Dokumentationen) auf der Grundlage medienneutraler Daten.

Product Experience Management

Siehe hierzu PXM

Product Information Management

Siehe hierzu PIM

Product-Lifecycle-Management

PLM ist eine Abkürzung und steht für Product-Lifecycle-Management bzw. Produktlebenszyklusmanagement. Hierbei handelt es sich um einen Ansatz, mit dem es möglich ist, sämtliche Informationen eines Produktes über den gesamten Lebenszyklus zu integrieren – sowohl Produktdaten als auch Prozesse. Zur Verwaltung und Steuerung der Informationen kommen PLM-Systeme zum Einsatz. Der Unterschied zwischen einem PLM- und PIM-System besteht darin, dass sich ein PIM-System auf die aktuellen Produktinformationen konzentriert und nicht alle Informationen zu einem Produkt umfasst. Auch enthalten PLM-Systeme im Gegensatz zu PIM-Systemen keine Marketingdaten, die den Verkauf unterstützen. Der Fokus von PLM liegt in den Produktlebenszyklus-Phasen (Konzept, Design, Produktion, Wartung und Entsorgung), statt in der Vermarktung.

Produkt

Allgemeine Form eines Artikels. Ein Produkt umfasst die Unter-menge der Artikel. Produkte sind üblicherweise nicht ohne weitere Konkretisierung durch den Kunden bestellbar. Z.B. T-Shirt „Modell A“.

Produktkommunikation

Bei der Produktkommunikation handelt es sich um Marktkommunikationsmaßnahmen, bei denen das zu vertreibende Produkt im Fokus steht. Hauptaufgabe ist die strukturierte Aufbereitung, Anreicherung und Verbreitung von produktrelevanten Informationen in den entsprechenden Kanälen.

Prozess Management

Prozess Management ist eine Methodik, um Abläufe innerhalb des Workflow Managements zu analysieren und kontinuierliche zu verbessern. Im Gegensatz zum Workflow Management, welches auf operativer Ebene angesiedelt ist, stellt Prozess Management die fachlich-konzeptionelle Ebene dar.

PWA

PWA steht für „Progressive Web App“ und ist eine Methode der App-Entwicklung. Sie ermöglicht die Eigenschaften von Apps auf Webseiten. Diese Symbiose wurde entwickelt, um die doppelte Entwicklung überflüssig zu machen. Eine responsive oder mobile Website und eine zusätzliche native App, können in einem Schritt erstellt werden. PWA lässt sich ohne das Downloaden einer App verwenden, da diese über URLs aufgerufen werden. Daneben kann eine PWA im Gegensatz zur klassischen Web-App offline verwendet werden.

PXM

PXM ist eine Abkürzung und steht für Product Experience Management. Es ergänzt das PIM um den Bereich der Kontextuierung. Gemeint ist hier, dass die beschreibenden Texte und Medien eines Produktes je nach Kontext dem Kunden individuell bzw. auf seinen Anwendungsfall bezogen bereitgestellt werden. Die technischen Daten eines Produktes bleiben hiervon unberührt. PXM, als weiterer Prozessschritt zwischen der Produktdatenanreicherung und der Produktdatenverteilung, unterstützt den Informationsbedarf der Kunden nach unterschiedlichem Nutzen.

QMS

Qualitätsmanagement-System

Quick Search

Die Quick Search (Schnellsuche) ist eine Komponente im Frontend der Simple Search, die im OMN Search Page Plugin aktiviert wird und anschließend als Kachel auf der OMN Search Seite verfügbar ist.

Reference (inherit by…​)

Vererbungstyp bzw. –methode. Der Wert des Quellfel-des/Elternfeldes wird mittels eindeutiger Referenzierung überge-ben, d.h. es wird genau der Wert angezeigt, welcher im Quellfeld hinterlegt ist. Dieser Wert ist nicht unabhängig vom Eltern-Feld edi-tierbar. Bei Änderungen werden somit immer alle zusammenhän-genden Felder beeinflusst.

Reifegrad-Modell

Bei dem Reifegrad-Modell handelt es sich um Pflegestufen von Produktinformationen bezogen auf den jeweiligen Ausgabekanal.

REST API

REST API ist eine Abkürzung aus den beiden Begriffen „REST“ für REpresentational State Transfer und „API“ für Application Programming Interface. Bei der REST API handelt es sich um eine Programmierschnittstelle, die den Austausch von Informationen auf verschiedenen Systemen – insbesondere für Web-Services – ermöglicht. Dabei orientiert sich die REST API an den Paradigmen und dem Verhalten des World Wide Web (WWW).

Rich Client

Rich Client, meist auch unter Smart-Client bekannt, ist eine Clientanwendung , diet bestimmte Standardfunktionen clientseitig, also an den Arbeitsplatzrechnern ausführt und die komplexen Applikationen den verbundenen Servern überlässt. Unter Rich Client versteht man auch eine Software, die applikationsspezifische Funktionalität wie die GUI (grafische Benutzerschnittstelle) und die Struktur des Softwaresystems direkt beim Client in der Desktop-Applikationen oder auch auf mobilen Plattformen umsetzt.

RNC

Abkürzung für Root Node Configuration (Konfiguration von FileSystem-Zugriffen für OMN, die im OMN Backend konfiguriert wird)

SaaS (Software-as-a-Service)

SaaS ist die Abkürzung für Software-as-a-Service. Es handelt sich hier um einen Teilbereich des Cloud Computings und stellt ein Softwaremodell dar, das es dem Anwender ermöglicht, Software über einen Webbrowser zu nutzen. Betrieben und gewartet wird die Software dabei beim jeweiligen Anbieter. Das Gegenstück zu Software-as-a-Service (SaaS) ist On-Premises.

Schnittstelle

Eine Schnittstelle, speziell eine Software-Schnittstelle, bildet den Teil einer Software, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen Lösungen ermöglicht. Mittels Schnittstellen wird ein Übergang geschaffen, womit Systeme in der Lage sind miteinander zu kommunizieren.

SEA

SEA steht für Search Engine Advertising und bezeichnet Werbung in Suchmaschinen wie zum Beispiel Google.

SEO

SEO ist die Kurzform für Search Engine Optimization. Hierbei handelt es sich um die stetige Optimierung der eigenen Website, um in den organischen Suchen ein besseres Ranking bzw. ein besseres Listing zu erzielen.

Service Desk

Ein Service-Desk ist ein Issue-Tracking-System bzw. Ticketsystem. Hierbei handelt es sich um eine Software für den Empfang, Bestätigung, Klassifizierung und Bearbeitung von Kundenanfragen in Form von Tickets bzw. Fälle.

Set

Ein Set vereint einzelne Artikel in Form einer „künstlichen Klamme-rung“, welche nicht schon auf Grund der gegebenen Hierar-chiestruktur (z.B. Produkt) zusammengefasst sind. Es handelt sich also um fiktive Produkte (bzw. Produkte) die außerhalb der Hierar-chie existieren und beliebige Artikel kombinieren (z.B. Hauptartikel + Ersatzteil + Verbrauchsmaterial + Bonus-Artikel). Ein Set erbt we-der Attribute von einer höheren Ebene noch vererbt es diese an die verknüpften Artikel. Es können jedoch bei Bedarf spezielle Attribu-te für die Darstellung und Ausleitung von Sets angelegt werden.

Simple Search

Ein Backend Function Plugin, das eine attributbasierte Suche nach Objekten eines definierten Typs anhand eines definierten Attributs darstellt und Advanced Search/Form-Based Search Konfigurationen zur Anzeige der Suchergebnisse verwendet.
Wenn das Plugin in der OMN-Search Seite aktiviert ist, erscheinen Simple Searches als Kacheln auf der OMN-Search Seite.

Sitemap

Eine Sitemap ist eine hierarchische Struktur einer Website.

SLA (Service-Level-Agreement)

SLA ist die Abkürzung für Service-Level-Agreement (deutsch: Dienstgütevereinbarung). Hierbei handelt es sich um einen Vertrag für wiederkehrende Dienstleistungen zwischen dem Auftraggeber und dem Dienstleister. Das Besondere an einem SLA ist, dass die Service-Stufe bzw. Dienstgüte der zu erbringenden Dienstleistung festgehalten wird (z.B. Verfügbarkeit, Reaktionszeit etc.).

SOAP

SOAP, ursprünglich für “Simple Object Access Protocol”, ist ein Netzwerkprotokoll, das eine Datenübermittlung zwischen Systemen im Web erlaubt. Es dient als Verbindungspunkt zwischen dem Client und einem Server und ermöglicht die Dienste des Servers auszuführen.

SQL

SQL ist eine Abkürzung und steht für „Structured Query Language“. Hierbei handelt es sich um eine Standard-Programmiersprache für Datenbanken. Mittels SQL können sowohl Datenbankstrukturen in relationalen Datenbanken erstellt als auch die darauf basierenden Datenbestände bearbeitet und abgefragt werden.

Stammdatenmanagement

siehe Definition bei MDM (Master Data Management).

Template

Ein Template ist eine Vorlage. Sie bildet, als vordefinierte Vorlage mit Design- und Layoutelementen, die Basis für die Gestaltung von bspw. Dokumenten, Websites, Katalogen oder Broschüren. Mithilfe von Templates können Anwender die entsprechenden Vorlagen mit grafischen, textuellen oder multimedialen Inhalten befüllen und fertigstellen.

Tiefgehendes Lernen (Deep Learning)

Ein Bereich des maschinellen Lernens (ML), der versucht, die Aktivität in Schichten von Neuronen im Gehirn nachzuahmen, um zu lernen, wie man komplexe Muster in Daten erkennt. Die „Tiefe“ beim Tiefenlernen bezieht sich auf die große Anzahl von Neuronenschichten in zeitgenössischen ML-Modellen, die dabei helfen, reichhaltige Darstellungen von Daten zu lernen, um bessere Leistungsgewinne zu erzielen.

Transfer Learning

Ein Modellierungsansatz, der das bei einem Problem erworbene Wissen nutzt, um ein anderes oder verwandtes Problem zu lösen, wodurch der Bedarf an signifikanten zusätzlichen Trainingsdaten und Berechnungen verringert wird.

Translation Management

Translation Management, zu Deutsch Übersetzungsmanagement, beschreibt die Automatisierung von Übersetzungsprozessen während der Produktion von Inhalten in verschiedenen Sprachen. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Translation Management System, kurz TMS, bezeichnet.

TMS

TMS ist die Abkürzung für Translation Management System. Hierbei handelt es sich um eine Software zur Zentralisierung und Automatisierung von Übersetzungsworkflows. Mittels TMS (z.B. Across oder Trados) können Übersetzungsaufträge erstellt und an Übersetzungsdienstleister, Terminologen, Lektoren und Korrektoren übermittelt werden. Daneben lassen sich TMS an verschiedene Systeme wie bspw. ein PIM-System anbinden.

Type (Datatype)

Format eines Feldinhaltes bzw. Attributs. Z.B. Ziffern (Number), Text (String), Ja/Nein-Wert (Boolean) oder Aufzählung (Enumeration).

Typ Ahead Search

Die Suche, die automatische Vorschläge unterstützt, d.h. während ein Benutzer in die Suchleiste tippt, werden Übereinstimmungen mit dem/den Suchbegriff(en) gefunden und sofort präsentiert; für die Verwendung sollte im OMN-Backend aktiviert werden.

Unbeaufsichtigtes Lernen

Ein Modell versucht, die Struktur eines Datensatzes zu lernen, wobei oft versucht wird, latente Gruppierungen in den Daten ohne explizite Kennzeichnung zu identifizieren. Das Ergebnis des unüberwachten Lernens ist oft ein guter Input für einen Algorithmus für überwachtes Lernen zu einem späteren Zeitpunkt.

Update

Ein Update ist die Installation eines Patches oder Service Packs mit Korrekturen und kleineren Verbesserungen.

Upgrade

Ein Upgrade ist der Prozess der Aktualisierung auf eine neuere, verbesserte Nebenversion von OMN, die neue Funktionen, Änderungen und auch Fehlerbehebungen enthält.

URI

Abkürzung für Uniform Resource Identifier (Zeichenfolge zur Identifikation einer abstrakten oder physischen Ressource z.B. eine Webseite)

Value (inherit by …​)

Vererbungstyp bzw. –methode. Der Wert des Quellfel-des/Elternfeldes wird an das Child-Feld übergeben (vergleichbar mit Kopiervorgang). Es wird zunächst derselbe Werte wie im Quell-feld angezeigt, dieser ist jedoch unabhängig vom Eltern-Feld edi-tierbar. Hierdurch ist es möglich vererbte Werte individuell und nachträglich anzupassen und separat zu pflegen.

Variante

In einer zweistufigen OMN-Hierarchie: eindeutige Ausprägung eines Produktes – auch Artikel. Einheit, welche durch den Kunden erwor-ben werden kann. Mehrere Artikel bilden die Menge unterhalb eines Produktes. Z.B. T-Shirt „Modell A“ in Größe M. In einer dreistufigen Hierarchie wird die Variante als Ebene unterhalb des Artikels definiert.

Verarbeitung natürlicher Sprache

Befähigung von Maschinen, Sprache zu analysieren, zu verstehen und zu manipulieren.

Verstärktes Lernen (Reinforcement learning)

Ein Bereich des maschinellen Lernens, der sich mit der Entwicklung von Software-Agenten befasst, die zielorientiertes Verhalten durch Versuche und Fehler in einer Umgebung lernen, die Belohnungen oder Strafen als Reaktion auf die Handlungen des Agenten (als „Richtlinie“ bezeichnet) zur Erreichung dieses Ziels vorsieht.

VR (Virtual Reality)

VR steht für „Virtual Reality“ und bezeichnet eine computergenerierte, interaktive Wirklichkeit.

Warengruppe

Gruppierung von Produkten mit gemeinsamen Eigenschaften oder thematischem Bezug. Z.B. Oberbekleidung, Gesichtspflege oder Smartphones. Die Warengruppenstruktur kann eine beliebige Tiefe haben und wird üblicherweise aus dem WWS-System übernommen.

Web Client

Ein Web Client stellt im Client-Server-Modell des World Wide Webs die Benutzerseite des Webs dar. Daher werden Web Clients auch Browser genannt. Die Kommunikation untereinander findet nach dem Request-Response-Verfahren (Frage-Antwort-Verfahren) statt. Der Web Client stellt per HTTP eine Anfrage an den Web Server und empfängt über HTML die Antwort.

Webserver

Ein Webserver überträgt Dokumente an Clients wie z. B. Webbrowser. Als Webserver kann die Hardware mit Webserver-Software oder nur die Webserver-Software an sich verstanden werden. Webserver finden ihre Anwendung lokal wie in einem firmeninternen Intranet aber überwiegend als WWW-Dienst im Internet.

Webshop

Ein Webshop oder auch Onlineshop, ist eine Website um Produkte oder Dienstleistungen über das Internet (WWW) zu verkaufen (elektronischer Handel bzw. E-Commerce). Die Webseiten basieren dabei auf einem Shop-System.

WebP

WebP ist ein Bildformat, das sowohl verlustbehaftete als auch verlustfreie Komprimierung verwendet und Animationen und Alpha-Transparenz unterstützt. Es wurde von Google entwickelt, um Dateien zu erstellen, die bei gleicher Qualität kleiner oder bei gleicher Größe von höherer Qualität sind als JPEG-, PNG- und GIF-Bildformate.

Web-to-Print

Unter Web-to-Print versteht man die vorlagenbasierte Gestaltung und Individualisierung von Werbemitteln ohne Kenntnisse in spezieller Grafiksoftware. Web-to-Print ist ein Teilbereich von Web-to-Publish.

Web-to-Publish

Unter Web-to-Publish versteht man die webbasierte Erstellung und Übermittlung von Dokumenten für verschiedene Ausgabekanäle (Print, Online, Mobile). Web-to-Print, welches rein auf Printmedien bezogen ist, ist dabei ein Teilbereich von Web-to-Publish.

Whitelist

Eine Whitelist, auch weiße Liste oder Positivliste genannt, bezeichnet im E-Mail-Marketing eine Liste von vertrauenswürdigen E-Mail-Absendern. Personen oder Unternehmen, die in einer Whitelist eingetragen und als vertrauenswürdig eingestuft sind, können E-Mails direkt in das Postfach der Empfänger versenden, ohne als Spam markiert zu werden. Das Gegenteil hierzu bildet die Blacklist.

Workflow Management

Bei einem Workflow handelt es sich um eine Arbeitsabfolge. Ein Workflow stellt die Reihenfolge der entsprechenden, zusammengehörenden Arbeitsschritte dar und besteht aus einem Startereignis und Endergebnis. Die Methodik dahinter wird als Workflow Management bezeichnet. Es hat zum Ziel, die optimalen Arbeitsabläufe zu gestalten, zu koordinieren und den Status der Bearbeitung zu überprüfen. Da Workflow Management die operative Ebene darstellt, ist es nicht gleichzusetzen mit Prozess Management. Die unterstützende Technologie bzw. Software wird als Workflow Management System bezeichnet.

WWS

Warenwirtschaftssystem, Softwareprodukt zur Anlage und Pflege von Produktdaten (z.B. ERP, AX, 360e)

WWW

WWW ist eine Abkürzung für World Wide Web. Es ist ein Teil bzw. ein Dienst des Internets, um Webseiten bereitzustellen. Die Inhalte einer Website werden dabei über einen Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer oder Chrome) dargestellt.

XML

XML steht für “Extensible Markup Language” und bedeutet zu Deutsch “Erweiterbare Auszeichnungssprache“. Hierbei handelt es sich um ein textbasiertes Format, um strukturierte Informationen auszutauschen. XML ist vom älteren Standard “SGML (Standard Generalized Markup Language), abgeleitet und dient als Auszeichnungssprache, wie HTML, zur Markierung von Daten. Der Unterschied zu HTML besteht darin, das XML für die Strukturierung und die Bedeutung der Daten verwendet wird, während sich HTML auf die visuelle Aufbereitung und das Verhalten der Daten im Web fokussiert.

XMP

XMP ist die Abkürzung für Extensible Metadata Platform. XMP ist ein Standard um Metadaten in digitale Medien einzubetten oder als Filialdatei dazuzulegen. Beispielsweise können in einem Foto, Daten über den Fotografen, die verwendete Ausrüstung und den Aufnahmeort eingebettet werden.

Überwachtes Lernen

Ein Modell versucht, die Struktur eines Datensatzes zu lernen, wobei oft versucht wird, latente Gruppierungen in den Daten ohne explizite Kennzeichnung zu identifizieren. Das Ergebnis des unüberwachten Lernens ist oft ein guter Input für einen Algorithmus für überwachtes Lernen zu einem späteren Zeitpunkt.

Welcome to the AI Chat!

Write a prompt to get started...